Schmalspurnetz Kecskemét

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Schmalspurnetz Kecskemét
Schmalspurbahn Kecskemét
Schmalspurbahn Kecskemét
Strecke der Schmalspurnetz Kecskemét
Streckenlänge:98 km
Spurweite:760 mm (Bosnische Spur)

Das Schmalspurnetz Kecskemét ist ein stillgelegtes Eisenbahnnetz mit 760 mm Spurweite im südlichen Ungarn. Ausgangs- und Betriebsmittelpunkt ist die namensgebende Stadt Kecskemét. Im etwa 8 km entfernten Bahnhof Törökfái verzweigt sich die Strecke in zwei fast gleich lange Äste nach Kiskunmajsa und Kiskőrös. Das Schmalspurnetz wurde bis zum 12. Dezember 2009[1] nur noch im Personenverkehr betrieben und war zeitweise für einige Dörfer in der kleinkumanischen Puszta mangels ausgebauter Straßenwege die einzige dauerhafte Verbindung zur Außenwelt.

GeschichteBearbeiten

Keimzelle des Netzes war die Feldbahn einer Ziegelei, an die man 1928 die 52 km lange Kleinbahnstrecke Kecskemét–Törökfái–Bugac–Kiskunmajsa anschloss. Betriebsführerin war seinerzeit die Kecskeméti Gazdasági Vasút. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg blieb die Bahn im Besitz der Stadt Kecskemét, ehe sie 1949 von den Ungarischen Staatsbahnen (MÁV) übernommen wurde. 1951 wurde die Zweigstrecke Törökfái–Kiskörös mit 46 km Länge in Betrieb genommen. Seit der Einstellung des Güterverkehrs in den achtziger Jahren diente das Schmalspurnetz bis zum 13. Dezember 2009 nur noch der Personenbeförderung. Zum Einsatz gelangten hierbei Dieselloks der MÁV-Baureihe Mk48, für Sonderfahrten stand in Kecskemét zudem eine Dampflokomotive zur Verfügung.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Zsolt Balogh: A Kecskeméti Kisvasút napjainkban. 24. März 2019, abgerufen am 29. Oktober 2019 (ungarisch).