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Eine Wechselgröße ist eine physikalische Größe – oder ein Wechselvorgang ist ein Vorgang – mit Augenblickswerten, die einen periodischen Zeitverlauf mit einem verschwindenden Gleichwert haben.[1]

Besondere Bedeutung hat der Begriff in der Elektrotechnik in der Anwendung als Wechselspannung und Wechselstrom. Unter diesen Stichworten wird der Begriff ausführlicher behandelt. In der Akustik und Tontechnik kommen Wechselgrößen beispielsweise als Schalldruck und Klang vor.

Die periodisch wiederholten zeitlichen Schwankungen von Wechselgrößen eines Systems werden als Schwingungen bezeichnet; sie sind keineswegs an die Sinusform gebunden.

Im Gegensatz zur Wechselgröße steht die Gleichgröße mit zeitlich konstantem Verlauf und einem Gleichwert, der nicht notwendig gleich null ist; siehe Gleichspannung, Gleichstrom.

LiteraturBearbeiten

Viele Lehrbücher der Elektrotechnik, beispielsweise

  • Karl-Heinz Löcherer, Hans Müller, Thomas Harriehausen, Dieter Schwarzenau: Moeller Grundlagen der Elektrotechnik. Vieweg + Teubner, 2011, S. 293
  • Wilfried Weißgerber: Elektrotechnik für Ingenieure 2. Springer-Vieweg, 2013, S. 1
  • Ralf Kories, Heinz Schmidt-Walter: Taschenbuch der Elektrotechnik. Deutsch, 2008

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. DIN 5483-1 Zeitabhängige Größen – Benennung der Zeitabhängigkeit. 1983, Nr. 2.1