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Wladimir Urutschew

bulgarischer Politiker, MdEP

Wladimir Andreew Urutschew (auch Vladimir Andreev Urutchev geschrieben, bulgarisch Владимир Андреев Уручев; * 1. Februar 1954 in Bukowo, bei Madan in Bulgarien) ist ein bulgarischer Politiker der Partei GERB und Mitglied des Europäischen Parlaments. Außerdem ist er Mitglied des ENISS (European Nuclear Installations Safety Standards) Steering Committee und von FORATOM. Er spricht Englisch und Russisch.

Nach dem Abschluss des Technikums für Elektrotechnik in Plowdiw studierte Wladimir Urutschew am Moskauer Energie-Institut OKB-MEI. 1981 absolvierte er sein Studium in „Atomkraftwerke und Atomanlagen“ mit dem Abschluss als Atomkraftwerk-Ingenieur.

Von 1994 bis 1997 war Urutschew Leiter der Abteilung Wartung und Instandhaltung im AKW Kosloduj. Von 1997 bis 2001 war er Leiter der Abteilung Betrieb der Reaktorblöcke 1 bis 4 im selben AKW und von 2000 bis 2007 Leitender Ingenieur für die Reaktorblöcke 1–4, ebenfalls im AKW Kosloduj.

Von 2005 bis 2007 war Wladimir Urutschew Mitglied des Vorstandes des ENISS für die Angleichung der Sicherheitsstandards in Atomanlagen in Europa.

Seit 2007 ist er Abgeordneter im Europäischen Parlament für die Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) und europäischer Demokraten, gewählt von der Liste der bulgarischen Partei GERB. Bei der Europawahl in Bulgarien 2009 wurde er als Abgeordneter bestätigt.

EU-ParlamentarierBearbeiten

Urutschew gehört zur Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten).

Er ist Stellvertretender Vorsitzender der Delegation für die Beziehungen zur Volksrepublik China und Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie. Als Stellvertreter ist er im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und in der Delegation in den Ausschüssen für parlamentarische Kooperation EU-Armenien, EU-Aserbaidschan und EU-Georgien.[1]

QuellenBearbeiten

WeblinksBearbeiten