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Alexander Strobele

österreichischer Schauspieler

Alexander Strobele (* 6. Mai 1953 in Wien)[1] ist ein österreichischer Schauspieler. Er ist seit 1983 vor allem in Fernsehserien und -filmen zu sehen und spielte bislang in rund 70 Produktionen mit.

WerdegangBearbeiten

Im Jahr 1977 schloss er das Max Reinhardt Seminar ab, eine von Max Reinhardt gegründete Schauspielschule in Wien.[1]

Theaterengagements führten ihn anschließend als jungen Schauspieler nach Deutschland, wo er bis 1987 auch blieb. So spielte er Rollen u. a. am Stadttheater Ingolstadt, am Schauspielhaus Bad Godesberg, dem Schauspielhaus der damaligen Bundeshauptstadt Bonn, am Staatstheater Kassel, am Schauspiel Bremen und am Theater am Turm, einem 2004 geschlossenen Haus in Frankfurt.[2]

Die Titelrolle der sechsteiligen ORF-Serie Calafati Joe führte Strobele nach gut 14 Jahren in Deutschland wieder zurück nach Österreich. Im Zuge dieser Entwicklung traf er auch die Entscheidung, von seiner Heimatstadt Wien aus fortan als freier Schauspieler zu arbeiten.[2]

So spielte er über die Zeit mehrfach und wiederholt an Wiener Bühnen, so beispielsweise 1990, 2007 und 2008 am Volkstheater oder 1992, 2000 und 2008 am Theater in der Josefstadt. Darüber hinaus engagierte er sich auch in freien Theaterproduktionen, die er produzierte und inszenierte wie „Ich, Feuerbach“ von Tankred Dorst als Österreichische Erstaufführung.[3]

PrivatlebenBearbeiten

Alexander Strobele lebt mit seiner Partnerin, der Kommunikationsmanagerin Christiane Huemer-Strobele, und der gemeinsamen Tochter (einem Model)[4] in einem Loft im 7. Wiener Gemeindebezirk. Der Schauspieler hat bzw. hatte zwischenzeitlich zwei Hunde.[5]

RezeptionBearbeiten

In einem Online-Beitrag bezeichnete der ORF Strobele als Mitglied der „österreichischen Schauspiel-Elite“.[2]

Bei der Nominierung zum Nestroy-Theaterpreis 2018, der an die deutsche Schauspielerin Dörte Lyssewski verliehen wurde,[6] hieß es in der Begründung der Jury, dass Strobele mit „subtilen gestalterischen Mitteln eine unauffällige Figur“ zeichne, die „dennoch Heroisches“ leiste.[7]

AuszeichnungenBearbeiten

Filme (Auswahl)Bearbeiten

Fernsehserien (Auswahl)Bearbeiten

Theaterstücke (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Leonhard H. Gmuer: Alexander Strobele - Biography. In: kinotv.com. Abgerufen am 2. März 2019 (englisch).
  2. a b c Parmesan-Tomaten Creme von Strobele - Niederösterreich-Magazin. In: noev1.orf.at. Abgerufen am 2. März 2019.
  3. Alexander Strobele. In: josefstadt.org. Abgerufen am 2. März 2019.
  4. Im Porträt: Sophie Strobele. In: altpiaristner.at. Juni 2010, abgerufen am 2. März 2019.
  5. Astrid Bartl: Altes Fabrikloft als Familienidyll. In: oe24.at. 12. Oktober 2007, abgerufen am 2. März 2019.
  6. Verein Wiener Theaterpreis: NESTROYPREIS Der Wiener Theaterpreis - Die Gewinner 2018. In: nestroypreis.at. Abgerufen am 2. März 2019.
  7. Verein Wiener Theaterpreis: NESTROYPREIS Der Wiener Theaterpreis - Beste Darstellung einer Nebenrolle - Alexander Strobele. In: nestroypreis.at. Abgerufen am 2. März 2019.
  8. NESTROY Preis 2018: Die Nominierungen. In: ots.at. 10. Oktober 2018, abgerufen am 2. März 2019.
  9. Calafati Joe auf www.fernsehserien.de abgerufen am 31. Juli 2016