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Ablaufabschnitte ergeben sich aus der Untergliederung eines Arbeitsablaufs, sind also Teile eines Arbeitsablaufs und ergeben zusammen eine Ablauffolge[1]. Die Dauer eines Ablaufabschnittes wird als Einzelzeit ti bezeichnet.

Ebenso wie es für unterschiedliche Zwecke unterschiedliche Arten von Arbeitsplänen gibt, so gibt es diese auch bezüglich der dort beschriebenen Ablaufabschnitte in unterschiedlichen Detaillierungstiefen. In Abhängigkeit von der Spezifiziertheit der Fertigungsplanung, des gewählten Ablaufprinzips und des Fertigungstyps ist auch eine unterschiedliche Detaillierung sinnvoll und notwendig. Bei REFA werden die Gliederungsstufen der Ablaufabschnitte „Gesamtablauf“, „Teilablauf“, „Ablaufstufe“, „Vorgang“, „Teilvorgang“, „Vorgangsstufe“ und „Vorgangselement“ unterschieden. Die Systeme vorbestimmter Zeiten (SvZ) bauen auf Vorgangselementen auf[2].

QuellenBearbeiten

  1. REFA Verband für Arbeitsstudien und Betriebsorganisation e. V. (Hrsg.): Methodenlehre der Betriebsorganisation: Lexikon der Betriebsorganisation. Carl-Hanser, München 1993. ISBN 3-446-17523-7. Seite 9.
  2. Rolf Grap: Produktion und Beschaffung: Eine praxisorientierte Einführung. Vahlen, München 1998. ISBN 978-3800623211. Seite 131f.