Stellarium

freies Astronomieprogramm

Stellarium ist ein freies Astronomieprogramm unter GNU General Public License zur Simulation eines Planetariums. Die Software läuft unter Microsoft Windows, macOS und GNU/Linux.

Stellarium

Stellarium Splash.png
Screenshot
Der Mond unter Stellarium 0.9.0
Basisdaten

Entwickler Stellarium Entwicklergruppe
Erscheinungsjahr 2001[1]
Aktuelle Version 0.20.1[2]
(20. April 2020)
Betriebssystem Windows, macOS, Unix-Derivate
Programmiersprache C++ (Qt)
Kategorie Astronomieprogramm
Lizenz GPL (Freie Software)
deutschsprachig ja
www.stellarium.org

Programmiert wurde Stellarium von dem Franzosen Fabien Chéreau. Viele Grafiken und Bilder im Programm stammen von anderen Autoren.

FunktionenBearbeiten

Mittels OpenGL wird ein fotorealistischer Sternenhimmel mit über 600.000 Sternen in Echtzeit dargestellt, wobei Ort und Zeit sowie der Raumwinkel frei gewählt werden können. Gezeigt werden Sterne und weitere astronomische Objekte, die mit dem bloßen Auge, einem Fernglas oder einem Teleskop sichtbar sind. Der Sternenkatalog kann bis zur 18. Größenklasse und somit auf über 210 Millionen Sterne ergänzt werden.

Einige herausragende Merkmale sind ein fast fotorealistischer Sonnenaufgang und -untergang, Mond- sowie Sonnenfinsternisse, Meteore und Grafiken von Planeten, Nebeln und Galaxien. Auch zeigt Stellarium die Veränderung der Form der Sternbilder über Jahrtausende hinweg an. Es lassen sich auch Animationen erzeugen. Dafür lassen sich Skripte definieren (Beispielskripte sind enthalten). Der Hintergrund kann geändert werden, so gibt es verschiedene Orte auf der Erde und Planeten zur Verfügung.

Um gezielt beobachten zu können, lassen sich zum Beispiel Sterne entfernen, Deep-Sky-Objekte (Galaxien, Sternhaufen, Nebel) anzeigen oder Atmosphäre und Boden ausblenden.

Das Programm kann auch Sternbilder anzeigen.

WeblinksBearbeiten

Commons: Stellarium – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. stellarium.org. (abgerufen am 9. August 2017).
  2. Release 0.20.1. 20. April 2020 (abgerufen am 21. April 2020).