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Thinking at the Edge

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Begründung: TAE ist eine Steckdose und das hier ist TF: 97 Ergebnisse. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 11:57, 20. Okt. 2017 (CEST)

Thinking at the Edge (Kurzform: TAE; Deutsch: Denken, wo Worte noch fehlen) ist eine Methode zur Entwicklung neuer, originärer Ideen und Theorien, die auf Annahmen des Personzentrierten Ansatzes und der Humanistischen Psychologie beruht. TAE (so die Kurzform) wurde in den 1990er Jahren von dem Philosophen und Psychologen Eugene T. Gendlin und seinen Kolleginnen Teresa Dawson, Mary Hendricks und Kye Nelson entwickelt. TAE stellt 14 verschiedene Denkbewegungen bereit, die auf systematische Weise die Entwicklung eigenständiger Ideen und Theorien anleiten.[1] Die Systematik führt Schritt für Schritt von der Formulierung einer ersten sprachlich noch schwer greifbaren Idee bis hin zu einem umfassenden gedanklichen Konzept. Bezugspunkt jeder Denkbewegung ist das begrifflich noch nicht erfasste implizite Wissen, das alle Menschen sich im Laufe eigener Lebenserfahrung, aber auch in Form fachlicher Erfahrung und als Expertenwissen aneignen.[2] TAE arbeitet unter anderem mit Elementen des Focusing, einer ebenfalls von Gendlin entwickelten Methode der Bezugnahme auf das eigene körperliche Erleben zur Entfaltung impliziten Wissens.

Inhaltsverzeichnis

Historische Entwicklung & aktuelle AnwendungenBearbeiten

Vorläufer des Thinking at the Edge ist ein Seminar zur Theoriekonstruktion in der Philosophie, das Gendlin in den 1990er Jahren an der University of Chicago geleitet hat. In den Folgejahren wurde die Methode ausgearbeitet und eine schriftliche Anleitung zu den einzelnen Denkbewegungen verfasst, die in mehreren Sprachen zugänglich ist.[3] An Hochschulen wird TAE für die Entwicklung neuer Forschungsansätze sowie als Methode qualitativer Forschung eingesetzt.[4][5] [6] Ebenso findet Thinking at the Edge Anwendung im Bereich der Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses[7] und bei der Gestaltung von Seminaren und Lehrveranstaltungen.[8] Als Methodik kreativen Denkens kommt Thinking at the Edge in der Pädagogik zur Anwendung.[9] Anwendungen für den Bereich des kreativen Schreibens in wissenschaftlichen Kontexten wurden von Satoko Tokumaru entwickelt.[10] Auch für den Bereich der Entwicklung neuer Ideen durch Einzelpersonen und Teams wurde die Methode weiter entwickelt.[11]

Die Denkschritte im TAEBearbeiten

Die Anleitungen des Thinking at the Edge gliedern sich in 3 Phasen und 14 Denkschritte. Diese können, müssen aber nicht in der vorgegebenen Reihenfolge durchlaufen werden. Gendlin empfiehlt eine Anwendung der Schritte in einer wechselseitigen Begleitsituation.[12] Das heißt, eine Person begleitet eine andere Person bei der Entwicklung ihrer Ideen – und umgekehrt. Die Begleitung liest die jeweiligen Instruktionen vor. Die Person, die begleitet wird, lässt die Anleitung auf sich wirken und bringt das zum Ausdruck, was ihr durch den Kopf geht. Diese Formulierungen werden von der Begleitung mitgeschrieben und so für den Gesamtprozess festgehalten. Dabei wechseln die beiden Beteiligten regelmäßig die Rollen. Da es beim Thinking at the Edge um die Entfaltung impliziten, d.h. durch persönliche Erfahrung gewonnenen Wissens geht, kann die Methode nur für solche Themenbereiche sinnvoll angewendet werden, in denen die Anwenderinnen und Anwender über ein gewisses Maß an Erfahrung verfügen.[13] Ziel ist dabei, ausgehend von der eigenen Erfahrung zu neuen gedanklichen Zusammenhängen zu kommen, die noch nicht Teil des etablierten Wissens sind.

Phase 1_ Erlebensbezogen Denken&Sprechen: Durchbrechen der SprachbarriereBearbeiten

In der ersten Phase des TAE geht es darum, in bezug auf das gewählte Thema einen Bereich zu finden, zu dem die denkende Person etwas beitragen oder entwickeln möchte. Ausgangspunkt ist die persönliche Überzeugung: hier habe ich etwas zu sagen.[14] Anwender finden diesen Bereich, indem sie erst einmal schildern, was sie selbst an dem Thema besonders beschäftigt. Sie stützen sich dabei zunächst auf Inhalte, die bekannt und als Wissen anerkannt sind („explizites Wissen“). Durch gezielte Fragen lernen sie, ihre Aufmerksamkeit vermehrt auch auf jene Aspekte zu lenken, die noch nicht klar sind, wo also noch neues Wissen zu generieren ist („implizites Wissen“): sie bewegen sich dabei entlang der Schwelle (the edge) zwischen Wissen und noch-nicht-Wissen. Bezugspunkt ist dabei auch ihr jeweiliges situatives, körperliches Erleben, z.B. ihr eigenes Unwohlsein oder ihre spürbare Neugier und Begeisterung für bestimmte Aspekte des Themas (vgl. Focusing).[15] Da wir gelernt haben, unser Denken vor allem an solchen Inhalten auszurichten, die klar und anerkannt sind, stellt diese Lenkung der Aufmerksamkeit auf noch ungesicherte, sprachlich schwer fassbare Aspekte eines Themas eine Herausforderung dar.[16] Hilfestellung erhalten TAE-Praktizierende durch Fragen, die ihnen dabei helfen, ihre neuen Gedanken vom bereits bestehenden Wissen abzugrenzen, zum Beispiel, indem sie sich für bestimmte zentrale Ausdrücke fragen: Wie wird dieser Ausdruck bisher verstanden? Was kann damit jedoch nicht ausgedrückt werden, was bleibt auf der Strecke? Und wie soll dieser Ausdruck deshalb innerhalb meiner neuen Theorie/meines Konzepts verstanden werden?[17] Auf diese Weise wird ein themenspezifischer Wortschatz entwickelt. Ziel dieser ersten Phase ist die Formulierung so genannter fresh statements, die etwas Neues in die Welt bringen und nicht lediglich Gedanken abbilden, die bereits vorhanden sind.[18]

Phase 2_MusterbildungBearbeiten

In der zweiten Phase geht es darum, sich mit bereits vorhandenen Erfahrungen rund um die eigene Idee auseinanderzusetzen und auf der Grundlage des eigenen Erfahrungswissens neue Denkansätze, Hypothesen, Einsichten zu entwickeln. Ausgangspunkt dafür sind von der TAE-Praktizierenden konkret erlebte Situationen - sogenannte "Fallbeispiele" ("facets"). Gemeint sind damit fachliche oder persönliche Erfahrungen der TAE-Praktizierenden, die für die Entwicklung der neuen Theorie relevant sind.[19] Aus diesen Fallbeispielen werden neue Zusammenhänge ( "Muster", engl. "patterns") abgeleitet, die zur Entfaltung der neuen Denkrichtung beitragen können.[20]

Phase 3_TheoriebildungBearbeiten

In der dritten Phase wird die bislang entstandene neue Idee verdichtet und in ein logisches System gebracht: TAE-Praktizierende wählen drei Hauptbegriffe bzw. Terme aus ("terms") und arbeiten begriffliche Zusammenhang zwischen diesen heraus. Anschließend wird jeweils ein Term unter Verwendung der anderen beiden Termini definiert.[21] Auf diese Weise entsteht ein in sich schlüssiges gedankliches System/eine Theorie. In dieser Phase wird außerdem durch spezifische Fragen verdeutlicht, dass der Prozess des Explizierens auch mit dem letzten TAE-Schritt nicht abgeschlossen ist: Das entstandene Konzept/die Theorie ist vielmehr erweiterbar und kann spielerisch auch auf ganz andere Bereiche übertragen werden. Ziel ist dabei, das Konzept/die Theorie immer weiter zu differenzieren und immer wieder Neues zu entdecken.[22]

Philosophische BezugspunkteBearbeiten

Gendlin betrachtet Thinking at the Edge als eine neue Art philosophischer und sozialer Praxis, in der logisch-analytisches Denken und erlebensbezogen-intuitives Denken miteinander verbunden werden. [23] [24] Ziel ist dabei, systematisch mit der Sprache über sie hinaus zu denken und dadurch auch zu gesellschaftlich relevanten Veränderungen zu kommen.[25] Die Denkschritte des Thinking at the Edge sind sprachphilosophisch und erkenntnistheoretisch begründet: so wendet Gendlin sich gegen den Relativismus der Postmoderne, demzufolge Wissen immer nur in Relation zu einem spezifischen Begriffssystem Gültigkeit hat.[26] Vielmehr beziehen sich Gendlin zufolge Wissensaussagen stets auch auf implizite Anteile des Erlebens und Denkens, die nie vollständig abgebildet werden können. Vielmehr verändere sich mit jeder neu gefundenen, treffenden Formulierung auch wieder das implizite Wissen und Erleben der Welt ("environmental feedback").[27] Damit wendet sich Gendlin zugleich gegen ein naives Verständnis von wissenschaftlichem Realismus.[28] Dennoch ermögliche die Bezugnahme auf unser implizites, sprachlich noch nicht kategorisiertes Erleben der Welt uns immer genauere Differenzierungen unseres Wissens.[29] Gendlin spricht deshalb auch von einer "reagierenden Ordnung" ("responsive order") und bezeichnet seinen Ansatz als "neuen Empirismus".[30] Wie Prentner darlegt, folgt aus Gendlins These, Wissensbildung finde auch auf der Basis impliziten Erlebens statt, kein Subjektivismus. Vielmehr schaffe Gendlin neue Begrifflichkeiten, die quer zu bestehenden Gegensätzen wie "innen-außen", "subjektiv-objektiv" stehen.[31] In der Ausarbeitung seiner "Philosophie des Impliziten" bezieht Gendlin sich auf Konzepte der Lebensphilosophie (Wilhelm Dilthey), des amerikanischen Pragmatismus (William James), der Phänomenologie (Edmund Husserl, Maurice Merleau-Ponty, Martin Heidegger), der Wissenschaft- und Erkenntnistheorie (Michael Polanyi) und vor allem auch der Sprachphilosophie (Ludwig Wittgenstein). (Gendlin 1997a, 1962).

LiteraturBearbeiten

  • Guy Claxton (2006): Thinking at the edge: developing soft creativity. Cambridge Journal of Education Vol. 36, No. 3, pp. 351-362
  • Theresa Dawson (2003). Thinking at the edge, in: G. Stumm, H. Wiltschko, Wolfgang W. Keil, Grundbegriffe der Personzentrierten und Focusing-orientierten Psychotherapie und Beratung. Pfeiffer/Klett Cotta, S.315ff
  • Heinke Deloch (2010): Das Nicht-Sagbare als Quelle der Kreativität. E. T. Gendlins Philosophie des Impliziten und die Methode Thinking at the Edge („TAE“). In: Stefan Tolksdorf, Holm Tetens (Hrsg.): In Sprachbeispiele verstrickt. Oder: Wie man der Fliege den Ausweg zeigt. Verflechtungen von Wissen und Können. De Gruyter, Berlin/New York 2010, ISBN 978-3-11-022465-8, S. 257–282
  • Heinz-Joachim Feuerstein, Heinke Deloch (2010): Erlebensbezogen Denken: Neue Konzepte entwickeln in Beratungsprozessen. Anwendung und Erweiterung des Ansatzes Thinking at the Edge von E.T. Gendlin. In: Gesprächspsychotherapie und Personzentrierte Beratung 4/2010, S.220-225
  • Eugene T. Gendlin (2016): A changed ground for precise cognition. In D. Schoeller und V. Saller (Hrsg.): Thinking Thinking. Practicing radical reflection. München: Karl Alber, S.50-91, ISBN 978-3-495-48820-1
  • Eugene T. Gendlin (2004): Introduction to 'Thinking at the Edge'. The Folio. A Journal for Focusing and Experiential Therapy, 19 (1), (2004), S.1-8
  • Eugene T. Gendlin, M. Hendricks (2004): Thinking at the Edge (TAE) Steps, The Folio. A Journal for Focusing and Experiential Therapy, Vol.19, No.1, S.12-24
  • Eugene T. Gendlin (1997a): What happens when Wittgenstein asks „what happens when...?“ The Philosophical Forum 28, 3, S.268-281, dt. (1999), übers. v. H. Deloch: „Was geschieht, wenn Wittgenstein fragt ‚Was geschieht, wenn...‘“ in: Schneider, H.J., Kross, M. (Hrsg.) Mit Sprache spielen. Die Ordnung und das Offene nach Wittgenstein. Berlin, Akademie-Verlag, S.119-135, ISBN 978-3-05-003279-5
  • Eugene T. Gendlin (1997b) A Process Model. New York: The Focusing Institute, dt.: Ein Prozess-Modell, übers. von D. Schoeller und Ch.Geiser, Freiburg: Karl Alber 2015, ISBN 978-3-495-48704-4
  • Eugene T. Gendlin (1992): Thinking beyond patterns: Body, Language and Situations. In: Bernard den Ouden, Marcia Moen (Hrsg.): The Presence of Feeling in Thought (= American University Studies. Nr. 7). Peter Lang Publishing Group, New York 1992, ISBN 978-0-8204-1503-1, S. 22 ff. (englisch).
  • Eugene T. Gendlin (1962): Experiencing and the Creation of Meaning. A Philosophical and Psychological Approach to the Subjective. Evanston: Northwestern University Press, ISBN 978-0-8101-1427-2
  • Kevin C. Krycka (2006) Thinking at the Edge: Where Theory and Practice Meet to Create Fresh Understandings, Indo-Pacific Journal of Phenomenology, 6: sup1, 1-10
  • Monika Catarina Lindner: „Thinking at the Edge“ in der universitären Lehre eccnetwork
  • Key Nelson (2004) Starting TAE in a Strong Position.The Folio. A Journal for Focusing and Experiential Therapy, Vol.19, No.1, S.27-30
  • Donata Schoeller (2007): Thinking Changes. Stanley Cavell and Eugene Gendlin”. In: Journal of Existential Analyses 19. (2007).
  • Donata Schoeller (2008): Nahes Denken. Die empfindliche Ordnung bei Eugene Gendlin. Eine Einführung in seine Philosophie”. Deutsche Zeitschrift für Philosophie 56
  • Satoko Tokumaru (2008): Writing with TAE for Elaborating your Felt Sense. Tosho-Bunkasha
  • Satoko Tokumaru (2011): Qualitative Research with TAE Steps. Thinking at the Edge: Theory and Applications. Hiroshima: Keisuisha. übers. von M. Kida

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eugene T. Gendlin: Thinking at the Edge (TAE) Steps.
  2. Eugene T. Gendlin: Introduction to Thinking at the Edge. 2004, S. 2 ff.
  3. Thinking At the Edge (TAE) Steps. Links zu PDF-Dokumenten in mehreren Sprachen. In: focusing.org. Abgerufen am 31. August 2017.
  4. Tony Hoffmann: Experienzielle Kommunikation. ZKS, Weitramsdorf-Weidach/Coburg 2017, ISBN 978-3-934247-94-9, S. 262 ff.
  5. Kevin Krycka: Thinking at the Edge: Where Theory and Practice Meet to Create Fresh Understandings.
  6. Ulle Jäger: Der Körper, der Leib und die Soziologie. Entwurf einer Theorie der Inkorporierung. 2. Auflage. Ulrike Helmer, Königstein/Taunus 2014, ISBN 978-3-89741-143-2.
  7. Satoko Tokumaru: Qualitative research with TAE steps. 2011.
  8. Monika Lindner: Thinking at the Edge in der universitären Lehre.
  9. Guy Claxton: Thinking at the edge: Developing soft creativity. 2006.
  10. S. Tokumaru, Writing with TAE for Elaborating your Felt Sense. 2008
  11. H.J. Feuerstein, H. Deloch: Erlebensbezogen Denken. Neue Konzepte Entwickeln in Beratungsprozessen. 2010.
  12. Eugene T. Gendlin: Introduction to Thinking at the Edge. 2004, S. 5.
  13. Eugene T. Gendlin: Thinking at the Edge (TAE) Steps. S. 12.
  14. Kye Nelson: Starting TAE in a Strong Position. S. 29.
  15. Kye Nelson: Starting TAE in a Strong Position. S. 29.
  16. Eugene T. Gendlin: Introduction to Thinking at the Edge. S. 1.
  17. Eugene T. Gendlin: Thinking at the Edge (TAE) Steps. S. 13 f.
  18. Eugene T. Gendlin: Thinking at the Edge (TAE) Steps. S. 14 f.
  19. Eugene T. Gendlin: Thinking at the Edge (TAE) Steps. S. 15.
  20. Eugene T. Gendlin: Thinking at the Edge (TAE) Steps. S. 15 f.
  21. Eugene T. Gendlin: Thinking at the Edge (TAE) Steps. S. 20 f.
  22. Eugene T. Gendlin: Thinking at the Edge (TAE) Steps. S. 22 f.
  23. Eugene T. Gendlin: Introduction to Thinking at the Edge. 2004, S. 2 ff.
  24. Theresa Dawson: Thinking at the Edge. S. 315.
  25. Eugene T. Gendlin: Introduction to Thinking at the Edge. 2004, S. 4 f.
  26. Eugene T. Gendlin: A changed ground for precise cognition. S. 85 f.
  27. Eugene T. Gendlin: A changed ground for precise cognition. S. 81.
  28. Eugene T. Gendlin: A changed ground for precise cognition. S. 79 f.
  29. Eugene T. Gendlin: A changed ground for precise cognition. S. 87.
  30. Eugene T. Gendlin: The responsive order. A new empiricism. In: R.P.Crease (Hrsg.): Hermeneutics and the Natural Sciences. Kluwer Academic Publishers, Dordrecht 2012, ISBN 978-94-010-6511-5, S. 125–153.
  31. Robert Prentner: Thinking beyond patterns. Über E.T. Gendlins Prozessphilosophie im Licht des kartesischen Rationalismus. In: Focusing Journal. Nr. 33. Würzburg 2015, S. 33–37.