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South Pacific (1958)

Film von Joshua Logan (1958)

South Pacific, auch bekannt als Süd Pazifik, ist ein US-amerikanischer Musicalfilm von Joshua Logan aus dem Jahr 1958. Es ist die Verfilmung des Broadway-Musicals South Pacific von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II. Wenn auch ein Klassiker in den USA, ist der Film in Europa nahezu unbekannt und konnte auch nur an US-amerikanischen Kinokassen Gewinne erzielen.

Filmdaten
Deutscher TitelSouth Pacific
OriginaltitelSouth Pacific
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1958
Länge171 Minuten
Stab
RegieJoshua Logan
DrehbuchPaul Osborn
ProduktionBuddy Adler
MusikRichard Rodgers und Oscar Hammerstein
KameraLeon Shamroy
SchnittRobert L. Simpson
Besetzung

HandlungBearbeiten

Auf einer Insel im südlichen Pazifik verliebt sich die Krankenschwester Nellie Forbush – im Range eines Leutnants – während des Zweiten Weltkrieges in den französischen Plantagenbesitzer Emile de Becque, der schon fortgeschrittenen Alters ist. Währenddessen beklagen die ruhelosen Seeleute unter der Führung des umtriebigen Luther Billis die Abwesenheit von Frauen und von Kampfhandlungen, die sie von der bedrückenden Langeweile befreien würden. Da erscheint Leutnant Joe Cable vom U.S. Marine Corps auf der Insel, um an einem gefährlichen Spionageunternehmen teilzunehmen, das dem Kampf gegen die Japaner eine Wende geben könnte. Billis überzeugt Leutnant Cable, ihn auf die geheimnisvolle Insel Bali Ha'i mitzunehmen, weil nur er als Offizier Boote requirieren kann. Dort macht „Bloody Mary“, eine eingeborene Souvenirhändlerin, Cable in kupplerischer Absicht mit ihrer Tochter Liat bekannt und beide verlieben sich ineinander.

Allerdings geraten beide Paare wegen ethnischer Vorurteile in Schwierigkeiten. Nellie willigt zunächst ein, Emile zu heiraten. Als sie jedoch erfährt, dass er mit einer polynesischen Frau verheiratet war und zwei Mischlingskinder hat, geht Nellie wegen ihrer rassistischen Vorurteile wieder auf Distanz. Gleichzeitig weigert sich Cable, Liat zu heiraten – ebenso wegen ihrer Rasse, da es undenkbar für einen amerikanischen Offizier ist, eine Einheimische zu heiraten. Obwohl Nellie und Cable sich der Bigotterie ihrer Einstellungen bewusst sind und sich dafür schämen, meinen sie, wegen des gesellschaftlichen Drucks keine andere Wahl zu haben.

Niedergeschlagen und in dem Gefühl, nichts mehr verlieren zu können, begleitet Emile Cable auf dessen gefährlichen Mission, die soweit erfolgreich ist, als sie Nachrichten über feindliche Aktionen zum Stützpunkt funken können. Cable wird während der Mission getötet, was Emile über Funk meldet, dann bricht der Kontakt ab und auch er gilt als tot. Die Operation Alligator startet und die ehemals untätig herum sitzenden Seeleute, inklusive ihres Wortführers Luther Billis, werden in die Schlacht geschickt. Nellie – im Glauben, dass Emile tot ist – überwindet ihre rassischen Abneigungen und kümmert sich um die Kinder. Da kehrt Emile überraschend lebend zurück und so wird aus Nellie, Emile und den Kindern eine glückliche Familie.[1]

SoundtrackBearbeiten

Der 1958 erschienene Soundtrack zum Film konnte sich an der Spitze der US-amerikanischen Billboard 200 über mehrere Wochen halten und war ein kommerzieller Erfolg.[2] Die Reihenfolge der Stücke entspricht nicht derer des Filmes. Die Musik zum Film erschien auf LP sowie CD und als Download.

  1. "South Pacific Overture" (3:03)
  2. "Dites-moi" (1:19)
  3. "A Cockeyed Optimist" (1:45)
  4. "Twin Soliloquies/Some Enchanted Evening" (5:53)
  5. "Bloody Mary" (1:57)
  6. "My Girl Back Home" (1:42)
  7. "There Is Nothin' Like a Dame" (3:50)
  8. "Bali Ha'i" (3:41)
  9. "I'm Gonna Wash That Man Right Outa My Hair" (2:56)
  10. "I'm in Love with a Wonderful Guy" (3:23)
  11. "Younger Than Springtime" (4:59)
  12. "Happy Talk" (3:46)
  13. "Honey Bun" (1:48)
  14. "You've Got to Be Carefully Taught" (1:15)
  15. "This Nearly Was Mine" (2:12)
  16. "Finale" (2:58)

AuszeichnungenBearbeiten

Der Film war ein großer Erfolg an den Kinokassen und erzielte einen Gewinn von mehr als 36 Millionen Dollar. Dazu trug auch die enorme Popularität des Musicals bei.[3]

Oscarverleihung 1959

Gewonnen:

Nominiert:

  • Kamera (Farbfilm)
  • Musik (Scoring of a Musical Picture)
Golden Globe Awards 1959
  • Bester Film – Musical (Nominierung)
  • Beste Hauptdarstellerin – Musical/Komödie (Mitzi Gaynor) (Nominierung)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten