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Sublime (engl. für erhaben) war eine 1988 gegründete[1] Band aus Long Beach, Kalifornien die einen Mix aus Punk, Ska, Dub und Reggae spielten. Sie löste sich nach dem Tod des Sängers Bradley Nowell im Mai 1996 auf.

Sublime
Allgemeine Informationen
Herkunft Long Beach, Kalifornien, Vereinigte Staaten
Genre(s) Punk, Ska, Dub, Reggae
Gründung 1988
Auflösung 1996
Website www.sublimelbc.com
Letzte Besetzung
Rome Ramirez
Eric Wilson
Floyd „Bud“ Gaugh
Ehemalige Mitglieder
Gesang, Gitarre
Bradley Nowell († 25. Mai 1996)

GeschichteBearbeiten

Sublime wurde 1988 von Bradley Nowell, Bud Gaugh und Eric Wilson gegründet. Nach dem 1991 aufgenommenen Demo Jah Won't Pay the Bills war 40 Oz. to Freedom das erste offizielle Album der Band, das 1992 auf ihrem eigenen Label Skunk Records veröffentlicht wurde. Das Debütalbum hielt sich einige Zeit in den US-Alternative-Charts und die Band konnten so Major-Labels auf sich aufmerksam machen. Das nächste Album, Robbin the Hood, erschien 1994 dann auch bei MCA Records.

Am 25. Mai 1996 starb Sänger und Komponist Bradley James Nowell an einer Überdosis Heroin – zwei Monate bevor das dritte und letzte Album Sublime erschien. Der Tod Nowells brachte der Band einen Bekanntheitsschub. Das Album Sublime wurde das erfolgreichste der Bandgeschichte.

Da Nowell die treibende Kraft von Sublime war, bedeutete sein Tod das Ende der Band. Die beiden verbliebenen Bandmitglieder, Eric Wilson und Floyd Gaugh, gründeten 1997 die Long Beach Dub Allstars, die sich 2002 aufgrund von Streitigkeiten innerhalb der Band wieder auflösten. Später spielte Wilson in der Band LB Shortbus und Gaugh in der Band Dubcat. Gaugh spielte außerdem noch in der Band Eyes Adrift zusammen mit Curt Kirkwood, Sänger und Gitarrist der Meat Puppets, und Krist Novoselić, dem Bassisten von Nirvana.

Dass Sublime nicht nur bei den Fans, sondern auch bei musizierenden Kollegen beliebt waren, zeigte ein Benefizkonzert zugunsten Nowells Sohn Jakob James: diverse Bands, darunter No Doubt und Pennywise, spielten für das Schulgeld für Jakob.

Im Juni 2005 wurde das Tributalbum Look At All The Love We Found veröffentlicht. Darauf zu hören sind Interpreten wie Avail, Jack Johnson, No Doubt und Pennywise.

Eine Wiedervereinigung der Band mit dem neuen Sänger und Gitarristen Rome Ramirez unter dem Namen Sublime wurde von Nowells Familie 2009 gerichtlich unterbunden. Bradley Nowell hatte den Bandnamen zu Lebzeiten als Marke registrieren lassen. Die Band, in der Eric Wilson mittlerweile letztes verbliebenes Originalmitglied ist, tritt seither unter dem Namen Sublime With Rome auf.

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Charts[2][3] Anmerkungen
Vereinigte Staaten  US
1992 40oz. to Freedom
22
 Doppelplatin

(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1992
1994 Robbin' the Hood
 Gold

(— Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1994
1996 Sublime
13
 Fünffachplatin

(160 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Juli 1996

Weitere AlbenBearbeiten

Jahr Titel Charts[2] Anmerkungen
Vereinigte Staaten  US
1997 Second-hand Smoke
28
 Platin

(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. November 1997
Kompilation
1998 Stand by Your Van
49
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Juni 1998
Livealbum
Acoustic: Bradley Nowell & Friends
107
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. November 1998
Kompilation
1999 Greatest Hits
114
 Gold

(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. November 1999
Kompilation
2002 The Millennium Collection: The Best of
190
 Gold

(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Oktober 2002
Kompilation
2005 Look At All The Love We Found: A Tribute To
105
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2005
Various Artists
Gold
165
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. November 2005
Kompilation
2006 Everything Under the Sun
97
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 14. November 2006
Kompilation
2011 Yours Truly
9
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. Juli 2011
Kollaboration mit Rome
2015 Sirens
34
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Juli 2015
Kollaboration mit Rome

Weitere Veröffentlichungen

  • 1991: Jah won't pay the Bills
  • 1995: Badfish (EP)
  • 1995: Date Rape (EP)
  • 1997: Doin' Time (EP)
  • 1997: What I Got (EP)
  • 2008: Playlist Your Way
  • 2011: Icon
  • 2013: 3 Ring Circus – Live at The Palace

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
1996 What I Got
Sublime
71
(1 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 27. August 1996
1997 Doin' Time
Sublime
300! 87
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. November 1997
2003 Keep the Change
99
(1 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 28. Juli 2003

Weitere Singles

  • 1991: Date Rape
  • 1994: Work that We Do
  • 1997: Santeria
  • 1997: Wrong Way
  • 2011: Panic (mit Rome)
  • 2011: Lovers Rock (mit Rome)
  • 2011: Take It or Leave It (mit Rome)
  • 2015: Wherever You Go (mit Rome)
  • 2015: Sirens (mit Rome)

VideoalbenBearbeiten

  • 2001: Sublime (US:  )

QuellenBearbeiten

  1. Sublime: How did the members meet and become sublime???, hogans heroes, roots of creation. 7. Juli 2011, abgerufen am 19. September 2019.
  2. a b c Chartquellen: UK US
  3. Auszeichnungen für Musikverkäufe: US

WeblinksBearbeiten