Hauptmenü öffnen
Südlicher Lacló
Ribeira de Lacló (tet.)
Oberlauf: Rio Limetain, Rio Ahangcain; Unterlauf: Rio Laclodosul (pt), Rio Laklo
Gemeinde Manufahi

Gemeinde Manufahi

Daten
Lage Osttimor, Gemeinde Manufahi
Flusssystem Südlicher Lacló
Quelle in den zentralen Bergen, nördlich von Orluli
9° 7′ 44″ S, 125° 56′ 55″ OKoordinaten: 9° 7′ 44″ S, 125° 56′ 55″ O
Mündung Timorsee

Gemeinden Bubussuso, Caicassa, Aituha, Taitudac, Maha-Quidan, Uma Berloic

Der Südliche Lacló, auch Lacló (tetum Lacló, portugiesisch Ribeira de Lacló do Sul oder Rio Lacló do Sul), ist der größte Fluss der osttimoresischen Gemeinde Manufahi.

VerlaufBearbeiten

Er entspringt in den zentralen Bergen Timors im Verwaltungsamt Turiscai, durchquert den Norden Fatuberlios und durchquert die Ebene von Alas, bevor er die Timorsee erreicht. Zwischen verschiedenen Sucos bildet der Lacló die natürliche Grenze, so im Verwaltungsamt Fatuberlio zwischen Bubussuso und Caicassa. Im Verwaltungsamt Alas folgt er der gesamten Westgrenze von Dotik, auf deren anderer Seite von Norden nach Süden die Sucos Aituha, Taitudac, Maha-Quidan und Uma Berloic liegen. Am Treffpunkt von Dotik, Taitudac und Maha-Quidan, wo der aus Aituha kommende Rio Marak in den Lacló rechtsseitig mündet[1], weitet sich der Fluss zu einem großen See mit mehreren Inseln aus. Kurz vor der Mündung in die Timorsee, trifft ein Seitenarm der Clerec auf den Lacló.[2]

BrückenBearbeiten

Von Uma Berloic kommend überquert die südliche Küstenstraße mit einer Brücke den Lacló in Richtung Dotik.[1]

SonstigesBearbeiten

Der Lacló ist einer von mehreren Flüssen im Süden des Landes, der in der Regen- und der Trockenzeit Wasser führt. Er verursacht in seinem Mündungsgebiet, in dem es eine Vielzahl von Lagunen gibt, regelmäßig Überschwemmungen.

Zum Nördlichen Lacló, der an der Nordküste der Insel in die Straße von Wetar mündet, gibt es keine direkte Verbindung.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b MANUFAHI República Democrática de Timor-Leste (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive) (PDF; 15,7 MB)
  2. UNMIT-Landkarte vom August 2008 (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 523 kB)