Strassing Bau

Unternehmen der Baubranche
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Die Strassing Bau-GmbH war ein mittelständisches Unternehmen der Baubranche, mit den Schwerpunkten Straßen-, Tief- und Ingenieurbau im hessischen Bad Orb und mit Filialen in Offenbach am Main, Fulda und Nidda. 1974 hatte es etwa 300 Mitarbeiter. Die Rechtsnachfolgerin der Strassing Bau-GmbH ist die 100 %ige Tochter der Mitteldeutschen Hartstein-Industrie (MHI), die Strassing GmbH.

Logo der Strassing Bau-GmbH

GeschichteBearbeiten

 
Urkunde zum 25-jährigen Jubiläum der Strassing Bau-GmbH

Gegründet wurde das Unternehmen 1946 in Bad Orb, durch Karl Schöning und Georg Ledérer, als weiteren Gesellschafter, „unter Übernahme der Mitarbeiter von Rechtsvorgängern[1](Bild). Der Name Strassing, gebildet aus den ersten Silben der Worte Straßen und Ingenieurbau, war für die neue Firma auch Programm. Dazu passte das Logo es stellt eine Straße dar, die über eine Brücke führt.

Aus sehr bescheidenen Anfängen heraus, und in der schwierigen Nachkriegszeit in Deutschland mit Besatzungsstatut, noch vor der Gründung der Bundesrepublik Deutschland entwickelte sich das Unternehmen: „Das Fahrrad war lange Zeit das einzige Fortbewegungsmittel, Baubüro und Lagerplatz war zunächst im Wohnhaus …, bis schließlich auf eine sumpfige Wiese in der Martinusstraße eine … Baracke gestellt werden konnte, die, ausgebaut dann mehr als 20 Jahre der Firma als Büro gedient hat“[2][3]. Nach und nach wurde die notwendige technisch Ausrüstung, wie Fahrzeuge, Baumaschinen angeschafft, Lager und Werkstätten errichtet. Nach wenigen Jahren war „die Strassing“ einer der wichtigsten Arbeitgeber, zunächst in Bad Orb und dann auch bald in der Region.

Die Ölkrise 1973/74, mit dem sprunghaft gestiegenen Ölpreis, führte in der Folge zu einem auf ein Vielfaches gestiegenen Bitumenpreis. In dieser Herausforderung brauchte die Strassing Bau-GmbH, die ihren Arbeitsschwerpunkt im bituminösen Straßenbau hatte, einen starken Partner. Er fand sich in dem langjährigen Geschäftspartner, der Mitteldeutschen Hartstein-Industrie, die eine qualifizierte Mehrheit am Unternehmen erwarb. Bis dahin haben die beiden Firmengründer, Karl Schöning und Dr. Georg Ledérer das Unternehmen geleitet.

Technische Entwicklungen der ZeitBearbeiten

 
Bauhof der Strassing Bau-GmbH, um 1950

Die Nachkriegsjahre, in denen die neu gegründete Firma Strassing Bau-GmbH sich entwickelte, war eine Zeit rasanter Fortschritte, sowohl in der Straßenbautechnik, als auch in den Arbeitsmethoden, denen die Firma mit Gerät und Personal folgen musste. Beispielhaft seien hier genannt:

Diese und viele weitere Änderungen erforderten nicht nur eine laufende Weiterbildung und entsprechende Anpassung der Baukolonnen, sondern auch hohe Investitionen.

BauwerkeBearbeiten

Ein Großteil der „Werke“ eines Straßen- und Tiefbauunternehmens ist eher unauffällig oder liegt unsichtbar im Boden. Die Straßen sind Verschleißobjekte von endlicher Lebensdauer, die periodisch ausgebessert und teilweise auch in ihrer Ausstattung und Führung sowie in den geänderten Bedürfnissen angepasst werden. Doch gibt es auch einzelne Objekte die herausragen und längere Zeiten überdauern. Zu solchen Objekten zählen zunächst einige lokale Bauwerke in Bad Orb:

oder

  • der große Weiher im Haseltal, dazu gehört ein langer Damm und ein entsprechendes Wehr.

Auch überregional sind einige Bauwerke zu nennen:

  • die Autobahnüberführung der A 66 über die Leipziger Straße (früher B 40 bei Ahl). Diese Brücke erhielt im Volksmund den Namen Soda-Brücke, weil sie, schon fertiggestellt, wegen Verzögerungen beim Bau der Autobahn Jahre lang „so da“ lag.

Weitere Entwicklung der StrassingBearbeiten

Mit der Übernahme der Strassing Bau-GmbH hat die MHI ihre eigene Angebotspalette wesentlich erweitert und für sich, wie für das neue Tochterunternehmen deutliche Synergieeffekte generiert. Es folgten weitere Übernahmen, Fusionen, ein Umzug des Firmensitzes ins benachbarte Bad Soden-Salmünster und schließlich eine Änderung des Firmennamens in Strassing GmbH, mit einem geringfügig geänderten Logo. Die Strassing GmbH ist „eine 100%ige Tochter der Mitteldeutsche Hartstein-Industrie Aktiengesellschaft, mit etwa 450 Beschäftigten“[4].

LiteraturBearbeiten

  • 25 Jahre Strassing, 1946–1971, Jubiläumsschrift der Fa. Strassing Bau-GmbH, Bad Orb, 1971

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Urkunde zum Jubiläum 25 Jahre Strassing, 1946-1971“
  2. „25 Jahre Strassing, 1946-1971“Jubiläumsschrift der Fa. Strassing Bau-GmbH, Bad Orb, 1971, S. 5
  3. lagis-hessen - Festschrift Strassing aufgerufen 7. Mai 2021
  4. Strassing GmbH