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Als Süd-Nord-Gefälle wird in Deutschland der Umstand bezeichnet, dass anhand zahlenmäßiger Erhebungen ein wirtschaftlicher und demografischer Unterschied zwischen den Bundesländern bzw. Regionen existiert.[1][2][3]

Dabei treten vor allem die reicheren Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern und Hessen in den Vordergrund, in deren Stadt- und Landkreisen überwiegend eine niedrigere Arbeitslosenquote, ein höheres BIP pro Kopf und ein niedrigerer Schuldenstand vorherrschen. Auch innerhalb der neuen Bundesländer ist ein wirtschaftliches Süd-Nord-Gefälle zu beobachten.[4]

Das Süd-Nord-Gefälle ist auch einer der Hauptgründe, warum die Wachstumsrate der Bevölkerung im Süden Deutschlands durchweg positiv und höher als in den anderen Bundesländern ist.[4]

Es steht damit im Gegensatz zum Nord-Süd-Gefälle, das zu Zeiten der Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert vorherrschte.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.innovations-report.de/html/berichte/bildung_wissenschaft/bericht-36721.html Innovations-Report über Bildungsgefälle
  2. PA_FOC: Wirtschaft: Kaufpreise Eigentumswohnungen Süd-Nord-Gefälle. In: Focus Online. 26. April 1999, abgerufen am 14. Oktober 2018.
  3. http://www.vdk.de/perl/cms.cgi?ID=bb21281@1@2Vorlage:Toter Link/www.vdk.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Sozialverband Berlin-Brandenburg über Gefälle auf dem Arbeitsmarkt
  4. a b Konrad Lammers: Süd-Nord-Gefälle in West- und Ostdeutschland?, in: Wirtschaftsdienst 11/2003, S. 736–739.

Siehe auchBearbeiten