Zivilschutzsignale

Signal mit hoher Reichweite
(Weitergeleitet von Sirenensignale)

Zivilschutzsignale sind Signale, die möglichst schnell eine große Anzahl an Personen erreichen sollen. Es kann sich im weiteren Sinne um Warnungen, Alarme oder Entwarnungen handeln.

Für das System gibt es den Zivilschutz-Probealarm, er testet regelmäßig die Funktionsfähigkeit.

ZielBearbeiten

Warnmöglichkeiten sind sowohl für zivile Großschadensfälle (Naturkatastrophen wie Hochwasser, Störfälle wie Chemie- oder Reaktorunfälle, ABC-Alarm) als auch für militärische Fälle (bewaffneter Angriff auf einen Staat) wichtig.

DeutschlandBearbeiten

Übertragungsarten der ZivilschutzsignaleBearbeiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Zivilschutzsignale (insbesondere Katastrophenwarnungen) zu verbreiten.

Möglichkeiten für großflächige Katastrophenwarnungen unterscheiden sich in der Geschwindigkeit, dem erreichbaren Bevölkerungsumfang, der Ausfallsicherung und den fixen und variablen Kosten. Besondere Aufmerksamkeit liegt allerdings auf dem „Weckeffekt“, also der Möglichkeit, die Bevölkerung auf bestimmte Medien und deren Mitteilungen aufmerksam zu machen. Neue Entwicklungen gehen dementsprechend dahin, dass sich im Katastrophenfall Empfangsgeräte selbst aktivieren.

 
Mechanische Sirene
 
Sirenenanhänger (SLEA) des Zivilschutzes, Deutschland, ca. 1950
Signale über Sirenen
Ein flächendeckendes, zentral gesteuertes Sirenennetz bietet eine einfache und kostengünstige Möglichkeit. Die Alarmierung über Sirenensignale erfolgt in der Regel rascher als eine Warnung über Rundfunk und Fernsehen, lässt sich örtlich besser eingrenzen und erreicht auch Personen, die gerade keine Rundfunkmedien empfangen (Weckfunktion). Bei Funkübertragungen der Sirenenauslösung sind auch eventuelle Netzausfälle zu berücksichtigen und dementsprechende Notstromversorgungen wie Batterien bereitzustellen. Während Österreich bis heute über ein flächendeckendes Sirenennetz verfügt, gab es in Westdeutschland in den 1950er bis in die 1990er Jahre ein solches Netz, um damit alle Personen zu benachrichtigen.
Radio und Fernsehen
Bereits angeschlossen an das deutsche modulare Warnsystem (kurz MoWaS, ehemals SatWaS) sind eine Vielzahl der TV- und Radiosender (auch in Verbindung mit RDS und DAB)[1] und einige Internetanbieter, die entsprechend aktuelle Warnungen verbreiten können. Der Weckeffekt fehlt allerdings. Bei Stromausfällen sind Rundfunkdurchsagen faktisch nutzlos, da die wenigsten Haushalte mit netzunabhängigen Empfangsgeräten ausgerüstet sind (vom Autoradio und Smartphones mit UKW-Empfänger abgesehen).
Lautsprecherwagen
In einigen Städten wurden Lautsprecherwagen angeschafft, die die Bevölkerung im Ernstfall warnen und informieren sollen. Diese kamen etwa in Bayern im Rahmen der COVID-19-Pandemie in Deutschland zum Einsatz.
Massen-Kurznachrichten
Die Mobilfunktechnik ist in den meisten Ländern für derartige Kapazitäten nicht ausgelegt. Tests in Deutschland hatten ergeben, dass es bis zu 24 Stunden dauerte, 50.000 Einwohner einer Stadt per SMS zu warnen. Eine Lösung wäre das Verwenden des Cell Broadcast des GSM-Netzes oder des Service Area Broadcast von UMTS. Hiermit ließen sich 80 % der Bevölkerung kostengünstig, schnell und ortsbezogen vor Gefahren warnen.
Festnetz-Telefon
Die größte Reichweite erreicht man ohne Sirenen immer noch über das Telefon, das auch einen Weckeffekt hat. Das Festnetz hat die notwendige Kapazität, mehrere Tausend Gespräche gleichzeitig abzuwickeln. Es sind hierzu Installationen von Alarmrechnern in den Vermittlungsstellen nötig. In Deutschland würde dies etwa 200 Millionen Euro kosten. Allerdings nimmt die Zahl der Festnetzanschlüsse ab. Zu bedenken ist auch, dass heute schon viele heimische Kleinst-Telefonanlagen eine externe Stromversorgung benötigen, wodurch auch diese Möglichkeit unter Umständen ausscheidet.
Mobilfunk-Telefone
Die Technik ist derzeit nicht für derartige Kapazitäten ausgelegt. Hier ist die nicht immer vorhandene Notstromversorgung der Sender (Funkzellen) auch zu berücksichtigen.
Funkuhrensender DCF77, Radiowecker
2003 informierte das Bundesverwaltungsamt, Zentralstelle für Zivilschutz in einer Kurzinformation über das Forschungsvorhaben mit Feldschutz zur Bevölkerungswarnung mit der Funk-Alarmuhr.[2] Vom 13. Oktober bis zum 10. Dezember 2003 wurden 39 Alarme innerhalb eines Tests mit 1.000 landesweit verteilten Empfängern gesendet.[3] 2007 wurde das Deutsche Institut für Normierung beauftragt gemeinsam mit der Industrie einen Normentwurf „Bevölkerungswarnung durch Funkalarm mittels DCF77“ zu erstellen.[4] Bis heute wurde diese Technologie nicht für eine Nutzung durch die Bevölkerung realisiert.
Warn-Apps
Als erste bundesweite Warn-App ist seit 2012 ist die Smartphone-App KATWARN erhältlich, welche vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme und den öffentlichen Versicherern entwickelt worden ist. KATWARN bezieht seine Informationen sowohl von den Katastrophenschutzstäben der angeschlossenen Städte, Landkreise und Stadtstaaten als auch vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Darüber hinaus verbreitet KATWARN die Warnungen des modularen Warnsystems des Bundes und wird auch in Österreich eingesetzt.[5] Mit sogenannten Themen-Abonnements besteht die Möglichkeit, aktuelle Informationen zu ausgewählten Anlässen (bspw. Produktrückrufe, Großveranstaltungen) zu erhalten.[6]
2015 erscheint mit BIWAPP (kurz für „Bürger Info- & Warn-App“) eine regionale Warn- und Informations-App, über die angeschlossene Katastrophenschutzbehörden, Kommunen und kreisfreie Städte sowie deren Leitstellen direkt Meldungen und Katastrophenwarnungen versenden und das mit dem Deutschen Wetterdienst und dem modularen Warnsystems des Bundes kooperiert.[7] Über BIWAPP werden auch Informationen über häufiger auftretende Besonderheiten (bspw. Großfeuer, Straßensperrungen oder Schulausfall) verbreitet.
Seit Juni 2015 bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Warn-App mit dem Namen NINA (kurz für „Notfall-Informations- und Nachrichten-App“) an, welches Warnungen im Bereich des Bevölkerungsschutzes sowohl vom sogenannten Modularen Warnsystem (MoWaS), aus den Warnsystemen BIWAPP und KATWARN als auch vom Deutschen Wetterdienst sowie der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bezieht. Zudem werden konkrete Handlungsempfehlungen bei Eintreten einer Gefahr und Ratschläge zur Vorbereitung auf Gefahrenlagen gegeben.[8]
Sowohl KATWARN als auch BIWAPP und NINA zeigen dem Nutzer standortbezogene Warnmeldungen an. Dieser kann hierbei verschiedene feste Standorte, für die er Warnungen empfangen möchte, angeben oder seinen aktuellen Standort mitteilen. Neben standort- sind auch anlassbezogene Warnungen und Kombinationen beider möglich.
KATWARN geriet 2016 in die Kritik, als die App während des Anschlags in München 2016 wegen Überlastung nicht richtig funktionierte. Daraufhin kündigten die Entwickler an, die Serverkapazitäten verdoppeln zu wollen.[9]
Beim bundesweiten Alarmtag im September 2020 erreichte der Probealarm über die Warnapps KATWARN und NINA die meisten Nutzer erst mit über 30-minütiger Verspätung, häufig ohne Push-Mitteilung. Das BBK räumte technische Pannen ein.[10]
Als einheitliche Warn-App für Hochwasser hat sich seit 2015 PegelAlarm etabliert. Das PegelAlarm-System sammelt und vereinheitlicht Gewässerdaten wie Wasserstand und Abfluss aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Südtirol, Slowakei, Großbritannien, Irland, Slowenien und seit 2019 auch USA. Die Warnung kann dabei vom Benutzer individuell auf einen festlegbaren Wasserstandsgrenzwert eingestellt werden.[11] Wird dieser Wert erreicht oder überschritten, erfolgen Warnsignale durch eine Push-Nachricht, Klingeltöne, Vibration und Blinken des Smartphone-Blitzes. Die Entwicklung und der Betrieb werden durch das österreichische Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus unterstützt.

EntwicklungBearbeiten

Anfang der 1950er Jahre bemühte man sich in Deutschland, den Zivil- und Katastrophenschutz neu zu organisieren. Dazu gehörte auch der Aufbau von Warnämtern in der Bundesrepublik sowie der Auf- und Ausbau eines flächendeckenden Alarmierungssystems, um vor Katastrophen zu warnen. Die Möglichkeit der flächendeckenden Warnung und Alarmierung erreichte man mit der Installation von Sirenen.[12] Dazu zählten unter anderem das Sirenenmodell E57, aber auch so genannte Hochleistungssirenen, die in größeren Städten wie beispielsweise in Saarbrücken oder Kassel aufgestellt wurden.

