Tarifzone

Bereiche zur Festlegung des Fahrpreises im öffentlichen Personennahverkehr

Tarifzonen sind Teilzonen von Bereichen, die von Verkehrsbetrieben im Öffentlichen Personennahverkehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln bedient werden. Sie dienen zur Festlegung eines angemessenen Fahrpreises. Je mehr Tarifzonen durchfahren werden, desto höher ist der Fahrpreis. In der Regel steigt er mit jeder zusätzlich befahrenen Zone um eine sogenannte Preisstufe. Auf längeren Strecken werden dabei oft nicht mehr alle Zonen mitgezählt, hier besteht eine Deckelung ab einer gewissen Anzahl durchfahrener Zonen.

Die als Tarifzonen bezeichneten Einheiten, auch Zone, Tarifgebiet, Tarifwabe, Wabe, Tarifring, Ring oder – im Verkehrsverbund VorarlbergDomino genannt, richten sich meist nach der Entfernung und/oder Gemeindegrenzen. Ringförmige Tarifzonen sind insbesondere dann anzutreffen, wenn die meisten Fahrbeziehungen mit dem Zentrum bestehen beziehungsweise radial verlaufen, beispielsweise im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund.[1] Die zugehörigen Tarifzonenpläne werden in diesem Fall auch als Tarifspinne bezeichnet.

In Deutschland sind in den meisten Verkehrsverbünden Tarifzonen festgelegt. Lediglich der Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen arbeitet alternativ mit einem Relationstarif, einige weitere Verbünde verwenden hingegen einen Teilstrecken- oder Kilometertarif.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Tarifzonen (Memento des Originals vom 19. Dezember 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mvv-muenchen.de auf der Website des MVV München