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Die Synovitis (oder Synovialitis) ist eine Entzündung der inneren Schicht der Gelenkkapsel, der Membrana synovialis (Synovialis, Synovialmembran). Die histologische Beurteilung erfolgt über den Synovialitis-Score.[1]

Akute SynovitisBearbeiten

Die akute Synovitis ist durch eine überwiegend granulozytäre Infiltration der Synovialmembran gekennzeichnet. Sie äußert sich in Hyperämie (gesteigerte Durchblutung), erhöhter Gefäßpermeabilität mit Ödem der Synovialmembran und nachfolgendem Gelenkerguss.[2]

Chronische SynovitisBearbeiten

Bei der chronischen Synovitis tritt eine lymphomonozytäre und plasmazelluläre Infiltration auf. Zum Teil kommt es zu villösen (=zottigen) Proliferationen der Synoviadeckzellen (villöse Synovitis) mit der Ausbildung von Pannusgewebe, v. a. bei rheumatoider Arthritis.[3]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Diagnostische Wertigkeit der Synovialitis. (abgerufen am 16. September 2012).
  2. H. Zeidler, J. Zacher: Interdisziplinäre klinische Rheumatologie: Innere Medizin, Orthopädie, Immunologie. Springer Verlag, 2001, S. 715.
  3. Medizinisches Versorgungszentrum für Histologie, Zytologie und Molekulare Diagnostik, Trier: Grading der chronischen Synovitis. nach V. Krenn, L. Morawietz, J. Häupl, J. Neidel, I. Petersen, A. König In: Pathol Res Pract. 2002, 198, S. 317–325.