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Wie ein Dieb in der Nacht

österreichischer Spielfilm

Wie ein Dieb in der Nacht ist ein österreichischer Spielfilm in Schwarzweiß des Regisseurs Hans Thimig aus dem Jahr 1944. Seine Uraufführung hatte der Film aber erst fünf Jahre später. Die Hauptrollen sind mit Gusti Huber und Wolf Albach-Retty besetzt. Das Drehbuch wurde von Lilian Belmont und Fritz Koselka verfasst. Als Vorlage diente diesen Autoren das Bühnenstück „Das Mädchen im Fenster“ von Fritz Gottwald.

Filmdaten
OriginaltitelWie ein Dieb in der Nacht
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1949
Länge85 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieHans Thimig
DrehbuchLilian Belmont
Fritz Koselka
ProduktionWien-Film
MusikWilly Schmidt-Gentner (Schwarz-weiß)
KameraJaroslaw Tuzar
SchnittHenriette Brünsch
Besetzung

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Oskar Ringhofer, der Sohn des Besitzers des gleichnamigen Modehauses, hat ein Auge auf die Schaufensterdekorateurin Toni Riedel geworfen. Um mit ihr anbandeln zu können, hat er sich einen aberwitzigen Plan ausgedacht: Er stellt sich im väterlichen Modehaus nach Ladenschluss neben eine Schaufensterpuppe und tut so, als wäre er auch eine solche. Als seine Angebetete ihre Arbeit dort aufnehmen will, merkt sie alsbald, dass sie es nicht mit einer Puppe zu tun hat und geht davon aus, dass es sich bei dem Fremden um einen Dieb handelt. Weil der junge Mann ihr aber gut gefällt, nimmt sie sich vor, ihn von seinen kriminellen Handlungen abzubringen und zu „heilen“. Nur allzu gern lässt Oskar sich darauf ein. Als aber auch bei Toni die Liebe zu ihrem „Patienten“ erwacht, kommt sie ihm bald auf die Schliche. Nun zahlt sie es ihm mit gleicher Münze heim, indem sie ebenfalls einen Diebstahl vortäuscht. Nach vielen Verwechslungen, bei denen auch die Polizei nicht unbeteiligt ist, lösen sich alle Probleme, und Oskar darf seine geliebte Toni zum Standesamt führen.

KritikBearbeiten

Das Lexikon des internationalen Films urteilte knapp, es sei eine „Verwechslungskomödie üblichen Zuschnitts, überwiegend dünn und albern.“[1]

WeblinkBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten