Sinfonie in h-Moll (Schubert)

Werk von Franz Schubert

Die Sinfonie in h-Moll (D 759), genannt Die Unvollendete, ist eine als dreisätziges Fragment überlieferte Sinfonie mit zwei vollständigen Sätzen von Franz Schubert, welche 1822 in Wien entstand. Die Spieldauer beträgt ca. 34 Minuten.

Franz Schubert (Gemälde von Wilhelm August Rieder, 1875)

EntstehungBearbeiten

Im Herbst 1822 arbeitete Schubert an einer Sinfonie in der bis dahin völlig ungebräuchlichen Tonart h-Moll und schuf dabei mindestens drei Sätze, welche er zunächst im vollständigen Klavierparticell notierte. Im Gegensatz zu seinen bisherigen sechs Sinfonien war das neue Werk diesmal nicht mehr für ein Liebhaberorchester, sondern – nach dem Vorbild von Beethoven – für die kritische Öffentlichkeit gedacht. Weiter ist davon auszugehen, dass die Sinfonie, wie seinerzeit üblich, vier Sätze umfassen sollte. Als Schubert im Herbst desselben Jahres jedoch eine Auftragsarbeit dazwischen kam, legte er das Stück auf unbestimmte Zeit zur Seite – zu einer späteren Vollendung kam es allerdings nie. Dabei wäre ihm eine komplette Sinfonie sicherlich gut bekommen, allein schon wegen seiner katastrophalen Finanzlage. Doch träumte Schubert stattdessen lieber von der großen Oper wie ein Brief an den befreundeten Librettisten Eduard von Bauernfeld bezeugt:

„Ich kann nirgendwo hinkommen, ich habe GAR kein Geld, und es geht mir überhaupt sehr schlecht. Ich mache mir nichts draus und bin lustig. Übrigens komme sobald als möglich nach Wien. Weil man von mir eine Oper wünscht…“[1]

Fakten und FiktionBearbeiten

Wieso die Sinfonie in h-Moll letztlich unvollendet blieb, gab ihrer Nachwelt Rätsel auf und ist bis heute Gegenstand der Diskussion unter Musikwissenschaftlern. So wird u. a. behauptet, Schubert hätte seine Sinfonie am Ende des zweiten Satzes (Andante in E-Dur) bereits als „vollendet“ betrachtet, eine Vervollständigung sei somit undenkbar. Angeblich sei allein schon die Tatsache, dass Schubert die Halb-Partitur mitsamt einem Titelblatt aus der Hand gab und dem Steiermärkischen Musikverein widmete, ein Beweis dafür, dass er das Werk „in zweisätziger Form als fertig“ betrachtete. Demgegenüber existiert die Meinung, das als dritter Satz skizzierte Scherzo sei qualitativ nicht auf der Höhe der ersten beiden Sätze und daher irrelevant.[2] Eine weitere These besagt, Schubert habe die Arbeit am 3. Satz abgebrochen, weil er in eine zu starke Nähe zum Scherzo von Beethovens 2. Sinfonie geriet.[3] Wieder andere behaupten, Schubert habe die Sinfonie wie viele andere schlicht aufgegeben. Doch all dies sind Spekulationen, welche sich aus den Manuskripten weder stützen noch widerlegen lassen!

Fakt ist, dass Schubert noch an einem dritten Satz mit der Bezeichnung Scherzo (Allegro) – Trio arbeitete, dies beweisen einige Seiten eines unvollendeten Scherzos, die jedoch erst in den 1860er Jahren auftauchten. Vom geplanten Scherzo in h-Moll hat Schubert jedoch nur die ersten 20 Takte orchestriert; das als Klavierskizze notierte Particell zu diesem Satz bricht indessen erst mit dem 16. Takt des Trios (in G-Dur) ab, nachfolgende Notenzeilen sind leer. Das nach der Skizze ausgearbeitete Partitur-Manuskript der Sinfonie in h-Moll umfasst 70 durchnummerierte Seiten Reinschrift; beginnend mit einem von Schubert gestalteten Titelblatt mit der lateinischen Kalligraphie „Sinfonia / in / H moll / von / Franz Schubert mpia“ (= manu propria, eigenhändig) und der Datierung „Wien den 30. Octob. 1822“. Erst 1967 entdeckte Christa Landon eine weitere, bisher unbekannte Partiturseite im Archiv des Wiener Männergesang-Vereins mit den Takten 10 bis 20 des Scherzo. Dieses Blatt ist unvollständig instrumentiert und war, da eine Seitenzahl fehlt, offenbar nie im Besitz Hüttenbrenners. Angaben der Entdeckerin zufolge wurde dieses Blatt aus der Partitur herausgeschnitten und zunächst im Besitz der Schubert-Familie verblieben, bevor es an den Männergesang-Verein gegangen war.[2]

 
Faksimile (1885) von Schuberts Autograph der Unvollendeten (3. Satz, Scherzo) als Beilage der Biographie ihres Entdeckers Johann von Herbeck

