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1000-Meter-Lauf

Disziplin in der Leichtathletik

Der 1000-Meter-Lauf ist eine Disziplin in der Leichtathletik. Zu laufen sind beim Freiluft-Wettbewerb auf einer 400-Meter-Bahn zweieinhalb Stadionrunden. Der Start erfolgt am 200-Meter-Punkt, also vor der Kurve zur Zielgeraden im Stehen (Hochstart) von einer gekrümmten Startlinie (Evolvente). Der 1000-Meter-Lauf wird allerdings selten bei den großen Freiluft-Sportfesten der Senioren, sondern häufiger bei Freiluft-Wettkämpfen der Jugend- und Schüler-Altersklassen sowie von Senioren in der Halle gelaufen. Er gehört mit dem 800-Meter-Lauf und 1500-Meter-Lauf zu den Mittelstrecken.

Die Weltrekord der Männer erreichte der Kenianer Noah Ngeny mit 2:11,96 Minuten am 5. September 1999 in Rieti. Dies entspricht etwa 7,58 m/s oder 27,28 km/h. Er übertraf damit als einziger den Briten und besten Europäer Sebastian Coe, der am 11. Juli 1981 in Oslo 2:12,18 Minuten erzielt hatte. Den deutschen Rekord hält Willi Wülbeck, der im Jahr zuvor am 1. Juli 1980 ebenfalls in Oslo 2:14,53 Minuten benötigt hatte.[1]

Den Weltrekord der Frauen lief die Russin Swetlana Masterkowa. Am 23. August 1996 kam sie in Brüssel auf 2:28,98 Minuten, das entspricht etwa 6,71 m/s oder 24,16 km/h. Den deutschen Rekord hält Christine Wachtel, aufgestellt in Berlin am 17. August 1990 mit 2:30,67 Minuten.[1]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b „Ewige“ Bestenliste der deutschen Leichtathletik. PDF. Deutscher Leichtathletik-Verband, 1. Juni 2017, abgerufen am 1. Juni 2017.