Abakus (Musiklabel)

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Abakus Musik (LC 06461; teilweise auch: Abakus, Abakus Verlag bzw. früher Abakus Schallplatten und Ulmtal Musikverlag Barbara Fietz; Eigenschreibweise in Großbuchstaben: ABAKUS Musik) ist ein Musiklabel christlicher Popmusik, Neuer Geistlicher Lieder und christlicher Liedermacher.

Abakus Musik
Aktive Jahre seit 1974
Gründer Siegfried Fietz; Barbara Fietz
Sitz DeutschlandDeutschland Deutschland
Website www.abakusmusik.de
Labelcode 06461
Genre(s) Christliche Popmusik; Neues Geistliches Lied; Liedermacher

GeschichteBearbeiten

Mitte der 1970er Jahre zeigte sich Liedermacher Siegfried Fietz zunehmend unglücklich über seine künstlerischen Grenzen als Produzent im damaligen Plattenlabel Songs der Frohen Botschaft sowie verärgert über eine Verschleppungstaktik des Major-Labels CBS Records. So gründete er gemeinsam mit seiner Frau im Herbst 1974[1] unter Abakus Schallplatten und Ulmtal Musikverlag Barbara Fietz einen eigenen Verlag in Greifenstein, um sich künstlerischen Freiraum für stilmäßig weniger kommerzielle Projekte mit christlicher Aussage zu schaffen. Das heutige Tonträgerunternehmen firmiert unter Abakus Musik Barbara Fietz[2] und führt sein Label Abakus Musik unter dem Labelcode 06461. Das Kinderlabel Abakussi (LC 00869) gehört dem Major-Label Universal Music an, veröffentlicht aber tatsächlich zuvor bei Abakus Musik erschienene Produktionen für Kinder wieder.

Der individualistische Geschäftsansatz Fietz’ fand in den folgenden Jahren im christlichen Musikmarkt große Beachtung. Das Label verzeichnete zunehmende Erfolge und konnte bald weitere Künstler für sich gewinnen. Dazu zählen unter anderen beispielsweise Gospelsänger Jan Vering,[3] der klassische Bassbariton Wilfried Mann, der Chor Aufwind unter der Leitung von Johannes Nitsch, Liedermacher Jürgen Werth und Clemens Bittlinger, der Blockflötist Hans-Jürgen Hufeisen oder auch der sogenannte „singende Pfarrer“ Wilfried Reuter. Des Weiteren verpflichtete Fietz für seine Großprojekte international bekannte Mitwirkende wie den US-amerikanischen Astronauten Jim Irwin als Sprecher für seinen Space Sinfony[4], Coretta Scott King[5] sang für das Martin-Luther-Konzept Ich habe einen Traum mit, Ivan Rebroff,[6] Bianca (unter bürgerlichem Namen) für unterschiedliche Oratorien oder auch Olivia Molina[7] für die World-Vision-Kooperation Wasser für die Welt.

DiskografieBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.abakusmusik.de/40-jahre-abakus-musik
  2. https://www.handelsregister.de/rp_web/mask.do?Typ=e
  3. http://www.apollosiegen.de/spielplan/newsletter/51/
  4. Billboard. vom 22. Nov. 1980, ISSN 0006-2510, Band 92, Nr. 47 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/deggenhausertal/Siegfried-Fietz-Ein-Urgestein-kirchlicher-Liedermacherkunst;art372471,6767573
  6. http://kath.net/news/2374/print/yes
  7. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 7. Mai 2005 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oliviamolina.de
  8. http://www.abakusmusik.de/petrus-oratorium
  9. http://www.derwesten.de/wr/staedte/astronaut-sprach-die-space-sinfony-id505301.html