Angeblich hatte Schubert das Werk 1823 dem Steiermärkischen Musikverein in Graz als Dank für seine Ernennung zum Ehrenmitglied gewidmet und geschenkt. Die Authentizität eines Dankschreibens des Komponisten vom 20. September 1823 mit den Worten „Um auch in Tönen meinen lebhaften Dank auszudrücken, werde ich mir die Freyheit nehmen, dem löblichen Vereine ehestens einer meiner Sinfonien in Partitur zu überreichen.“ ist allerdings umstritten.[4]

Die Klavierskizzen der Sinfonie in h-Moll gingen nach Schuberts Tod an seinen Bruder Ferdinand und nach dessen Tod 1859 in den Besitz des Wiener Autographensammlers Nicolaus Dumba. Die Partitur der Sinfonie kam hingegen auf ungeklärte Weise in den Besitz der Schubert nahestehenden Brüder Anselm und Josef Hüttenbrenner nach Graz. Zunächst verblieb die Partitur bei Josef, der davon 1853 einen vierhändigen Klavierauszug herstellte, irgendwann später übernahm dann Anselm das Manuskript. Die Entdeckung der Halb-Sinfonie ist dem Wiener Hofkapellmeister Johann von Herbeck zu verdanken, der unermüdlich nach Schubert-Autographen suchte und dank dessen viele Manuskripte noch heute erhalten sind. Als Herbeck Anfang der 1860er Jahre von der Schenkung Kenntnis erhielt, suchte er Anselm Hüttenbrenner auf und fand dort am 1. Mai 1865 das Autograph der Sinfonie.[2]

 
Gedenktafel für die Unvollendete und Schubert als Gast bei Franz von Schober (1822) im Göttweiger Hof Wien in der Spiegelgasse

Uraufführung / ErstdruckBearbeiten

Herbeck brachte die beiden vollständigen Sätze der Sinfonie in h-Moll am 17. Dezember 1865 (37 Jahre nach Schuberts Tod) in einem Konzert der Gesellschaft der Musikfreunde im großen Redoutensaal der Wiener Hofburg mit sensationellem Erfolg zur Uraufführung. Als Abschluss des als unfertig empfundenen Werks wurde damals das furiose Finale der 3. Sinfonie in D-Dur gespielt. Schon bei der zweiten Aufführung am 4. November 1866 wurde das Werk jedoch nur noch zweisätzig dargeboten.[5] Bei der Londoner Erstaufführung am 5. Februar 1881 wurde hingegen auf Anregung des britischen Schubert-Forschers George Grove erstmals die Zwischenaktmusik Nr. 1 in h-Moll aus der Bühnenmusik zu Rosamunde, Prinzessin von Zypern (D 797) als Schlusssatz verwendet.[2]

Die Halb-Partitur der Sinfonie in h-Moll erschien 1867 im Wiener Musikverlag Carl und Anton Spina; dabei erhielt sie erstmals die Bezeichnung „Unvollendete“.[6]

Anmerkung zur NummerierungBearbeiten

In der alten Gesamtausgabe bei Breitkopf & Härtel (1885) wurde die Unvollendete als Sinfonie Nr. 8 und die später entstandene Große C-Dur-Sinfonie als Nr. 7 gelistet, was der Reihenfolge entspricht, in welcher die Werke aufgefunden und uraufgeführt worden waren. Heutzutage wird die Nummerierung üblicherweise nach der Entstehungszeit der jeweiligen Werke vorgenommen und die Unvollendete (1822) daher als Nr. 7, die verschollene „Gmunden-Gasteiner-Sinfonie“ (1825) als Nr. 8 und die Große C-Dur-Sinfonie (1828) als Nr. 9 – meistens jedoch als Nr. 8 der von Schubert erhaltenen Sinfonien – gezählt.

Musikalische Gestalt (Analyse)Bearbeiten

Bei der Unvollendeten handelt es sich sozusagen um einen musikalischen Torso, der neben Mozarts Requiem KV 626 (1791) als das wohl bekannteste Musikfragment aller Zeiten gilt. Allerdings beginnt kaum eine Sinfonie derart düster und bedrohlich wie die Sinfonie in h-Moll von Franz Schubert. Eine besondere Bedeutung kommt außerdem den Posaunen zu, die hier sozusagen ihre „melodische Emanzipation“ erleben und fortan auch von anderen Komponisten sinfonischer Werke wie z. B. Schumann, Brahms, Dvořák, Bruckner oder Mahler in vergleichbarer Rolle eingesetzt wurden. Die beiden vollständigen Sätze, welche ihrerseits nicht nur bzgl. Taktart (3/4- bzw. 3/8-Takt) und Tempo (Allegro moderato bzw. Andante con moto) Gemeinsamkeiten aufweisen, werden in der heutigen Aufführungspraxis meist auch im ähnlichen Zeitmaß interpretiert.

1. Satz: Allegro moderatoBearbeiten

h-Moll, 3/4-Takt, 368 Takte

 
Anfang (T. 1-21), 1. Satz

Der Kopfsatz steht in Sonatensatzform. Die Exposition (T. 1-104) eröffnet mit einer düsteren Unisono-Linie in den Celli und Kontrabässen im Pianissimo, welche auf der ausgehaltenen V. Stufe der Grundtonart endet. Die Phrase weist eine satzartige Binnenstruktur auf (2+2+4 Takte) und steht gesamthaft in h-Moll. Was diese acht Takte am Anfang des ersten Satzes wohl bedeuten? Ein wirkliches Hauptthema ist das jedenfalls nicht, wiewohl diese selbstverständlich höchst bedeutungsvolle, geisterhaft-fahle Linie im Verlauf des Satzes eindrücklich wiederkehrt und dabei einen inneren Zusammenhang schafft:

  • Zunächst erklingt dieses „Vor-Thema“(?) nochmals in Originalgestalt bei der obligaten Wiederholung der Exposition;
  • dann gleich zu Beginn der Durchführung (T. 114), diesmal jedoch in e-Moll und mit variierter Fortsetzung;
  • wenige Momente später (T. 170) lässt nun das ganze Orchester eben jene Anfangslinie im Fortissimo erschallen;
  • vor Beginn der einsetzenden Reprise verzichtet Schubert auf das Anfangsmotiv,
  • um die Linie dann im Rahmen der Coda (T. 328) wiederholt – und teilweise fragmentiert – erklingen zu lassen.

Die Weiterführung des Hauptsatzes (T. 1-38) besteht aus dem bedrohlichen Klopfen der in T. 9 einsetzenden Pizzicati von Bratschen, Celli und Kontrabässen im Zusammenwirken mit unruhigen Sechzehntelbewegungen der Violinen, worüber nun das etwas „süßliche“ Hauptthema (T. 13-21) in der Oboe und der Klarinette erklingt. Das Thema gliedert sich in 8 (2+2+4) Takte und moduliert von h-Moll nach D-Dur, bevor ein zweitaktiges fz-Motiv (T. 20/21) in den Hörnern und Fagotten die Rückmodulation besorgt und das Thema danach in variierter Form wiederholt wird und nach einer dynamischen Steigerung mit dem ganzen Orchester in der Grundtonart kadenziert.

 
Seitenthema (T. 44-53), 1. Satz

Im Rahmen der für eine Sinfonie extrem kurzen, beinahe lakonischen Überleitung (T. 38-41) mit den Hörnern und Fagotten moduliert Schubert in die Subdominantparallele bzw. Untermediante G-Dur. Das nun folgende Seitenthema (T. 44-53) wirkt ländlich, ja sogar volksliedhaft, und ist zweifelsohne für die große Popularität der Sinfonie verantwortlich. Angestimmt durch die Celli wird die simple Melodie über synkopierten Begleitrhythmen danach von den Violinen aufgenommen und verschwindet in einer Art „Endlosschleife“, welche in T. 62 in eine Generalpause mündet – ein Effekt, als ob man das Radio ausmacht, die Musik aber eigentlich im Kopf noch weiterläuft. Schubert nutzt diese unerwartete Pause, um das Orchester danach mit drei brachialen ffz-Akkorden hereinbrechen zu lassen, die den Hörer regelrecht schockieren, und wie es in seinen bisherigen Sinfonien (sowie vor Gustav Mahler) noch nie vorgekommen ist. Faktisch handelt es sich dabei um ein harmonisches Abdriften in die Variante g-Moll (mit der Akkordfolge c-Moll / g-Moll / Es-Dur), wonach Schubert mittels Sequenzierung wieder zurück nach G-Dur findet und den Seitensatz in T. 93 regelhaft abschließt. Bemerkenswert ist die Abspaltung des Seitensatzmotivs von Takt 46 und dessen Verwendung piano/legato (T. 73- 76) bzw. forte/staccato (ab T. 77). Die nachfolgende Schlussgruppe (T. 94-104) verwendet erneut Seitensatz-Material und lässt die Exposition mit zwei 6-taktigen, miteinander verschränkten und in sich kanonisch gestalteten Phrasen (T. 94-96: 1. und 2. Violinen versus Celli/Bratschen und Fagotte) beinahe versöhnlich in der Kontrasttonart enden. Der nächste Schock lässt aber nicht lange auf sich warten: In T. 104 folgt völlig unerwartet auf die zweite Zählzeit ein Unisono-Schlag (h) des ganzen Orchesters im Fortissimo, ehe Schubert nach einer kurzen Rückleitung die Wiederholung der Exposition (T. 110) bzw. nach einer leicht erweiterten Überleitung die Durchführung (T. 114) aufnimmt.