Bis zum Ende des Kalten Krieges wurden (auf westdeutschem Gebiet) die Sirenen zweimal jährlich bei einem Probealarm getestet. Dieser fand jeweils an einem Mittwoch im März und September gegen 10 Uhr statt. Dabei wurde zuerst ein einminütiger Dauerton, danach Luftalarm oder ABC-Alarm und schließlich noch einmal ein Dauerton ausgelöst.

In der DDR wurden Sirenen jeden Mittwoch um 13 Uhr angeschaltet sowie bei Feueralarm verwendet. Die Sirenensignale waren in allen Schulen, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen auf Schautafeln dargestellt.

Das Sirenennetz aus 80.000 Sirenen in Deutschland wurde 1993 aus Kostengründen durch den Wegfall der Warnämter des Zivilschutz-Warndienstes stark ausgedünnt und letztlich 40.000 Sirenen abgebaut[13]. Die Städte übernahmen teilweise die Sirenen vom Bund und mussten seitdem den Unterhalt der Sirenen selbst tragen. Vereinzelt wurden Sirenen zum Gebrauch für die Feuerwehr-Alarmierung belassen. Seitdem gibt es kein flächendeckendes System zur Alarmierung der Bevölkerung mit Weckfunktion mehr. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sucht nach einem neuen Medium dafür.

Heute verfügbares SirenennetzBearbeiten

Heute verfügen nur noch wenige deutsche Großstädte über ein intaktes Sirenennetz, das sich aus Hochleistungssirenen zusammensetzt. Dazu gehören unter anderem Aachen, Augsburg, Bonn, Darmstadt, Dresden[14], Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Hagen, Hamm[15], Karlsruhe, Kassel[16], Köln, Krefeld, Mannheim[17], Mainz, Moers, Mönchengladbach[18] , Norderstedt, Pforzheim, Solingen, Saarbrücken, Wiesbaden und Wuppertal. Die Hansestadt Hamburg verfügt über ein Sirenennetz speziell zur Warnung vor Sturmfluten.[19]

Insgesamt bestehen bundesweit noch ca. 15.000 Sirenen, mit denen ein 1-minütiger Heulton gesendet werden kann[20].

Funktionstests der Sirenen werden von den Städten und Gemeinden unterschiedlich gehandhabt, beispielsweise wird in Düsseldorf einmal jährlich getestet, in Dresden am zweiten Mittwoch eines jeden Quartals.[21]

In den einzelnen Landkreisen ergibt sich ein sehr unterschiedliches Bild. Zum Beispiel gibt es im Kreis Steinfurt nach wie vor ein zusammenhängendes Sirenennetz sowie auch ein mobiles System,[22] das jeweils einmal im Monat getestet wird. Im Saarland existieren in vielen Gemeinden Sirenen, die vor allem der Alarmierung der Feuerwehr dienen. Die Sirenen werden meist jeden Samstag um 12 Uhr getestet. In Bayern sind in einem Umkreis von 25 Kilometern um alle Kernkraftwerke in allen Orten Sirenenwarnanlagen installiert, um in einem ernsten Störfall die Bevölkerung zu alarmieren. Sie werden mindestens zweimal im Jahr getestet.

Inzwischen installieren viele Kommunen wie z. B. die Kreise Recklinghausen oder Minden-Lübbecke und die Stadt Osnabrück wieder ein Sirenensystem, um die Bürgerinnen und Bürger im Gefahrengebiet mit einer Warnung zu erreichen. Der laute und schrille Ton einer Sirene ist ein effektives Mittel, das zumindest die Existenz einer Gefahr für die Menschen in der Umgebung deutlich hörbar anzeigt.[23][24]

Bundesweiter WarntagBearbeiten

Am 10. September 2020 wurde – erstmals nach der Wiedervereinigung – wieder ein bundesweiter Probealarm durchgeführt. Der Warntag wurde allerdings von einer technischen Panne überschattet. Die für 11:00 Uhr vorgesehene Warnmeldung wurde bei den ersten Nutzern erst rund eine halbe Stunde später über die offiziellen Warn-Apps wie z. B. NINA oder KATWARN ausgespielt, anderen gar nicht. Zudem wurden keine Push-Benachrichtigungen versendet. Das BBK nannte als Grund für die verzögerten Warnungen eine teilweise Überlastung des modularen Warnsystems.[25][26] Weitere Medien verbreiteten die Warnmeldung online auf ihren Webseiten. In einer Stellungnahme des Bundesinnenministeriums wurde die Aktion als „Fehlschlag“ aufgrund eines „technischen Problems“ bewertet.[27]

