Susanna Hoffs

US-amerikanische Sängerin

Susanna Lee Hoffs (* 17. Januar 1959 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Musikerin. Sie ist Mitglied der Band The Bangles, die besonders zwischen 1986 und 1989 große Erfolge in den Charts feiern konnte.

Susanna Hoffs (2006)
Susanna Hoffs (2006)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
When You’re a Boy
  UK 56 06.04.1991 (2 Wo.)
  US 83 16.02.1991 (11 Wo.)
Susanna Hoffs
  CH 50 03.11.1996 (1 Wo.)
Under the Covers, Vol. 1 (mit Matthew Sweet)
  US 192 06.05.2006 (1 Wo.)
Under the Covers, Vol. 2 (mit Matthew Sweet)
  US 106 08.08.2009 (1 Wo.)
Completely Under the Covers (mit Matthew Sweet)
  UK 72 05.11.2015 (1 Wo.)
Singles[1]
My Side of the Bed
  DE 36 01.04.1991 (16 Wo.)
  AT 20 19.05.1991 (2 Wo.)
  UK 44 02.03.1991 (4 Wo.)
  US 30 02.02.1991 (11 Wo.)
Unconditional Love
  UK 65 11.05.1991 (2 Wo.)
All I Want
  CH 44 13.10.1996 (3 Wo.)
  UK 32 19.10.1996 (2 Wo.)
  US 77 30.11.1996 (12 Wo.)

LebenBearbeiten

Susanna Hoffs ist die Tochter der Drehbuchautorin und Regisseurin Tamar Simon-Hoffs. 1993 heiratete sie den Filmproduzenten und Regisseur Jay Roach, mit dem sie zwei Söhne (* 1995, 1998) hat.

Ihre erste Filmrolle hatte sie 1978 in dem Musical Stony Island von Andrew Davis, zu dem ihre Mutter das Drehbuch geschrieben hatte.

Ihre Musikkarriere startete sie 1981 als Sängerin und Gitarristin der Musikgruppe The Bangles. Nach dem zunächst bescheidenen Erfolg des ersten Albums All Over the Place (1984) sollte die Gruppe es ab Frühjahr 1986 mit dem Album Different Light und Titeln wie Manic Monday, Walk Like an Egyptian und Eternal Flame zu internationalen Erfolgen bringen.

Nach der im Herbst 1989 erfolgten Auflösung der Bangles begann Susanna Hoffs eine Solokarriere.

Anfang 1991 erschien das Album When You’re a Boy, von dem die erste Single My Side of the Bed sich am besten durchsetzen konnte. Alle weiteren Veröffentlichungen blieben jedoch hinter den Erwartungen zurück.

Im Herbst 1996 erschien das zweite Album, das schlicht Susanna Hoffs hieß, aber ebenfalls nicht an die Erfolge der Gruppenphase anknüpfen konnte.

Zudem war sie in kleineren Filmrollen wie z. B. The Allnighter (1987) zu sehen.

Seit der Wiedervereinigung der Gruppe im Jahr 1999 hat Susanna Hoffs mit den Bangles zwei neue Alben veröffentlicht und spielt mit der Gruppe regelmäßig Konzerte.

Im April 2006 veröffentlichte Hoffs mit Matthew Sweet das Album Under the Covers Vol. 1, das eine Auswahl von persönlichen Lieblingssongs aus den 1960er-Jahren enthält. Im Juli 2009 folgte eine Fortsetzung dieser Zusammenarbeit mit Songs aus den 1970er-Jahren auf dem Album Under the Covers Vol. 2.

Im Sommer 2012 erschien Hoffs’ Soloalbum Someday, das wiederum einen musikalischen Anknüpfungspunkt zur Musik der 1960er-Jahre bildet.[2] Im November 2013 kam das dritte gemeinsame Album mit Matthew Sweet auf den Markt. Es trägt den Titel Under the Covers Vol. 3 und enthält Coverversionen von Stücken aus den 1980er-Jahren.

Anlässlich der Grammy Awards 2020 fand am 28. Januar 2020 im Los Angeles Convention Center in Los Angeles ein Tribut-Konzert für Prince unter dem Motto „Let’s Go Crazy: The Grammy Salute to Prince“ statt, bei dem Hoffs mit Chris Martin den Song Manic Monday sang. Das Konzert wurde am 21. April 2020, dem vierten Todestag von Prince, im US-Fernsehen ausgestrahlt.[3][4]

Solo-DiskografieBearbeiten

SinglesBearbeiten

  • 12/1990: My Side of the Bed
  • 04/1991: Unconditional Love
  • 08/1991: Only Love
  • 09/1996: All I Want
  • 02/1997: Beekeeper’s Blues
  • 06/2012: Raining

AlbenBearbeiten

  • 01/1991: When You’re a Boy
  • 09/1996: Susanna Hoffs
  • 04/2006: Under the Covers Vol. 1 (mit Matthew Sweet)
  • 07/2009: Under the Covers Vol. 2 (mit Matthew Sweet)
  • 07/2012: Someday
  • 11/2013: Under the Covers Vol. 3 (mit Matthew Sweet)
  • 10/2015: Completely Under the Covers (mit Matthew Sweet)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/publicity.vanguardrecords.com abgerufen am 8. Juli 2012
  3. Chuck Arnold: Grammy salute ‘Let’s Go Crazy’ proves nothing compares 2 Prince. In: nypost.com. 21. April 2020, abgerufen am 24. April 2020 (englisch).
  4. admin: The Best Moments From ‘Let’s Go Crazy: The Grammy Salute To Prince’ [Videos]. In: liveforlivemusic.com. 21. April 2020, abgerufen am 24. April 2020 (englisch).

WeblinksBearbeiten

Commons: Susanna Hoffs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien