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Volker Scherliess (* 26. März 1945 in Osterode am Harz) ist ein deutscher Musikwissenschaftler.

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KarriereBearbeiten

Scherliess absolvierte ein Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten Hamburg und Florenz, das er 1971 mit der Promotion abschloss.[1]

Von 1972 bis 1976 wirkte er als Mitarbeiter der Musikgeschichtlichen Abteilung des Deutschen Historischen Instituts in Rom. Von 1977 bis 1979 war er Assistent an der Universität Tübingen und anschließend bis 1991 Professor für Musikwissenschaft an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen.

Von 1991 bis 2010 hatte er den Lehrstuhl für Musikwissenschaft an der Musikhochschule Lübeck inne, wo er zuletzt folgenden Tagungsband veröffentlichte: „Stunde Null. Zur Musik um 1945“.[2]

Scherliess schrieb für die rororo-Monographien Bände über die Komponisten Alban Berg (1975, div. Auflagen) und Gioacchino Rossini (1991, div. Auflagen), für den Laaber-Verlag den Band Igor Strawinsky und seine Zeit (2002).

Seit 2009 ist Scherliess assoziiertes Mitglied der Max-Planck-Research-Group Das wissende Bild am Kunsthistorischen Institut in Florenz (Max-Planck-Institut).

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Dieterich Buxtehude. Text – Kontext – Rezeption: Bericht über das Symposion an der Musikhochschule Lübeck, 10.-12. Mai 2007 im Auftrag der Musikhochschule Lübeck herausgegeben von Wolfgang Sandberger und Volker Scherliess; redaktionelle Mitarbeit Alexander Butz. Lübeck 2007 Kassel, Basel, London, New York, Praha 2011.
  • Sinfonien, in: Silke Leopold (Hrsg.): Mozart-Handbuch. Bärenreiter-Verlag, Kassel 2005, ISBN 3-7618-2021-6
  • Neoklassizismus: Dialog mit der Geschichte. Kassel [u. a.]: Bärenreiter, 1998. 300 S : Ill., Notenbeisp.
  • Adrian Leverkühn (1885–1941); ein deutscher Komponist in der Darstellung Thomas Manns; Dichtung und Wirklichkeit; eine Ausstellung im Buddenbrookhaus der Hansestadt Lübeck, 6. Mai – 26. Juni 1993. Lübeck: Buddenbrookhaus, Heinrich und Thomas Mann-Zentrum, 1993. 59 S. Ill.

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Veröffentlicht als Musikalische Noten auf Kunstwerken der italienischen Renaissance bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts. Hamburg 1972 ; 163, [69] S. Illustrationen, Notenbeisp. ISBN 3-921029-11-2
  2. Neubeginn am Kriegsende In: ln-online.de, 25. März 2015, abgerufen am 8. Juni 2018.