Der Warntag soll zukünftig unter Einbindung aller Warnwege (MoWaS, Warn-Apps, Sirenensignale, Rundfunk etc.) jeweils am zweiten Donnerstag im September eines jeden Jahres um 11 Uhr stattfinden.[28][29]

Mit dem einheitlichen bundesweiten Warntag soll die Bevölkerung für mögliche Gefahrenlagen wie Natur- oder Umweltkatastrophen und Großbrände sensibilisiert und vorbereitet werden. In ganz Deutschland sollen dann Warn-Apps anschlagen, Sirenen heulen und Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen.[30]

Genutzte ZivilschutzsignaleBearbeiten

Heutiger Alarmton
Eine Minute auf- und abschwellender Heulton
Weitere Signaltöne
Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr (12 Sekunden Dauerton)
Entwarnung (1 Minute Dauerton)
 
Zivilschutzalarm bis etwa 1975

Bundeseinheitliche Sirenensignale gibt es seit dem Rückbau des alten Zivilschutznetzes offiziell nicht mehr. Die Festlegung von Sirenensignalen obliegt derzeit den Katastrophenschutzbehörden der Bundesländer. Allerdings gleichen sich die Signale inzwischen weitestgehend.[31][32]

In Deutschland wird nur ein Katastrophenwarn- und -alarmsignal verwendet. Bis etwa 1975 war dies ein zwei Minuten dauerndes Signal aus dreimal 12 Sekunden Dauerton mit 12 Sekunden Pause, gefolgt von 60 Sekunden Dauerton. Da der Anfang dieser Signalfolge dem der Freiwilligen Feuerwehren gleicht und Verwechslungen vermieden werden sollen, wird in Deutschland seither als Signal „Warnung der Bevölkerung“ ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton (vormals als Fliegeralarm bekannt) verwendet. Das Signal bedeutet im Allgemeinen „Rundfunkgerät einschalten und auf Durchsagen achten“.[33] Über das Radiogerät werden dann auf bestimmten Sendern (meist dem öffentlich-rechtlichen Programm mit Verkehrsfunk oder auch regionalen Sendern) genauere Verhaltenshinweise für die Bürger ausgegeben. Des Weiteren wird zumeist empfohlen, dass geschlossene Räume aufzusuchen sind, Fenster und Türen geschlossen und Klimaanlagen abgeschaltet werden sollen.

Als zweites Sirenensignal ist mitunter noch ein einminütiger Dauerton zur Entwarnung eingerichtet, das nach Ende der Gefährdungslage gegeben wird. Des Weiteren wird mitunter ein dreimaliger auf- und abschwellender Heulton mit anschließender Pause als spezifischer ABC-Alarm (etwa bei einem Atomunfall) verwendet.

Die für ein Signal verwendeten Schallzeichen und deren Vorschriften regeln die Bundesländer in eigenständigen Verordnungen oder Gesetzen
  • Bayern
    • Information des Bayerischen Staatsministerium des Innern – Sirenen- und Lautsprecherwarnung[34]
    • Verordnung über öffentliche Schallzeichen, Vom 15. Juli 1998, (GVBl. S. 509) BayRS 2011-2-5-I[35]

BelgienBearbeiten

Belgien verfügt über 550 elektronische Sirenen. Diese befinden sich in der Nähe von Industriebetrieben und kerntechnischen Anlagen. Sie werden von den Bereitschaftseinheiten des Zivilschutzes ausgelöst.

Alle Sirenen werden zweimal täglich getestet, indem sie einen für den Menschen unhörbaren Ton abgeben. Auf diese Weise können die verschiedenen Elemente der Sirenen geprüft werden. An jedem ersten Donnerstag eines Quartals wird zwischen 11:45 und 13:15 Uhr eine Minute lang ein akustischer Test durchgeführt.[36]

DänemarkBearbeiten

Das Sirenennetz in Dänemark besteht aus 1078 Sirenen, die ungefähr 80 % der Bevölkerung warnen können. Sie werden jede Nacht stumm getestet. Ein Test mit Signal findet jeden ersten Mittwoch im Mai um 12:00 Uhr statt.[37]

LuxemburgBearbeiten

Landesweit gibt es in Luxemburg 338 Sirenen, die einzeln, pro Ort, Gemeinde, Region oder landesweit ausgelöst werden können. Außerhalb der Stadt Luxemburg wird jeden ersten Montag im Monat um 12:00 Uhr ein Sirenentest durchgeführt.

Diese Informationen sind auf den Deckelinnenseiten der luxemburgischen Telefonbücher nachzulesen.

NiederlandeBearbeiten

In den Niederlanden gibt es landesweit 3800 Sirenen, die jeden ersten Montag im Monat um 12:00 Uhr getestet werden. Die Sirenen ertönen ohne Unterbrechung 1 Minute und 26 Sekunden lang. Sie werden nie an einem nationalen oder religiösen Feiertag oder Gedenktag getestet.[38]

ÖsterreichBearbeiten

Österreich verfügt über ein flächendeckendes, betriebsbereites Netz von 8.212 Sirenen (Stand 6. Oktober 2018).

System der SirenenwarnungBearbeiten

Es sind drei verschiedene allgemeine Signale vorgesehen: Warnung, Alarm, Entwarnung. Nicht erkennbar ist aus den Warn- und Alarmzeichen, um welche Art einer Katastrophe es sich handelt. Diese erfährt man nur aus den gleichzeitig ausgesendeten Sondernachrichten des ORF und Verhaltensmaßnahmen, die über Massenmedien (Rundfunk, Fernsehen und Internet) bekanntgegeben werden. Bei nur lokal auftretenden Alarmierungen kann die Mitteilung auch durch Lautsprecherdurchsagen, beispielsweise durch die Feuerwehr, erfolgen.

Außerdem kann der Feuerwehralarm über das System gegeben werden. Die Verwendung des Alarmsignals hängt von der einzelnen Feuerwehr ab. Wenn beispielsweise eine Feuerwehr hauptsächlich mittels Funkmeldeempfänger ihre Mitglieder alarmiert, so wird das Sirenensignal (  Feuerwehralarmton einer Motorsirene?/i   Alarmton einer Hochleistungssirene?/i) nur selten verwendet, so in vielen Städten und großen Orten. In vielen Feuerwehren wird allerdings auch unterschieden, dass bei Bränden oder Menschenrettung mit beiden alarmiert wird, bei technischen Einsätzen hingegen nur mit den Funkrufempfängern. Dies ist abhängig von den örtlichen Alarmplänen.

Es gibt eine wöchentliche Sirenenprobe (ein 15-sekündiger Dauerton) mit dem Signal Sirenenprobe jeden Samstag gegen 12 Uhr; dabei werden auch die unterschiedlichen Auslösewege – Bundeswarnzentrale (BWZ), Landeswarnzentralen (LAWZ), Bezirks-Alarm- und Warnzentralen (BAWZ) oder Direktauslösung – abwechselnd getestet.

Seit 1998 findet einmal jährlich am ersten Samstag im Oktober zwischen 12:00 und 13:00 Uhr eine österreichweite Sirenenprobe mit allen Katastrophensignalen statt.[39] Dies wird vorher in den Massenmedien bekanntgegeben. Dabei wird einerseits die Funktionstüchtigkeit, andererseits die Hörbarkeit überprüft. Gleichzeitig ist auch das Ziel der Bewusstseinsbildung bei der Bevölkerung. Obwohl zentral ausgelöst, sind alle Feuerwehren mit eingebunden, die die Rückmeldungen durchführen.

Auch hier wechselten sich Bundeswarnzentrale (BWZ), Landeswarnzentralen (LAWZ), sowie die jeweilige Bezirksfeuerwehrzentrale ab, so dass die Probealarmzeiten österreichweit nicht auf die Minute einheitlich sind. Zusätzlich werden gemeinsam mit der bundesweiten Sirenenprobe auch der "Flutwellenalarm" unterhalb der großen Talsperren wie Malta, Kaunertal, oder Sellrein-Silz getestet. Hierbei werden mittels eigens dafür installierte Typhone das Signal "Flutwellenalarm" mit einem 33-mal auf- und abschwellender Hornton mit einer Dauer von ca. 3 Minuten und "Flutwellenentwarnung" mit einem Hornton mit einer Dauer von 1 Minute getestet.[40]

Genutzte Zivilschutz- und ProbesignaleBearbeiten

Samstäglicher Probealarm einer Motorsirene der Feuerwehr in Österreich (Aufnahme aus gut 10 m Abstand)

Die Sirenenprobe ist nur ein 15 Sekunden dauernder Dauerton (ein besonders kurzer Alarmton). Sie findet österreichweit jeden Samstag je nach Ort etwa um 12:00 statt.

Der Feuerwehralarm besteht aus dreimal 15 Sekunden Dauerton mit dazwischen zweimal 7 Sekunden Pause.

Warnung (Sirenenprobe am 5. Oktober 2019) in Österreich 3 Minuten Dauerton (Aufnahme aus gut 10 m Abstand)

Herannahende Gefahr (Warnung) wird mit einem dreiminütigen Dauerton angekündigt. Die Bevölkerung wird damit aufgefordert, Radio- oder Fernsehgerät einzuschalten und dort bekanntgegebene Anordnungen zu beachten.

Alarm (Sirenenprobe am 5. Oktober 2019) in Österreich 1 Min auf und ab (Aufnahme aus gut 10 m Abstand)

Das Signal Gefahr (Alarm) besteht aus einem auf- und abschwellenden Ton von einer Minute Dauer und bedeutet unmittelbare Gefahr: schützende Räumlichkeiten aufsuchen (ein Auto bietet keinen ausreichenden Schutz), über Medien durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen und Radio einschalten.

Entwarnung (Sirenenprobe am 5. Oktober 2019) in Österreich 1 Minute Dauerton (Aufnahme aus gut 10 m Abstand)

Das Ende der Gefahr (Entwarnung) wird mit einem einminütigen Dauerton angezeigt. Mögliche Einschränkungen für den normalen Tagesablauf werden über die Medien verbreitet.

Weitere Möglichkeiten der Alarmierung der ZivilbevölkerungBearbeiten

Seit 2017 bietet das Innenministerium die Möglichkeit der individuellen Alarmierung orts- oder Ereignisbezogen über eine installierte Mobile App, SMS, Mail oder anderen IT-Möglichkeiten des Systems KATWARN Österreich/Austria.[41]

SüdtirolBearbeiten

In Südtirol wurde im Jahr 2002 das Alarmsystem von Österreich teilweise übernommen. Der Systempunkt Warnung wurde nicht übernommen.[42] Ausgelöst werden können sie von der Landesnotrufzentrale in Bozen.[43]

Schweiz und LiechtensteinBearbeiten

In der Schweiz ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) mit der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) für die Alarmierung zuständig.[44] Es verbreitet Warnungen über Radio, Fernsehen, Sirenen und bei Naturgefahren über naturgefahren.ch im Internet.[45][46]

SirenenBearbeiten

 
Verhaltensregeln beim Allgemeinen Alarm
Alarmsignal   wiedergeben?/i
 
Verhaltensregeln beim Wasseralarm
Alarmsignal   wiedergeben?/i

Die Schweiz verfügt über rund 7200 Sirenen des Zivilschutzes, von denen 5000 fest installiert sind (600 davon auch gleichzeitig für Wasseralarm) und 2200 auf Fahrzeugen befestigt werden können.[47] 23 Sirenen[48] befinden sich in Liechtenstein.[49]

Die Sirenen werden durch die kantonalen oder lokalen Behörden ausgelöst. Die stationären Sirenen können ferngesteuert aktiviert werden.[47] Die Sirenen werden jedes Jahr am ersten Mittwoch im Februar zwischen 13:30 und 15:00 Uhr mit dem Signal „Allgemeiner Alarm“ getestet.[50][49]

Seit dem 1. April 2004 gibt es in der Schweiz nur noch zwei Alarmierungszeichen: der allgemeine Alarm und der Wasseralarm. Die früheren Zeichen C-Alarm und Strahlenalarm wurden aufgehoben. Zudem ist die Alarmierung der Feuerwehren (Cis-Gis-Signal) mit Zivilschutzsirenen nicht mehr gestattet.

Allgemeiner Alarm
Regelmäßig auf- und absteigender Ton der Sirenen mit einer Dauer von einer Minute. Nach einer Unterbrechung von zwei Minuten wird der Alarm wiederholt. Bei Ertönen des allgemeinen Alarms soll die Bevölkerung das Radio einschalten und die Anweisungen der Behörden befolgen.
Wasseralarm
Der Wasseralarm ertönt nur in gefährdeten Gebieten unterhalb von Stauanlagen. Er besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden Dauer in Abständen von je 10 Sekunden. Bei Ertönen des Wasseralarms soll die Bevölkerung das gefährdete Gebiet verlassen, und anschließend das Radio einschalten und die Anweisungen der Behörden befolgen.

MassenmedienBearbeiten

Die behördlichen Warnungen werden über die TV- und Radioprogramme der SRG SSR verbreitet. Diese verfügt über ein Notdispositiv (Information Catastrophe Alarme Radio Organisation, ICARO) und über mehrere geschützte Radiosendeanlagen mit verstärkter Sendeleistung, deren Signale auch im Falle eines Schutzraumbezugs empfangen werden können.[51]

PolyalertBearbeiten

Mit dem Projekt Polyalert des BABS wurden 2015 die Sirenen und deren Steuerung erneuert. Zudem ermöglicht es, Alarme auch über Anrufe und Kurznachrichten an die Mobiltelefonbenutzer im Gefahrengebiet, über Lautsprecher in öffentlichen Verkehrsmitteln und über die Computerbildschirme in Unternehmen auszulösen.[52][53] Polyalert ist auch in Liechtenstein aktiv.[54]

TschechienBearbeiten

In Tschechien wird das landesweit einheitliche Alarm- und Warnsystem jeden ersten Mittwoch im Monat getestet. Um 12:00 Uhr ertönen dann die Sirenen mit einem 2 Minuten langen ununterbrochenen Heulton. In der Hauptstadt Prag werden die Bewohner und ausländische Gäste kurz vorher über elektronische „sprechende Sirenen“ in tschechischer und englischer Sprache über den bevorstehenden Probealarm aufmerksam gemacht. Zuständig ist das Operative Informationszentrum des Feuerwehrrettungskorps in Prag.[55]

Europäische AngleichungBearbeiten

Es gibt auch innerhalb Europas noch unterschiedliche Bedeutungen für gleich klingende Signale. So ist der an- und abschwellende Heulton während einer Minute in Luxemburg ein Voralarm, in Österreich und der Schweiz der Hauptalarm bei akuter Gefahr. Das deutsche Bundesamt für Zivilschutz empfahl 1999 eine „Untersuchung zur Entwicklung eines einheitlichen Sirenensignals und daran anknüpfender Verhaltensempfehlungen“.

