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Uwe Harten (* 1944 in Ehrhorn) ist ein deutscher Musikwissenschaftler, der in Österreich wirkt.[1]

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LebenBearbeiten

Harten wuchs in Hamburg auf, wo er als Knabensopran an der Staatsoper Kinderrollen übernahm. In Hamburg begann er auch sein Studium der Musikwissenschaft und Kunstgeschichte, das er in Wien bei Erich Schenk fortsetzte. Mit seiner Studie über den Wiener Schumann-Verehrer Carl Debrois van Bruyck[2] wurde er promoviert.

Anschließend war er dramaturgischer Mitarbeiter an der Wiener Kammeroper. Darüber hinaus assistierte er Anthony van Hoboken bei der Erstellung von dessen Werkverzeichnis von Joseph Haydn.

Seit 1972 wirkte er als Mitarbeiter bzw. Mitglied der Kommission für Musikforschung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Ab 1974 war er Sekretär bzw. Präsidiumsmitglied der Gesellschaft zur Herausgabe von Denkmälern der Tonkunst in Österreich.

Außerdem war Harten als Mitarbeiter am Anton Bruckner Institut Linz seit dessen Gründung 1978 tätig, von 1988 bis 2000 war er auch dessen stellvertretender wissenschaftlicher Leiter und beteiligte sich zwischen 1977 und 2000 an der Organisation der Bruckner-Symposien in Linz. Uwe Harten ist außerdem Präsident der Hans-Rott-Gesellschaft.

Harten lebt seit 1964 in Wien und ist verheiratet mit der Musikwissenschaftlerin Christa Harten geb. Flamm.[3]

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Internationale Hans-Rott-Gesellschaft Wien, Dr. Uwe Harten. Abgerufen am 24. Mai 2019.
  2. Uwe Harten: Carl Debrois van Bruyck (1828–1902). Leben und Wirken als Musikschriftsteller. Nebst Familienchronik, Kompositions- und Schriftenverzeichnis.
  3. Christa Flamm: Leopold Koželuch : Biographie und stilkritische Untersuchung der Sonaten für Klavier, Violine und Violoncello nebst einem Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des Klaviertrios. Maschinschriftl. Dissertation. Wien 1968. Exemplare: Universität Wien, ÖNB.