Tod eines Bürgers

Film von Walter Grauman (1970)

Tod eines Bürgers (Originaltitel: The Old Man Who Cried Wolf) ist ein US-amerikanischer Fernsehfilm aus dem Jahr 1970.

Filmdaten
Deutscher TitelTod eines Bürgers
OriginaltitelThe Old Man Who Cried Wolf
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1970
Länge80 Minuten
Stab
RegieWalter Grauman
DrehbuchLuther Davis
ProduktionAaron Spelling Prod. (für Paramount Television)
MusikRobert Drasnin
KameraArchie R. Dalzell
SchnittArt Seid
Besetzung

HandlungBearbeiten

Emile Pulska besucht gerade seinen alten Freund Abe Stillman. Das Wiedersehen wird im Hinterzimmer des Ladengeschäfts mit Kornbranntwein der Marke „Steinhäger“ gefeiert, dessen Ursprung das Drehbuch nach Polen verlegt. Ein Junge aus der Nachbarschaft, der versucht, von Abe einen Gefallen zu bekommen, wird auf später vertröstet und weggeschickt. Abe bittet Emile, ihm zu helfen, eintausend US-Dollar an seine Schwester in Polen zu überweisen und übergibt ihm zehn 100-Dollar-Scheine. In diesem Augenblick werden sie von einem Mann mit gummiertem Totschläger angegriffen und Emile dabei bewusstlos geschlagen. Als er aufwacht, wird ihm erzählt, dass sein Freund eines natürlichen Todes gestorben sei. Als Emile darauf besteht, dass er angegriffen worden sei, versuchen sein Sohn und seine Schwiegertochter ihm mit einem Psychiater zu helfen. Emile entschließt sich, den Mörder auf eigene Faust zu suchen.

HintergrundBearbeiten

Der Film schildert, wie ein angesehener Bürger überzeugt ist, ohne Schuld Opfer eines Verbrechens geworden zu sein, und wie seine Familie darauf reagiert. Der Film zeigt auch auf, welche Grenzen den Erkenntnissen der Psychiatrie gesetzt sind. Ferner thematisiert er den Verlust der geistigen Funktionen im Alter.

AuszeichnungenBearbeiten

RezeptionBearbeiten

Der Film wurde am 19. Oktober 1974 zum ersten Mal von der ARD ausgestrahlt.

KritikenBearbeiten

„Fürs Fernsehen produzierter, spannender und in der Hauptrolle hervorragend gespielter Kriminalfilm mit sozialkritischen Ambitionen. Zugleich eine fast satirisch getönte Attacke gegen oberflächlichen Optimismus, oberflächliche Psychiatrie und Ignoranz in der amerikanischen Alltags-Erfolgsmentalität“ (Zweitausendeins Filmlexikon).

WeblinksBearbeiten