Die Durchführung (T. 114-217) beginnt mit dem Anfangsmotiv (vgl. T. 1-8), nun jedoch in der Subdominante e-Moll. Die Linie wird erneut von den Celli und (5-saitigen!) Kontrabässen intoniert und in der Folge bis zum tiefen C weitergeführt, wo in T. 122 ein zweistimmiger Kanon zwischen den Violinen und den Bratschen/Fagotten einsetzt, sich in der Folge chromatisch aufwärts schraubt und während 12 Takten auf dem Dominantseptnonenakkord F#7/b9 verharrt. Ein erster Ausbruch folgt in T. 146 in cis-Moll, gefolgt von zwei in sich kontrastierenden Sequenzen in d-Moll (T. 154) und e-Moll (T. 162). In den Takten 170-176 erklingt nun die eingangs erwähnte Rekapitulation der Anfangslinie im ganzen Orchester – erstmals im schallenden Fortissimo; zunächst unisono, danach harmonisiert und in e-Moll kadenzierend. Im Rahmen der folgenden, eher blockhaft strukturierten und von den tiefen Streichern und Posaunen angeführten Passage erreicht der erste Satz nach dreimaliger Quintfallsequenz in T. 194 schließlich auf einem „schreienden“ C-Dur-Akkord (ffz) seinen energetischen Höhepunkt. In den Takten 202-205 kadenziert Schubert – analog zum Hauptthema – floskelhaft in D-Dur, um gleich darauf (wieder) nach h-Moll auszuweichen. Die Wiederholung dieses Viertakters entpuppt sich im weiteren Verlauf allmählich als Rückleitung bzw. Verweilen auf der Dominante und mündet in T. 218 schließlich in die Reprise.

Die Reprise (T. 218-322) eröffnet direkt mit dem Hauptthema in der Grundtonart, auf eine Wiederaufnahme der Anfangslinie (wie in der Exposition) wird hier verzichtet. Das Thema erklingt zunächst in der Oboe und Klarinette und weicht, dem ursprünglichen Verlauf entsprechend, nach D-Dur aus. Anstelle einer Rückkehr nach h-Moll (vgl. T. 20/21) moduliert Schubert in den Takten 229/230 nun aber weiter in die Subdominante e-Moll. Die variierte Wiederholung des Hauptthemas (ab T. 231), diesmal in der Flöte und Klarinette, weicht zwar erwartungsgemäß nach G-Dur aus, moduliert jedoch abermals weiter nach A-Dur, was sich nachträglich dann als die Dominantparallele herausstellt und der Hauptsatz in T. 152 somit in der Molldominante fis-Moll kadenziert.

Die Überleitung (T. 252-255) moduliert diesmal in die Paralleltonart bzw. Obermediante D-Dur, somit verbleibt die Reprise nicht (wie üblich) in der Grundtonart. Der Seitensatz (T. 256-308) entspricht – abgesehen von der harmonischen Einrichtung mittels zweimaliger Sequenz vor der Generalpause (T. 276-279) und der Transposition des nachfolgenden Abschnitts (T. 281-311) nach H-Dur – weitestgehend seinem ursprünglichen Verlauf. Auch die Schlussgruppe (T. 312-322) übernimmt Schubert quasi wörtlich, adaptiert ansonsten lediglich deren Instrumentation. Analog zur Exposition folgt nun auch hier nochmals eine Überleitung (T. 322-327) zur Coda, welche mit den Takten 104-109 identisch ist.

Zu Beginn der Coda (T. 328-368) ist nun letztmals das (vor der Reprise ausgesparte) Anfangsmotiv der Sinfonie in der Grundtonart hören. Die Fortsetzung entspricht demgegenüber weitgehend der analogen Stelle in der Durchführung (vgl. T. 122-145), verbleibt nach einer fulminanten Steigerung jedoch in der Grundtonart, ehe der Satz nach drei verschiedenartig instrumentierten Plagalwendungen (I-IV-I) im Pianissimo (inklusive Schwelldynamik / T. 352-363) und einer authentischen Kadenz (I-V-I) des ganzen Orchesters im Fortissimo letztlich auf dem tremolierten h-Moll-Akkord ausklingt.

2. Satz: Andante con motoBearbeiten

E-Dur, 3/8-Takt, 312 Takte

 
Anfang (T. 1-16), 2. Satz

Der zweite Satz steht traditionsgemäß im Kontrast zum dramatischen Kopfsatz und bildet „in seiner E-Dur-Wärme und seiner sich zu hymnischen Liebesgeständnissen aufschwingenden Glückseligkeit einen Gegenpol zum ersten Satz“.[7] Formal handelt es sich hier um eine zweiteilige Adagio-Form (nach Ratz) mit der Gliederung in A B A' B' A'', bestehend aus Exposition (mit Haupt- und Seitensatz), Reprise und Coda.

