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Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya

Gemeinde in Österreich
Pfaffenschlag bei Waidhofen a.d.Thaya
Wappen Österreichkarte
Wappen von Pfaffenschlag bei Waidhofen a.d.Thaya
Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya (Österreich)
Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Waidhofen an der Thaya
Kfz-Kennzeichen: WT
Fläche: 29,74 km²
Koordinaten: 48° 50′ N, 15° 11′ OKoordinaten: 48° 50′ 0″ N, 15° 11′ 0″ O
Höhe: 570 m ü. A.
Einwohner: 923 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 3834
Vorwahl: 02848
Gemeindekennziffer: 3 22 14
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pfaffenschlag 110
3834 Pfaffenschlag bei Waidhofen a.d.Thaya
Website: www.pfaffenschlag.at
Politik
Bürgermeister: Willibald Pollak (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
13
2
13 
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Pfaffenschlag bei Waidhofen a.d.Thaya im Bezirk Waidhofen an der Thaya
DietmannsDobersbergGasternGroß-SieghartsKarlstein an der ThayaKautzenLudweis-AigenPfaffenschlag bei Waidhofen an der ThayaRaabs an der ThayaThayaVitisWaidhofen an der ThayaWaidhofen an der Thaya-LandWaldkirchen an der ThayaWindigsteigNiederösterreichLage der Gemeinde Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya im Bezirk Waidhofen an der Thaya (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Pfaffenschlag bei Waidhofen a.d.Thaya ist eine Gemeinde mit 923 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Waidhofen an der Thaya in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya liegt im nördlichen Waldviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 29,74 km². Etwa 36 % der Fläche sind bewaldet.

GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasst acht Katastralgemeinden und gleichnamige Ortschaften (Fläche 2016[1], Bevölkerung am 1. Jänner 2019[2]):

  • Arnolz (263,99 ha, 77 Ew.)
  • Artolz (390,84 ha, 58 Ew.)
  • Eisenreichs (205,02 ha, 55 Ew.)
  • Großeberharts (401,42 ha, 79 Ew.), die Ortschaft trägt den abweichenden Namen Groß-Eberharts
  • Kleingöpfritz (547,13 ha, 112 Ew.)
  • KG Pfaffenschlag (546,59 ha), OS Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya (409 Ew.)
  • Rohrbach (468,92 ha, 62 Ew.)
  • Schwarzenberg (142,69 ha, 71 Ew.)

NachbargemeindenBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Der Ortsteil Groß-Eberharts wurde 1112 erstmals urkundlich erwähnt, Rohrbach im Jahr 1365, und Arnolz 1230.

Seit der Ergänzung mit dem Namenszusatz hat Pfaffenschlag Österreichs längsten Gemeindenamen (40 Zeichen), auch in der amtlichen Fassung Pfaffenschlag bei Waidhofen a.d.Thaya (37), und auch ohne Leerzeichen (35), dann folgen St. Georgen bei Obernberg am Inn und St. Marienkirchen an der Polsenz (je 32 mit Leerzeichen) – und auch mit ersterem der mit den meisten Worten.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 980 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 970 Einwohner, 1071 im Jahr 1981 und 1193 im Jahr 1971.

PolitikBearbeiten

BW

Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 2 FPÖ, und 1 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 2 FPÖ, und 1 SPÖ.[3]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 ÖVP, 2 FPÖ, und 1 SPÖ.[4]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 ÖVP, 1 FPÖ, und 1 SPÖ.[5]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 ÖVP, und 2 FPÖ.[6]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 13 ÖVP, und 2 FPÖ.[7]
Bürgermeister
  • bis 2013 Johannes Semper (ÖVP)
  • seit 2014 Willibald Pollak (ÖVP)

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Pfarrkirche Pfaffenschlag
  • Die Pfarrkirche zum heiligen Martin und der Friedhof liegen erhöht im Norden von Pfaffenschlag. Das Gebäude ist im Kern romanisch und gotisch und wurde im 19. Jahrhundert umgestaltet. Der Hochaltar stammt aus der Zeit um 1720.
  • In Kleingöpfritz steht seit 1783 eine Ortskapelle, die 1895 ausgebaut wurde. Die Ortskapelle in Rohrbach wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet. In Groß-Eberharts besteht die Ortskapelle mit ihrem neobarocken Altar zumindest seit 1873. Die Ortskapelle von Artolz wurde 1874 erbaut und erhielt 1904 einen Turm.
  • Im Osten von Pfaffenschlag steht eine steinerne Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert.

WirtschaftBearbeiten

Im Jahr 2010 gab es in der Gemeinde 89 land- und forstwirtschaftliche Betriebe.[8] Mit Stand von 2011 waren zudem 38 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten ausgewiesen.[8] Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort lag 2011 bei 460, was einer Erwerbsquote von 51,31 Prozent entspricht.[8] Größter Arbeitgeber ist die WEB Windenergie.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen am 19. Februar 2017
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 11. Mai 2019.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 11. Mai 2019.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 11. Mai 2019.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 11. Mai 2019.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 11. Mai 2019.
  8. a b c Gemeindedaten Pfaffenschlag bei Waidhofen an der Thaya. In: noe.gv.at. 28. November 2018, abgerufen am 13. Mai 2019.