Ein Schrumpfmarkt weist wie ein Massenmarkt eine starke Konkurrenz auf, jedoch im Gegensatz zu diesem eine sinkende Nachfrage infolge von Marktsättigung, Produktsubstitution oder allgemein fallender Nachfrage durch demographische oder krisenhafte Entwicklungen. Daraus ergeben sich Überkapazitäten, sinkende Umsätze und zum Teil hohe Verluste.

Auch auf schrumpfenden Märkten ist jedoch Unternehmenswachstum möglich, wenn man den Marktanteil relativ schneller steigern kann als das Marktvolumen schrumpft (z. B. wenn sich Wettbewerber mit geringer Profitabilität daraus zurückziehen) oder wenn es gelingt, innerhalb des schrumpfenden Marktes profitable Teilsegemente (Marktnischen) zu identifizieren, an deren Bedürfnisse man sich besser anzupassen vermag als die Wettbewerber (z. B. durch Produktinnovation) und die dadurch noch Wachstumspotenzial aufweisen. Ein Beispiel bildet Lenovos Strategie auf dem schrumpfenden Markt für Personalcomputer.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. David Cardinal: How Lenovo is succeeding despite a shrinking market for PCs. ExtremeTech, 24. Januar 2016 online, Zugriff 15. März 2016.

Siehe auchBearbeiten