Der Hauptsatz (T. 1-60) ist als klassisches dreiteiliges Lied (A A' B A'') gebaut und eröffnet mit dem Hauptthema (16 in 6+9 Takte) in E-Dur. Beide Teile sind miteinander verschränkt und werden jeweils von einer Bläserkadenz (I-V7-I) in den Hörnern und Fagotten über einer absteigenden Pizzicato-Tonleiter der Kontrabässe eröffnet und von den Streichern sanglich weitergeführt. Die Takte 9-16 sind – im Gegensatz zum Anfang – erweitert und durch eine melodische Geste (T. 15) ergänzt bzw. abgerundet. Darüber hinaus deutet sich in T. 12/13 erstmals die für den späteren Verlauf bedeutsame Hinwendung nach cis-Moll an. Die variierte Wiederholung des ersten Themas (T. 16-32) ist formal auf insgesamt 17 Takte und beginnt überraschend in der Varianttonart e-Moll. In der Folge moduliert Schubert weiter in die Parallele G-Dur, schließt den A'-Teil letztlich aber doch wieder in der Grundtonart ab. Im B-Teil des Hauptsatzes (ab T. 33) erklingt nun erstmals das ganze Orchester im Forte: Über begleitenden Unisono-Achtelbewegungen der Streicher erklingen drei viertaktige Bläsersequenzen, die melodisch vom Hauptthema abgeleitet sind und in T. 45 ein weiteres Mal, diesmal halbschlüssig, nach cis-Moll ausweichen. Die Rekapitulation (ab T.45) steht erwartungsgemäß in E-Dur und entspricht auch weitgehend dem ursprünglichen Verlauf (vgl. T. 11-16), ist jedoch in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: Wie bereits im ersten Satz der Sinfonie verzichtet Schubert hier auf die einleitende Bläserkadenz in der Reprise, instrumentiert das Streicherthema stattdessen mit den Holzbläsern und verwendet die bisherige Eröffnungskadenz nun als Schlussformel des A''-Teils, und dies gleich zweimalig im Pianissimo bzw. im dreifachen(!) Pianissimo.

Aber auch in der Folge lassen sich Parallelen zum Kopfsatz finden:

 
Seitenthema (T. 66-92), 2. Satz

Die Überleitung (T. 60-64) ist wiederum sehr kurz gehalten und beschränkt sich diesmal sogar auf eine einstimmige Melodielinie in den 1. Violinen. Der Seitensatz (T. 63-95) steht zunächst in der zuvor mehrmals angetönten Paralleltonart cis-Moll: Über synkopierten Begleitrhythmen der Streicher erklingt das lyrische Seitenthema (18 in 8+10 Takte) in der Klarinette, endet jedoch überraschend in Cis-Dur (Picardische Terz). Die variierte Wiederholung des zweiten Themas (ab T. 84) in der Oboe setzt Schubert dann in der enharmonisch verwechselten Variante Des-Dur (statt Cis-Dur) an, bereichert die Textur dabei noch mit einem neuen Motiv als Kontrapunkt in den Celli und mündet nach drei stufenweise diminuierenden Melodiefloskeln (p / pp / ppp) in die Schlussgruppe. Diese bricht in T. 96 dann unvermittelt mit dem ganzen Orchester im Fortissimo und in cis-Moll(!) herein, kadenziert zunächst regelhaft in der Paralleltonart und moduliert in der Folge weiter nach D-Dur. Das Thema findet sich hier prominent in den Posaunen und tiefen Streichern und so erinnert dieser düstere Abschnitt nicht zuletzt aufgrund seiner Faktur sowie den schroffen Bläserakzenten (T. 103-108) an den ersten Satz der Sinfonie (vgl. Durchführung, ab T. 176). Im Rahmen der nachfolgenden, dreigliedrig sowie imitatorisch gestalteten Rückleitungspassage im Piano moduliert Schubert dann von D-Dur (T. 111), via G-Dur (T. 121) und C-Dur (T. 129) zurück in die Grundtonart E-Dur, wo in T. 142 erwartungsgemäß die Reprise einsetzt.

Die Reprise (T. 142-268) entspricht über weite Strecken dem ursprünglichen Verlauf der Exposition, ehe der Satz von einer raumgreifenden Coda abgeschlossen wird. Nachfolgend sei aber noch auf einige Besonderheiten hingewiesen:

  • Das Hauptthema in E-Dur wird zunächst quasi wörtlich übernommen; im Tutti-Abschnitt (T. 174-186) moduliert Schubert dann aber weiter nach A Dur und beendet den Hauptsatz überraschend auch in der Subdominanttonart.
  • Der Seitensatz (ab T. 205) steht diesmal in a-Moll bzw. A-Dur (statt e-Moll bzw. E-Dur). Als Kontrasttonart hätte man – analog zur Exposition – hier wohl genauso die Obermediante gis-Moll bzw. Gis-Dur erwarten können (was in der Coda dann tatsächlich noch eine Rolle spielen wird). Bemerkenswert ist zudem das Vertauschen der beiden Soloinstrumente, denn Schubert verwendet hier zuerst die Oboe, danach die Klarinette.
  • Die Schlussgruppe (ab T. 237) erscheint in vielerlei Hinsicht variiert: Im Gegensatz zur Exposition liegt das Thema jetzt in den Oberstimmen statt in den Bässen (Stimmtausch ). In der Folge moduliert Schubert zudem in die Varianttonart e-Moll (T. 244), dann weiter nach F-Dur (T. 152) und mittels Sequenz schließlich wieder zurück in die Grundtonart E-Dur, wo die Passage in T. 256 zunächst unerwartet in einen Trugschluss mündet. Der Fortsetzung (ab T. 257) entspricht zwar weitgehend den Takten 50-56, ist diesmal aber auf insgesamt 12 Takte erweitert und insbesondere gegen Ende des Abschnitts (T. 265-268) auch melodisch variiert.

