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Stadtmauer, Torturm und Stadtgraben als Elemente der Stadtbefestigung in Friesach (Kärnten) auf einem Gemälde von Markus Pernhart aus dem 19. Jahrhundert
Nordteil des Stadtgrabens in Friesach (Kärnten) bei dem sogenannten Fürstenhof
Kontreeskarpemauer des Postgrabens, ein Relikt der Speyerer Stadtbefestigung. Gut zu sehen die soliden Stützen.

Der Stadtgraben als Teil der Stadtbefestigung war ein Annäherungshindernis im unmittelbaren Vorfeld einer mittelalterlichen Stadt. Der künstlich angelegte Graben konnte das Stadtareal vollständig umschließen oder partiell an besonders gefährdeten Stellen von der Umgebung abriegeln. Durch den Graben wurden Angreifer daran gehindert, unmittelbar an die Stadttore oder die Stadtmauer zu gelangen. Insbesondere der Einsatz von schwerem Belagerungsgerät, wie Wandelturm oder Rammbock, konnte dadurch effektiv behindert werden.

Große Teile des Stadtgrabens sind erhalten in

Je nach Geographie und Lage der Wasserläufe wurden Stadtgräben als Wasser- oder Trockengräben angelegt.

Die Stadtgräben wurde vielfach mit Stützmauern stabilisiert, wobei die Futtermauer, die der Stadtbefestigung zugewandt ist, im Festungsbau als Eskarpemauer, die Mauer zur stadtabgewandten Seite als Kontreeskarpemauer bezeichnet wird.

Siehe auchBearbeiten

  • Burggraben, mit Details zur technischen Ausführung, die auch für Stadtgräben relevant sind.