Im englischen werden auch die Begriffe Reverse 112 oder Public Warning Service (PWS) für Zivilschutzsignale verwendet, insbesondere solche die an Handys gesendet werden.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Zivilschutzsignale nach Ländern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Im Katastrophenfall schnell informieren / Sofortige Notfall - Alarmierung über Digitalradio dank „Emergency Warning Functionality“ (EWF) (Memento vom 27. August 2014 im Internet Archive) (PDF)
  2. Bevölkerungswarnung mit der Funk-Alarmuhr, Kurzinformation zum System und zum Feldversuch. (PDF; 218 kB) In: mikrocontroller.net. Bundesverwaltungsamt, Zentralstelle für Zivilschutz, 1. Oktober 2003, abgerufen am 17. Mai 2016.
  3. Dirk Piester, Peter Hetzel, Andreas Bauch: Zeit- und Normalfrequenzverbreitung mit DCF77. (PDF; 3,1 MB) 10 Schlussbetrachtung. In: PTB-Mitteilungen 114, Heft 4. Physikalisch Technische Bundesanstalt, 2004, S. 365, abgerufen am 17. Mai 2016: „Zwischen dem 13.10 und 10.12.2003 wurden insgesamt 39 scharfe Testalarme gesendet, die mit 1000 landesweit verteilten Empfängern registriert werden sollten. Es kamen modifizierte, handelsübliche Funkuhren (Armbanduhren, Wecker, Wanduhren, PC-Funkuhren) die zusätzlich zu ihrer Standardfunktion optisch und akustisch alarmieren konnten, zum Einsatz. Die Teilnehmer am Feldversuch hatten sich verpflichtet, die Alarme, auch Fehlalarme, über das Internet zu melden. In dem inzwischen vorliegenden Abschlussbericht zeigte HKW, dass die Alarmierungszeit und die Empfangswahrscheinlichkeit des Funkalarms in unserem Land gleichmäßig gut ist.“
  4. DCF77 in der Bevölkerungswarnung. In: ptb.de. 12. Mai 2015, abgerufen am 17. Mai 2016.
  5. Katwarn - Unterstützte Orte. Abgerufen am 10. September 2020.
  6. Katwarn - Themen-Abonnements. Abgerufen am 10. September 2020.
  7. BIWAPP - Bürger Info & Warn App. Abgerufen am 10. September 2020.
  8. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe - Warn-App NINA. Abgerufen am 10. September 2020.
  9. Lena Greiner: Katwarn verdoppelt nach Münchener Panne Serverkapazitäten - DER SPIEGEL - Netzwelt. In: DER SPIEGEL. Abgerufen am 10. September 2020.
  10. Bundesweiter Warntag: Probealarm mit Haken. In: tagesschau.de. 10. September 2020, abgerufen am 10. September 2020.
  11. PegelAlarm - Warnung bei Hochwasser. Abgerufen am 21. Oktober 2019.
  12. Franz-Josef Sehr: Entwicklung des Brandschutzes. In: Freiwillige Feuerwehr Obertiefenbach e. V. (Hrsg.): 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Obertiefenbach. Beselich 2005, ISBN 978-3-926262-03-5, S. 114–119.
  13. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe - Warnung der Bevölkerung. Abgerufen am 13. September 2018.
  14. SZ: Artikel zu Funktion und Warnsignalen der in Folge des „Jahrhunderthochwassers“ wiedererrichteten Sirenensystems (abgerufen am 9. Juni 2011)
  15. Westfälischer Anzeiger: Sirenen-Warnsystem für Hamm wird verbessert
  16. kassel.de
  17. Internetseite der Stadt Mannheim
  18. Internetseite der Stadt Mönchengladbach
  19. Sturmflut: Merkblatt für die Bevölkerung, Seite 5 (PDF)
  20. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe - Warnung der Bevölkerung. Abgerufen am 13. September 2018.
  21. Dresden Fernsehen: Artikel zum Sirenentest am 9. Juli 2008 (abgerufen am 14. Juli 2010)
  22. Sirenenübung im Kreis Steinfurt | Kreis Steinfurt. Abgerufen am 3. Mai 2018.
  23. Sirenen. Abgerufen am 13. September 2018.
  24. Osnabrück fehlen Sirenen für bundesweiten Warntag. 3. September 2020, abgerufen am 7. September 2020.
  25. Bundesweiter Warntag: Probealarm mit Haken. In: tagesschau.de. 10. September 2020, abgerufen am 10. September 2020.
