Torsten Mattern

deutscher Klassischer Archäologe

Torsten Mattern (* 30. August 1966 in Minden) ist ein deutscher Klassischer Archäologe.

Mattern wurde 1997 bei Hans Wiegartz an der Universität Münster mit einer Arbeit über stadtrömische Bauelemente promoviert. Von 1998 bis 2009 war er an der Universität Marburg tätig. 2004 erfolgte dort die Habilitation mit einer Arbeit zur hellenistischen Sakralarchitektur. Seit dem Wintersemester 2009/2010 hat er eine Professur (Nachfolge Günter Grimm) an der Universität Trier inne. Seit Ende 2015 ist er korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.

Matterns Forschungsschwerpunkte sind antike Architekturgeschichte, Bauforschung und archäologische Landeskunde. Er leitete ab 2000 Ausgrabungen in Kleonai auf dem Peloponnes; außerdem war er an Ausgrabungen auf dem Kerameikos in Athen und in Theisoa auf dem Peloponnes beteiligt. Zurzeit forscht er über römische Funde in Haltern an der Lippe.[1]

WerkeBearbeiten

  • Gesims und Ornament. Zur stadtrömischen Architektur von der Republik bis Septimius Severus. Scriptorium, Münster 2001, ISBN 3-932610-11-3.
  • Das Herakles-Heiligtum. Architektur und Kult im Kontext. Kleonai, Band 1. Reichert, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-95490-052-7.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Beleg auf der Seite von Mattern an der Uni Trier, abgerufen am 9. Juni 2013