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Vtech Holdings

Computerunternehmen mit Sitz in Hamilton, Bermuda
(Weitergeleitet von V-Tech)
Vtech Holdings Ltd.

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Rechtsform Limited
ISIN BMG9400S1329
Gründung 1976
Sitz Hamilton, Bermuda
Leitung Allan Wong Chi Yun (Gründer, Vorsitzender und CEO)
Mitarbeiterzahl 30.000 (2015)[1]
Umsatz 1,880 Mrd. US-Dollar (2015)[1]
Branche Computertechnik
Website www.vtech.com

Vtech Holdings (ursprünglich Video Technology Ltd.) ist ein Computerunternehmen mit Sitz in Hamilton, Bermuda und operativem Hauptsitz in Hongkong. VTech produziert schnurlose Telefone und entsprechendes Zubehör, einfache Computersysteme und elektronisches Lernspielzeug für Kinder. VTech ist der bekannteste Anbieter von Lerncomputern für Kinder.

Im November 2015 wurde von Unbekannten die Kundendatenbank von Vtech gehackt und knapp 5 Millionen Kundendaten erbeutet und zumindest teilweise im Internet veröffentlicht.[2]

GeschichteBearbeiten

Das Unternehmen wurde im Jahr 1976 gegründet.

In den 1980er und frühen 1990er Jahren produzierte VTech auch Heimcomputer, wozu u. a. kompatible IBM PCs und der Laser 128 gehörten. Der Laser 128 war der einzige vollständig legale Klon des Apple IIc Computers. Apple Computer hatte versucht, VTech mit rechtlichen Schritten die Produktion des Laser 128 zu verbieten, aber da das Gerät mit dem Reverse-Engineering-Verfahren entwickelt wurde, ohne die Urheberrechte von Apple zu verletzen, durfte es weiter verkauft werden.

VTech stellte bis zum Erscheinen des Intel-80486-Prozessors Homecomputer her und verkaufte diese unter den Markennamen VTech, Laser und Leading Technology.

Im Jahre 2010 hat VTech in den USA erstmals auch ein speziell für Kinder im Vor- und Grundschulalter konzipiertes Lesegerät für E-Books – den V.Reader – auf den Markt gebracht.[3] VTech produziert für die Deutsche Telekom die DECT CAT-iq 2.0 Telefon- Mobilteile[4] vom Typ „Speedphone“. Im März 2011 beschäftigte VTech ca. 32.300 Mitarbeiter weltweit.

ProdukteBearbeiten

KommunikationstechnikBearbeiten

Unter der Firmenbezeichnung VTech Communications bietet VTech schnurlose DECT- und VoIP-Telefone sowie Anrufbeantworter an.

HeimcomputerBearbeiten

 
VZ200
  • Mit Z80-CPU
    • Laser 50 / ONE
    • Laser 100 / 110
    • Laser 200 / 210
    • VZ 200
    • Laser 310
    • Laser 350 / 500 / 700 / 750
    • Laser PC3
  • Mit 6502-CPU
    • Laser 128 / 128EX / 128EX2
    • CreatiVision / Laser 2001
    • Laser 3000

LerncomputerBearbeiten

 
Lerncomputer Genio 2000
 
Model 80-36447 mit Internetfunktionen
 
Zeichentablett für die Lernkonsole V.Smile für Kinder

(Auswahl) Konsolen und Notebooks

  • Storio
  • MobiGo
  • Teddy, mein erster Computer (bis 3 Jahre)
  • V.Smile Baby (ab 18 Monaten)
  • V.Smile, Lern-Konsole zum Anschluss an einen Fernseher (3-7 Jahre)
  • V.Smile Pro (ab 5 Jahren)
  • V.Smile Pocket, eine mobile Variante des V.Smile (6-9 Jahre)
  • Ready, Set, School-Serie, z. B. Luis Lernreise (ab 4 Jahren)
  • Genius /-Plus (Laptop) ab 5 Jahren
  • Genius Leader 1000 bis 8008
  • Genius IQ 128
  • Lerncomputer TV 512
  • TV Learning Station (6-9 Jahre)
  • Intelligence Advance E/R /I (Laptop ab 9 Jahren)
  • Reader Laptop E
  • School Laptop E
  • Colour Laptop E
  • Lern- und Musik Notebook
  • Quiz Biz Mathe
  • Lesson 3
  • Tiger Maus

Zudem gibt es weitere Lernspielzeuge wie elektronische Hörbücher und Pads zum zeichnen.

DatendiebstahlBearbeiten

Nach eigenen Angaben gab es am 14. November 2015 einen „nichtautorisierten Zugriff“ auf Kundendaten von Vtech. Insgesamt sind 4,8 Mio. Accounts von Eltern und 6,3 Mio. Profile von Kindern betroffen, davon mehrere Hunderttausend in Deutschland.[5] Berichte, dass auch auf Kinderfotos zugegriffen wurde, kommentierte das Unternehmen nicht.[6] Teile der Kundendaten wurden im Internet veröffentlicht.[2]

WeblinksBearbeiten

  Commons: VTech – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten