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Alfred Karen, anfänglich auch als Alfred Chivreau (* 24. April 1887 in Deutsches Reich; † um 1943 vermutlich in Berlin) war ein deutscher Sänger und Schauspieler bei Bühne und Film.

Leben und WirkenBearbeiten

Über Karens Herkunft, Ausbildung und Leben ist fast nichts bekannt. Er führte das klassische Kleindarstellerleben sowohl an der Bühne als auch beim Film. Nur selten erhielt er ein Festengagement und lebte offensichtlich von der Hand in den Mund. Ehe er in Berlin eintraf wirkte Karen unter anderem als Sänger in Gablonz und als Schauspieler am Hessischen Landestheater in Darmstadt. Seit 1931 in Berlin ansässig, fand Karen regelmäßige Beschäftigung beim Film, anfänglich unwesentlich mehr als Statisterie. 1933 erhielt er überdies ein seltenes Festengagement an einer unbedeutenden Bühne (dem Berliner Volkstheater Neue Welt).

In den Jahren 1931 bis 1943 drehte Alfred Karen, der sich nun ganz auf die Arbeit vor der Kamera konzentrierte, eine Fülle von Kinoproduktionen, bisweilen (wie 1939) über ein Dutzend Filme pro Jahr. Seine Auftritte dort sind oftmals nur sekundenkurz und bisweilen sogar textlos. Häufig wurde er als Tänzer eingesetzt, noch häufiger in der Masse als ein Gast jedweder Art: im Hotel, bei einem Empfang oder in einem Lokal. Mit dem Dreh zu seinem letzten Film im Sommer 1943 verschwand Alfred Karen spurlos aus jeder Besetzungsliste, möglicherweise wurde er ein Opfer des zu diesem Zeitpunkt massiv gegen Berlin einsetzenden, alliierten Bombenkrieges.

Filmografie (kleine Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten