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Der Telegraphenradweg Berlin – Koblenz ist ein in Aufbau befindlicher 800 km langer Radfernweg, welcher der Königlich-preußischen optischen Telegraphenlinie Berlin – Koblenz folgt.[1]

Telegraphenradweg
Gesamtlänge 800 km
Lage BerlinBerlin Berlin
BrandenburgBrandenburg Brandenburg
Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt
NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen
Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen
Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz
Startpunkt Berlin
Zielpunkt Koblenz
Anschluss an Elberadweg, Aller-Harz-Radweg
Webadresse http://www.telegraphenradweg.de/
Schild Optische Telegraphenlinie.jpg

Die Idee des Telegraphenradwegs entstand 2007. In den Folgejahren wurden die Routen zwischen den Stationen bestimmt – die Ausschilderung mit dem Routenwegweiser Telegraphenradweg sollte ab 2011 in Nordrhein-Westfalen und ab 2013 in Sachsen-Anhalt[2] erfolgen. Seit 2014 ist der Telegraphenradweg in den Landkreisen Jerichower Land und Bördekreis in Sachsen-Anhalt beschildert. In Berlin und Brandenburg ist der Telegraphenradweg noch nicht offiziell ausgewiesen.[1] Für Brandenburg gibt es Erkundungen und Vorhaben zur Radwegführung von Berlin bis zur Landesgrenze mit Anschluss an den Telegraphenradweg in Sachsen-Anhalt (Stand 2018).[3]

Sehenswürdigkeiten am StreckenverlaufBearbeiten

Die Route soll die ehemals 62 Telegraphenstationen Preußens und die Ortschaften entlang der Linie zu einer touristischen Route verbinden. Es ist keine einzige Station heute vollständig im Originalzustand erhalten. Einige Stationen bzw. Masten wurden – oft auch nur symbolisch – nachgebaut. An verschiedenen Orte gibt es rekonstruierte oder restaurierte Telegrafenstationen. Siehe Liste der Stationen des preußischen optischen Telegrafen

 
Verlauf der Telegrafenlinie (Liste)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b http://www.telegraphenradweg.de/ abgerufen am 28. Oktober 2017.
  2. Deutscher Fahrradpreis Projekte 2013, abgerufen am 9. September 2017.
  3. Längstes Denkmal Deutschlands? Ein ehrgeiziges Projekt: Der Telegraphenradweg, auf www.moz.de, abgerufen am 14. November 2018.