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Édouard Manet: Frühstück im Atelier, erworben durch die Tschudi-Spende

Die Tschudi-Spende ist eine "Stiftung zum dauernden Gedächtnis Hugo von Tschudis", 1909–1911 Generaldirektor der Bayerischen Gemäldesammlungen, die durch seinen Mitarbeiter Heinz Braune 1911–1913 mit Spenden von Berliner und Münchner Kunstfreunden entstanden ist. Damit protestierten sie gegen die herrschende Kunstpolitik. Mit ihr gelangten erstmals neueste französische Impressionisten und Postimpressionisten in die Münchner Neue Pinakothek, die bis dahin fast ausschließlich der deutschen Kunst des 19. Jahrhunderts gewidmet war. Auch das Gemälde Stillleben mit Geranien von Henri Matisse, mit der die Sammlung der heutigen Pinakothek der Moderne überhaupt erst begann, wurde mit Mitteln der Tschudi-Spende erworben.

Einige Bilder der Tschudi-SpendeBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Kurt Martin: Die Tschudi-Spende. München 1962.
  • Josef Kern: Impressionismus im Wilhelminischen Deutschland. Dissertation Würzburg 1986, S. 191 ff.
  • Christian Lenz: Heinz Braune und die Tschudi-Spende. in: Manet bis Van Gogh. Katalog der Ausstellung Staatlich Museen zu Berlin; Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, 1996–97. München 1996, S. 432–438.
  • Christian Lenz: Die Tschudi-Spende. in: Veronika Schröder (Hrsg.): Neue Pinakothek München. Prestel, München 2008, ISBN 3791340220, S. 9–11.