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Der Welser Sportclub – Hertha Wels, kurz WSC Hertha Wels, ist ein Fußballverein der oberösterreichischen Statutarstadt Wels. Der Verein gehört dem Oberösterreichischen Fußballverband (OFV) an und spielt seit der Saison 2018/19 in der dritthöchsten Leistungsstufe, der Regionalliga Mitte.

WSC Hertha Wels
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Basisdaten
Name Welser Sportclub – Hertha Wels
Sitz Wels, Oberösterreich
Gründung 1921 (Vorgänger)
1975 (Fusion)
Farben grün-blau
Präsident Wolfgang Nöstlinger
Website wsc-hertha.at
Erste Mannschaft
Cheftrainer Emin Sulimani
Spielstätte HOGO Arena
Plätze 2.000
Liga Regionalliga Mitte
2018/19 12. Platz

GeschichteBearbeiten

Der WSC Hertha Wels ging 1975 aus einer Fusion des SC Hertha Wels und des Welser SC hervor. Der SC Hertha Wels nahm 1924 erstmals an den höchsten oberösterreichischen Spielklasse teil. Hertha Wels wurde 1964 und 1966 oberösterreichischer Meister, der WSC 1972.

Der aus der Fusion hervorgegangene Verein nahm wie bereits seine Vorgänger an der dritthöchsten Spielklasse, der oberösterreichischen Landesliga, teil. In der Saison 1976/77 erreichte man nach Siegen gegen die Kapfenberger SV und den SV Flavia Solva das Achtelfinale im ÖFB-Cup, wo man allerdings am Wiener Sport-Club scheiterte. 1981 musste WSC Hertha Wels aus der inzwischen nur noch viertklassigen Landesliga absteigen und den Gang in die fünfthöchste Spielklasse, die 2. Landesliga, antreten. In dieser belegte man in der Gruppe Ost in der Saison 1982/83 den letzten Tabellenrang, wodurch man in die sechstklassige Bezirksliga abstieg. 1989 konnte man Meister der Gruppe Süd werden und somit wieder in die fünfthöchste Spielklasse aufsteigen.

1991 verpasste man als Vizemeister knapp den Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse hinter Braunau. In der Saison 1996/97 konnte man sich schließlich den Meistertitel sichern und wieder in die höchste oberösterreichische Spielklasse aufsteigen. In der Saison 2000/2001 wurde man jedoch nur Letzter und musste somit nach vier Saisonen in der Landesliga wieder in die 2. Landesliga absteigen. In der Saison 2002/03 folgte der nächste Abstieg: Als Vorletzter der Gruppe West musste man ab der Saison 2003/04 wieder sechstklassig spielen. Nach neun Jahren in der Bezirksliga stieg man 2011/12 als Vizemeister wieder in die fünfthöchste Spielklasse auf, aus der man 2013 jedoch nach nur einer Saison wieder absteigen musste.

Nach erneut einer Saison in der Bezirksliga konnte man als Meister der Gruppe Süd jedoch 2014 wieder in die fünfte Liga aufsteigen. Nach zwei Saisonen in der fünfthöchsten Spielklasse stieg man in der Saison 2015/16 als Meister der Landesliga West erstmals nach 15 Jahren wieder in die OÖ Liga auf. In der Saison 2016/17 belegte man mit dem neunten Tabellenrang einen Platz im Mittelfeld. In der Saison 2017/18 stieg man als Vizemeister hinter dem ASKÖ Oedt erstmals in die Regionalliga auf.

Nachdem man in der ersten Saison in der Regionalliga als Ziel einen Platz unter den besten Vier ausgegeben hatte[1], befand man sich nach der Hinrunde jedoch nur auf dem neunten Platz. Anfang April 2019 trennte man sich von Aufstiegstrainer Stephan Kuranda und beförderte den ehemaligen Bundesligaprofi Emin Sulimani bis Saisonende zum Cheftrainer.[2]

KampfmannschaftBearbeiten

TrainerteamBearbeiten

Stand: 15. April 2019[3]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Interimstrainer Emin Sulimani 04.08.1986 Osterreich  04/2019 Co-Trainer
Torwarttrainer Reinhard Fuchsjäger 27.02.1977 Osterreich 

Aktueller KaderBearbeiten

Stand: 15. April 2019[4]

Tor
01 Kroatien  Daniel Kovačić
01 Osterreich  Sadin Hamzic
 
 
 
 
 
 
 
 
Abwehr
03 Osterreich  Valentin Frank
05 Kroatien  Matej Vulić
06 Osterreich  Gent Shkodra
20 Osterreich  Stefan Rabl
25 Nordmazedonien  Ljeon Aljiji
29 Osterreich  Florian Madlmayr
 
 
 
 
Mittelfeld
07 Osterreich  Harun Sulimani
08 Osterreich  Philipp Mitter
10 Osterreich  Albin Ramadani
11 Osterreich  Elis Aliti
14 Osterreich  Florian Krennmayr
15 Nordmazedonien  Faton Redzepi
17 Osterreich  Denny Schmid
23 Osterreich  Simon Abraham
Osterreich  Pio Pavlovic
Osterreich  Sinisa Markovic
Angriff
18 Osterreich  Tobias Pellegrini
19 Osterreich  Oliver Affenzeller
21 Osterreich  Julian Baumgartner
27 Osterreich  Robert Pervan
Frankreich  Christopher Bibaku
 
 
 
 
 

StadionBearbeiten

Der WSC Hertha Wels trägt seine Spiele in der HOGO Arena aus. Das Stadion erhielt im März 2018 die Bezeichnung HOGO Arena aufgrund des Hauptsponsors der Welser, der Welser Personalmanagement-Firma HOGO. Bis dahin hieß das Stadion Mauth-Stadion.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. WSC Hertha Wels: Der Aufsteiger will in die Top 4! ligaportal.at, am 4. Juli 2018, abgerufen am 15. April 2019
  2. WSC HOGO Hertha trennt sich von Headcoach Stefan Kuranda wsc-hertha.at, abgerufen am 15. April 2019
  3. wsc-hertha.at: Trainerteam Kampfmannschaft (abgerufen am 15. April 2019)
  4. wsc-hertha.at: Kader Kampfmannschaft (abgerufen am 15. April 2019)
  5. WSC Hertha und HOGO GmbH: Zwei starke Partner als Garanten für sportliche Höhenflüge ligaportal.at, am 30. März 2018, abgerufen am 15. April 2019