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Wissenschaftlicher Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft

Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi)[1] ist ein Organ von Sachverständigen, die den Bundesminister in wirtschaftspolitischen Fachfragen ehrenamtlich beraten.

AufgabeBearbeiten

Der Beirat soll den Bundesminister für Wirtschaft und Energie in Fragen der Wirtschaftspolitik unabhängig beraten. Er bestimmt den Gegenstand seiner Beratungen selbst und tagt sechs Mal im Jahr. Die Ergebnisse seiner Beratungen teilt er in Form gutachterlicher Äußerungen mit, die regelmäßig veröffentlicht werden.[2][3]

GeschichteBearbeiten

In der Endphase des Zweiten Weltkriegs trafen sich ab 1943 einige der späteren Beiratsmitglieder unter dem Vorsitz von Erwin von Beckerath, um die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands nach dem Krieg vorzubereiten. Diese Arbeitsgemeinschaft Erwin von Beckerath ging in dem Anfang 1948 gegründeten Beirat auf, der am 23. Januar 1948 auf Einladung der Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, dem Vorläufer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, in Königstein/Taunus formell konstituiert wurde. Der Beirat hatte 17 Gründungsmitglieder, darunter die Professoren Franz Böhm, Walter Eucken, Alfred Müller-Armack, Oswald von Nell-Breuning, Erich Preiser und Karl Schiller.

MitgliederBearbeiten

Derzeit (2016) gehören dem Beirat 41 Hochschullehrer der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften an. Ein Sekretariat im BMWi führt die Geschäfte des Beirats.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Bezeichnung des Bundeswirtschaftsministeriums hat sich seit 1949 mehrmals geändert. Wegen der Kontinuität wurde nicht die aktuelle Bezeichnung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gewählt, da in diesem Fall das Lemma künftig möglicherweise mehrfach geändert werden müsste.
  2. https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Ministerium/Beiraete/Veroeffentlichungen-Wissenschaftlicher-Beirat/veroeffentlichungen-wissenschaftlicher-beirat.html
  3. Darstellung auf der Website des BMWi Abgerufen am 13. Juli 2016.