Die Coda (T. 268-312) eröffnet – analog zum Beginn des zweiten Satzes – mit der nun auf 7 Takte erweiterten Bläserkadenz; zunächst in den Flöten und Oboen, danach in der Klarinette, den beiden Fagotten und Hörnern. Eine kurze Überleitung der 1. Violinen (T. 280-285) moduliert daraufhin überraschend nach As-Dur, der enharmonischen Variante von Gis-Dur (und ursprünglich zu erwartenden Tonart des Seitensatzes!). Es folgt ein vom Hauptthema abgeleiteter Viertakter (T. 286) in As-Dur im dreifachen Pianissimo, von Schubert unkonventionell mit 2 Klarinetten, 2 Fagotte und Posaune instrumentiert. Gleich anschließend modulieren die 1. Violinen direkt weiter nach E-Dur (eigentlich Fes-Dur), wo der erwähnte Viertakter in T. 296 nochmals von den Flöten, Klarinetten und Hörnern in der Grundtonart aufgenommen wird und der Satz nach einem Abgesang mit wiederholt kadenzierenden Wendungen friedvoll – und „vollendet“(?) – zum Abschluss kommt.

BesetzungBearbeiten

2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten in A, 2 Fagotte, 2 Hörner in D (im 2. Satz in E), 2 Trompeten in E, 3 Posaunen, Pauken in H und Fis (im 2. Satz in E und H) und Streicher

RezeptionBearbeiten

Anlässlich der Uraufführung der Unvollendeten rezensierte der Musikkritiker Eduard Hanslick:

„Das Konzert begann mit einer Ouverture von Anselm Hüttenbrenner. Nun folgte die Schubertsche Novität, die einen außerordentlichen Enthusiasmus erregte. Es sind die beiden ersten Sätze einer Symphonie, welche, seit vierzig Jahren in Herrn Hüttenbrenners Besitz, für gänzlich verschollen galt. Wir müssen uns mit zwei Sätzen zufrieden geben, die, von Herbeck zu neuem Leben erweckt, auch neues Leben in unsere Concertsäle brachten. Wenn nach ein paar einleitenden Tacten Clarinette und Oboe einstimmig ihren süßen Gesang über dem ruhigen Gemurmel der Geigen anstimmen, da kennt auch jedes Kind den Componisten, und der halbunterdrückte Ausruf "Schubert" summt flüsternd durch den Saal. Er ist noch kaum eingetreten, aber es ist, als kennte man ihn am Tritt, an seiner Art, die Thürklinke zu öffnen. Erklingt nun gar auf jenen sehnsüchtigen Mollgesang das contrastierende G-Dur-Thema der Violincelle, ein reizender Liedsatz von fast ländlerartiger Behaglichkeit, da jauchst jede Brust, als stände Er nach langer Entfernung leibhaftig mitten unter uns. Dieser ganze Satz ist ein süßer Melodienstrom, bei aller Kraft und Genialität so krystallhell, daß man jedes Steinchen auf dem Boden sehen kann. Und überall dieselbe Wärme, derselbe gödene, blättertreibende Sonnenschein! Breiter und größer entfaltet sich das Andante. Töne der Klagen oder Zornes fallen nur vereinzelt in diesen Gesang voll Innigkeit und ruhigen Glückes, mehr effectvolle, musikalische Gewitterwolken, als gefährliche der Leidenschaft. Als könnte er sich nicht trennen von dem eigenen süßen Gesang, schiebt der Componist den Abschluß des Adagios weit, ja allzuweit hinaus. Man kennt diese Eigentümlichkeit Schuberts, die den Totaleindruck mancher seiner Tondichtungen abschwächt. Auch am Schluße dieses Andantes scheint sein Flug sich ins Unabsehbare zu verlieren, aber man hört doch immer das Rauschen seiner Flügel. Bezaubernd ist die Klangschönheit der beiden Sätze. Mit einigen Horngängen, hier und da einem kurzen Clarinett- oder Oboensolo auf der einfachsten, natürlichen Orchester-Grundlage gewinnt Schubert Klangwirkungen, die kein Raffinement der Wagnerschen Instrumentierung erreicht. Wir zählen das neu aufgefundene Symphonie-Fragment von Schubert zu seinen schönsten Instrumentalwerken und sprechen dies hier um so freudiger aus, als wir gegen eine übereifrige Schubert-Pietät und Reliquien-Verehrung mehr als einmal uns ein warnendes Wort erlaubt haben.“[8]

Hugo Wolf schrieb später:

„Schuberts h-Moll-Sinfonie, ein treues Spiegelbild der künstlerischen Individualität ihres Schöpfers, ist leider Fragment geblieben. So gleicht sie auch in ihrer Form dem äußeren Lebensgange des Meisters, der ja in der Blüte seines Lebens, in der Vollkraft seines Schaffens vom Tode hinweggerafft wurde. Schubert hat nur ein halbes Menschenalter gelebt, als Mensch sowohl wie auch als Künstler. Sein Leben hat just ausgereicht, zwei in Inhalt und Form vollendete Sinfoniesätze zu schreiben. Er gibt sich in der Sinfonie so vollständig, als in seinen Liedern, in denen er freilich das höchste geleistet.“[7]

Versuche zur VervollständigungBearbeiten

Am 26. Juni 1927 kündigten die britisch-amerikanische Plattenfirma Columbia Graphophone Company und die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien den Internationalen Schubert-Wettbewerb 1928 an. Ursprüngliche Absicht war, anlässlich der Feiern zu Franz Schuberts 100. Todestag dessen Sinfonie in h-Moll („Unvollendete“) vollenden zu lassen. Der englische Pianist Frank Merrick gewann den Wettbewerb und sein Scherzo und Finale wurden aufgeführt und für eine Radiosendung aufgezeichnet. Die beiden von Merrick komponierten Sätze sind aber mittlerweile vergessen.

In jüngerer Zeit haben Geoffrey Bush (1944), Denis Vaughan (um 1960), Gerald Abraham (1971), der britische Musikwissenschaftler Brian Newbould (um 1980), der Würzburger Dirigent Hermann Dechant[9] sowie der Tübinger Universitätsmusikdirektor Tobias Hiller (2003) weitere Vervollständigungen der Sinfonie vorgelegt, indem sie Schuberts eigene Skizzen des Scherzos (wobei das Trio ergänzt werden musste) und teilweise eine der Zwischenaktmusiken seiner Schauspielmusik zu Rosamunde verwendeten. Die beinahe 400 Takte umfassende Zwischenaktmusik Nr. 1 wurde von einigen Musikwissenschaftlern lange Zeit für das Finale der Sinfonie in h-Moll gehalten, denn sie steht ebenfalls in h-Moll, verwendet dieselbe Instrumentation und auch deren musikalische Atmosphäre ist den beiden vollständigen Sätzen der Sinfonie durchaus ähnlich. Inzwischen wurde diese Annahme allerdings in Zweifel gezogen, da die Instrumente der undatierten Entr'act-Partitur anders angeordnet sind als jene in der Sinfonie und Schubert dafür anderes Papier, dunklere Tinte und eine dickere Feder als für die ersten beiden Sinfoniesätze verwendet hat.[2]

Weiter vervollständigte der amerikanische Musikwissenschaftler William Carragan (1988) die Sinfonie, indem er das Scherzo orchestrierte und das Trio ergänzte. Für den vierten Satz verwendete er die Zwischenaktmusik Nr. 2 der Rosamunde-Schauspielmusik als langsame Einleitung des Finalsatzes und fügte eine Wiederholung der Exposition hinzu, wie sie auch in anderen von Schubert in Sonatensatzform gehaltenen Sätzen steht. Carragan benutzte dabei vorwiegend Musik von Schubert, der er 13 Takte im ersten Schluss der Exposition, 9 Takte am Schluss des Satzes sowie 16 transponierte bzw. neu transponierte Takte am Ende der langsamen Einleitung hinzufügte. Die Fassung von Carragan wurde 2011 von Gerd Schaller mit der Philharmonie Festiva im Regentenbau von Bad Kissingen für Profil Edition Günter Hänssler eingespielt.

Der russische Komponist Anton Safronov, der die Zugehörigkeit der Rosamunde-Schauspielmusik als mögliche Erklärung für den fehlenden Finalsatz grundsätzlich ablehnte, vollendete den dritten Satz nach den vorhandenen Skizzen von Schubert und komponierte einen neuen Finalsatz dazu, den er selbst als „ein[en] Versuch, in die Mentalität des Komponisten reinzukommen“, beschreibt. Das von ihm dazu herangezogene motivische Material geht auf einige um dieselbe Zeit entstandene, z. T. unvollendete Klavierwerke Schuberts zurück. Die Fassung von Safronov wurde im Dezember 2005 mit der Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Werner Stiefel uraufgeführt und hat ihre britische Erstaufführung am 6. November 2007 in der Londoner Royal Festival Hall mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter der Leitung von Wladimir Jurowski erlebt.[10] Die russische und US-amerikanische Erstaufführung mit dem Russischen Nationalorchester unter Jurowski fanden in der Spielzeit 2007/08 statt.[11][12]

Der italienische Dirigent und Komponist Nicola Samale hatte bereits Anfang der Achtziger Jahre aus Liebhaberei eine Instrumentierung des Scherzos unternommen. Seit 1986 hat er dann gemeinsam mit deutschen Dirigenten Benjamin-Gunnar Cohrs auch über eine Neufassung des dritten Satzes nachgedacht, und so schrieb Cohrs 1998 im ständigem Dialog miteinander eine neue Partitur, in welcher u. a. spieltechnische Anweisungen ergänzt und v. a. im Trio einige Passagen umgearbeitet wurden, zum einen, um strukturelle Zusammenhänge etwa mit dem 2. Satz weiter zu verstärken, zum anderen als Konsequenz einiger Änderungen in der Instrumentation des Hauptsatzes. Die Fassung von Samale und Cohrs (2004) legt zudem nahe, aufgrund der von Schubert erzeugten erwartungsvollen Stimmung am Ende des Andante das Scherzo attacca folgen zu lassen.[2] 2015 veröffentlichte Benjamin-Gunnar Cohrs schließlich eine neue Urtext-Ausgabe, die einerseits als dritten Satz das Scherzo enthielt und andererseits als vierten Satz die Zwischenaktmusik Nr. 1 der Schauspielmusik zu Rosamunde verwendete. Diese Ausgabe wurde 2018 von Stefan Gottfried mit dem Concentus Musicus Wien im Musikverein Wien aufgeführt und eingespielt.[13][14]

LiteraturBearbeiten

  • Peter Andraschke (Hrsg.): Franz Schubert. Sinfonie Nr. 7 h-Moll „Unvollendete“. Taschenpartitur mit Erläuterung. Goldmann, München 1982, ISBN 3-442-33061-0.
  • Martin Chusid (ed.): Franz Schubert. Symphony in B minor ("Unfinished"). An Authoritative Score, Schubert’s Sketches, Views and Comments, Essays in History and Analysis. W.W. Norton & Cie., New York / London 1971, ISBN 0-393-09731-5.
  • Andreas Dorschel, 'Das Unbeantwortete und das Unvollendete', in: Musikfreunde XXIV (2011/12), Nr. 1, S. 12–15.
  • Tobias Hiller: Zum Fragment und dem Versuch einer Vervollständigung des 3. Satzes von Schuberts „Unvollendeter“ Sinfonie h-Moll D 759. In: Schubert: Perspektiven, 4, 2004, S. 187–219 (die Partitur von Hillers Fassung ist hier (S. 199–219) vollständig wiedergegeben).
  • Renate Ulm (Hrsg.): Franz Schuberts Symphonien. Entstehung, Deutung, Wirkung. dtv/Bärenreiter, München/Kassel 2000, ISBN 3-423-30791-9.

WeblinksBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. Sylvia Schreiber: Franz Schubert: Symphonie h-Moll "Unvollendete". 20. Februar 2010, abgerufen am 6. November 2020.
  2. a b c d e f Benjamin-Gunnar Cohrs: Schuberts Unvollendete: Eine Bestandsaufnahme. 2008, abgerufen am 7. November 2020.
  3. Symphony in B minor, ed. by Martin Chusid, S. 103–105
  4. Vergleiche etwa Ernst Hilmar (Hrsg.): Schubert-Lexikon. Akademische Druck- und Verlags-Anstalt, Graz 1997, ISBN 3-201-01665-9.
  5. Johann Herbeck. Ein Lebensbild von seinem Sohne Ludwig, Wien 1885, S. 162–169.
  6. Schubert - Sinfonie Nr. 7. Abgerufen am 4. November 2020.
  7. a b Arno Lücker: Musik gewordene Ungewissheit - Wahrheiten über Schubert. 5. Dezember 2018, abgerufen am 4. November 2020.
  8. Wortlaut der Kritik Eduard Hanslicks nach der ersten Aufführung. Abgerufen am 6. November 2020.
  9. Sinfonie in h-Moll D759, Unvollendete, vollendet in 4 Sätzen von H. Dechant (Memento vom 18. Juli 2012 im Webarchiv archive.today). Katalogeintrag bei Apollon Musikoffizin Austria.
  10. Schubert’s 'Unfinished' Symphony is brought to a satisfying close
  11. vedomosti.ru (Memento des Originals vom 9. Oktober 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vedomosti.ru russisch nur für Abonnenten.
  12. Schubert, Brahms: Stephen Hough, piano; Russian National Orchestra, Vladimir Jurowski, conductor. Davies Symphony Hall, San Francisco, 14.2.2008 (HS)
  13. Franz Schuberts „Unvollendete“, vollendet. In: Die Presse. (diepresse.com [abgerufen am 18. November 2018]).
  14. Schubert: Symphony No. 7 ‘Unfinished’ | Aparte Music. Abgerufen am 18. November 2018 (fr-FR).