Simona Premazzi

italienische Jazzpianistin und Komponistin

Simona Premazzi (* 22. April 1975 in Busto Arsizio[1]) ist eine italienische Jazzpianistin und Komponistin.

Leben und WirkenBearbeiten

Simona Premazzi wuchs im ländlichen Norditalien auf und begann mit neun Jahren Klavier zu lernen. Sie besuchte das Musikkonservatorium in Udine; anschließend studierte sie in Mailand an der Jazzschule und der CPM-Musikschule u. a. bei Massimo Colombo und Franco D’Andrea. In dieser Zeit spielte sie mit der Studentenband Mingus Fingers Septet und gehörte vier Jahre Enrico Intras Big Band an, mit der sie auf internationale Tourneen ging.

2004 zog sie nach New York City, arbeitete u. a. mit Fred Hersch, Jason Moran, Jean-Michel Pilc, Harry Whitaker, Greg Osby, Seamus Blake, Wayne Escoffery, Dayna Stephens, J. D. Allen III, Jaleel Shaw, Rodney Green, E. J. Strickland und spielte dort in verschiedenen Jazzclubs, wie dem Smalls oder Dizzy’s Club Coca Cola. 2007 legte sie das Album Looking for an Exit (mit Ari Hoenig und Joe Sanders) mit Eigenkompositionen und Jazzstandards vor. 2010 folgte das Album Inside In, mit Stacy Dillard, Ryan Berg und Rudy Royston. 2013 erschien das Album The Lucid Dreamer (Inner Circle Music), das sie mit Melissa Aldana, Ameen Saleem, Jochen Rückert und Greg Osby aufgenommen hatte. Gegenwärtig (2019) leitet Premazzi ein Quintett, dem Brandon Lee, Mark Shim, Rick Rosato und Ofri Nehemya angehören.[2]

DiskographieBearbeiten

  • Looking for an Exit 2007, Eigenverlag
  • Inside In 2010, Eigenverlag
  • The Lucid Dreamer 2013, Inner Circle Music[3]
  • Let Me Be Free - Live at Buffalo CMC Jazz Festival (2019)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Le lombarde in musica.... Colombo, 2008, S. 173, ISBN 978-8862630085
  2. Porträt bei Smalls
  3. Sounds of Senegal, San Francisco and Beyond: Music From Mar Seck, Wooden Shjips and Simona Premazzi. In: The New York Times vom 8. November 2013