Zisterzienserinnenkloster Eisenberg

Kloster in Deutschland

Das Kloster in Eisenberg in Thüringen bestand von 1219 bis 1524 als Kloster der Benediktinerinnen.

Klosterstraße in Eisenberg

GeschichteBearbeiten

Das von Markgraf Dietrich dem Bedrängten 1210 in Eisenberg gegründete Stift der Augustiner-Chorherren wurde 1219 in ein Benediktinernonnenkloster umgewandelt und nahm die 1212 von Triptis nach Zwickau gewechselten Nonnen auf. Das Kloster trug den Namen Zum Heiligen Kreuz. 1524 kam es zur Auflösung. Heute erinnert nur noch der Straßenname „Klosterstraße“ an das einstige Kloster.

LiteraturBearbeiten

  • Friedrich Gotthelf Gotter: Kurtze doch zuverlaeßige Nachricht, Von Dem zu Eisenberg vor der Reformation Lutheri gestandenen, und der sel. Jungfrau Mariae, auch nachgehends dem Heiligen Creutz geweiheten beruehmten Nonnen-Closter Bey Gelegenheit des andern grossen Evangelischen Augspurgischen Confessions-Jubel-Festes aus alten bewaehrten Urkunden und Diplomatibus ans Licht gestellet von M. Friedrich Gotthelff Gottern, Rectore daselbst. Eisenberg, Fleischer, 1730.
  • Gerhard Schlegel: Repertorium der Zisterzen in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Bernardus-Verlag, Langwaden, 1998.
  • Marco Rüttger: Das Nonnenkloster zu Eisenberg, Eisenberg 2003.
  • Matthias Ludwig: Artikel Eisenberg, in: Germania Benedictina, Bd. 4.1, 2011, S. 600–625.
  • Bianca Else: Wettinische Klöster im 12. und 13. Jahrhundert : Die Gründungen Dietrichs des Bedrängten († 1221) und Heinrichs des Erlauchten († 1288), Frankfurt a. M. 2016.
  • Andrei Zahn: Gab es auf dem Cyriaksberg bei Camburg ein Kloster? – Untersuchungen zu den Pfarreien St. Cyriaksberg und St. Petersberg, in: Beiträge zur Frühgeschichte und zum Mittelalter Ostthüringens Bd. 9, Langenweißbach, in Vorbereitung.

Koordinaten: 50° 58′ 20,6″ N, 11° 53′ 57,8″ O