(6592) Goya

Asteroid des Hauptgürtels
Asteroid
(6592) Goya
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 4. September 2017 (JD 2.458.000,5)
Orbittyp Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie Merxia-Familie
Große Halbachse 2,7564 AE
Exzentrizität 0,1606
Perihel – Aphel 2,3137 AE – 3,1992 AE
Neigung der Bahnebene 4,2174°
Länge des aufsteigenden Knotens 329,4427°
Argument der Periapsis 88,6125°
Siderische Umlaufzeit 4,58 a
Mittlere Orbital­geschwindigkeit 17,93 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 5,548 ± 0,062 km
Albedo 0,330 ± 0,037
Absolute Helligkeit 13,3 mag
Spektralklasse Sq
Geschichte
Entdecker L. G. Karatschkina
Datum der Entdeckung 3. Oktober 1986
Andere Bezeichnung 1986 TB12, 1988 JM1, 1990 PB
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(6592) Goya ist ein Asteroid des Hauptgürtels, der am 3. Oktober 1986 von der ukrainischen Astronomin Ljudmila Georgijewna Karatschkina an der Zweigstelle des Krim-Observatoriums in Nautschnyj (IAU-Code 095) entdeckt wurde.

Der Asteroid wurde nach dem spanischen Maler und Grafiker Francisco de Goya (1746–1828) benannt, der seine Karriere mit dem Entwurf von Modellen für die königliche Teppichmanufaktur Santa Bárbara in Madrid begann und 1786 als Hofmaler für Karl III. und ab 1788 für Karl IV. tätig war. Als letzter der großen Radierzyklen Goyas entstand die 1816 veröffentlichte Tauromaquia, eine Folge über die Kunst des Stierkampfs, die aus 33 Radierungen besteht. Sie setzt den Stil der Desastres mit den tumultartigen Einzelkämpfen fort.

Der Himmelskörper gehört zur Merxia-Familie, einer Gruppe von Asteroiden, die nach (808) Merxia benannt wurde.[1]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Familienzugehörigkeit von (6592) Goya in der Datenbank AstDyS-2 (englisch)

WeblinksBearbeiten