  26. Warn-App NINA überlastet, Sirenen bleiben still – Pannen beim Warntag. In: RND. 10. September 2020, abgerufen am 10. September 2020 (deutsch).
  27. Bundesinnenministerium wertet bundesweiten Probealarm als "Fehlschlag". ZEIT online, abgerufen am 10. September 2020.
  28. Serviceportal. In: Warnung-der-Bevoelkerung.de. Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, abgerufen am 16. August 2020.
  29. 210. Sitzung der Innenministerkonferenz (12. bis 14. Juni 2019 in Kiel), TOP 46. Abgerufen am 27. Mai 2020.
  30. Ein Projekt des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. WARNUNG DER BEVÖLKERUNG, abgerufen am 7. September 2020.
  31. Welche gültigen Sirenensignale gibt es in Deutschland?; abgerufen am 23. November 2018
  32. Peer Rechenbach: Information, Warnung und Alarmierung der Bevölkerung. In: Harald Karutz, Wolfram Geier, Thomas Mitschke (Hrsg.): Bevölkerungsschutz. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg 2017, ISBN 978-3-662-44634-8, S. 252, doi:10.1007/978-3-662-44635-5 (springer.com [abgerufen am 15. Mai 2020]).
  33. Welche gültigen Sirenensignale gibt es in Deutschland? (Nicht mehr online verfügbar.) In: Website des Bundesministerium des Innern. Archiviert vom Original am 17. Mai 2016; abgerufen am 17. Mai 2016.
  34. Bayern: Information des Bayerischen Staatsministerium des Innern – Sirenen- und Lautsprecherwarnung. Abgerufen am 10. September 2020.
  35. Bayern: Verordnung über öffentliche Schallzeichen, Vom 15. Juli 1998, (GVBl. S. 509) BayRS 2011-2-5-I. Abgerufen am 10. September 2020.
  36. Krisenzentrum – Alarmierung der Bevölkerung, abgerufen am 11. September 2020.
  37. Siren warning (Memento vom 30. Mai 2009 im Internet Archive) (PDF)
  38. Government of the Netherlands – When are the public warning sirens tested, abgerufen am 11. September 2020.
  39. Zivilschutz-Probealarm (Memento vom 4. Oktober 2015 im Internet Archive), Seite des Zivilschutzverbandes (aktualisierte Inhalte)
  40. Amt der Tiroler Landesregierung: Zivilschutzprobealarm am Samstag, 03.10.2020; Zusammenlegung mit dem Flutwellenprobealarmund der Flutwellen-Entwarnung der Tiroler Wasserkraftwerke AG im Bereich der Kraftwerksgruppe Sellrain - Silz und des Kraftwerkes Kaunertal. Abgerufen am 3. Oktober 2020.
  41. http://katschutz.info/ abgerufen am 7. November 2017
  42. Technischer Bericht über die Alarmierung (PDF; 18 kB) abgerufen am 7. Februar 2013
  43. Landesnotrufzentrale. Seite der Abteilung für Brand- und Zivilschutz; abgerufen am 7. Februar 2013
  44. Die Alarmierung der Bevölkerung, BABS; abgerufen 4. April 2020
  45. Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS: naturgefahren.ch
  46. NZZ vom 7. November 2019: Alarmsirenen sind reif fürs Museum und nach wie vor unentbehrlich
  47. a b Die Sirenen zur Alarmierung der Bevölkerung, BABS; abgerufen 4. April 2020
  48. Sirenenalarmierung. Amt für Bevölkerungsschutz (ABS), abgerufen am 6. Februar 2021.
  49. a b Die Sirenen und Alertswiss werden am Mittwoch, 3. Februar 2021 getestet. Landespolizei (Liechtenstein), 3. Februar 2021, abgerufen am 6. Februar 2021.
  50. Radioansage zum Sirenentest
  51. ICARO und IBBK. Abgerufen am 3. Mai 2018.
  52. Wenn das Mobiltelefon zur Sirene wird. In: NZZ, 4. Mai 2012
  53. Medienmitteilung des BABS über den Sirenentest am 6. Februar 2016, vom 28. Januar 2016
  54. Vereinbarung zwischen der Regierung des Fürstentums Liechtenstein und dem Schweizerischen Bundesrat über die Teilnahme des Fürstentums Liechtenstein am Alarmierungssystem "POLYALERT". (PDF) Liechtensteinisches Landesgesetzblatt, 19. Dezember 2014, abgerufen am 6. Februar 2021.
  55. Tschechien online – Sirenenalarm: Landesweiter Probealarm in Tschechien, abgerufen am 11. September 2020.