Rudolf Riedinger

deutscher Patristiker

Rudolf Riedinger (* 18. April 1924 in Voletiny; † 28. Dezember 1998) war ein deutscher Patristiker.

LebenBearbeiten

Er studierte von 1944 bis 1956 in Prag, Salzburg und München (Promotion 1956 zum Dr. theol.) klassische Philologie, Theologie und Byzantinistik. Am 21. September 1952 empfing er die Priesterweihe in der Abteikirche Metten. Er war Stiftsbibliothekar und verließ später das Kloster. 1962 wurde er in die Sectio historica der Bayerischen Benediktinerakademie aufgenommen. Seit 1967 war er mit der Edition der Akten der Lateransynode von 649 und des VI. Oekumenischen Konzils (680/81) betraut.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • Die Heilige Schrift im Kampf der griechischen Kirche gegen die Astrologie. Von Origines bis Johannes von Damaskos. Studien zur Dogmengeschichte und zur Geschichte der Astrologie. Innsbruck 1956, OCLC 73879242.
  • Pseudo-Kaisarios. Überlieferungsgeschichte und Verfasserfrage. München 1969, OCLC 557610121.
  • Lateinische Übersetzungen griechischer Häretikertexte des siebenten Jahrhunderts. Wien 1979, ISBN 3-7001-0298-4.
  • Die Präsenz- und Subskriptionslisten des VI. Oekumenischen Konzils (680/81) und der Papyrus Vind. G. 3. München 1979, ISBN 3-7696-0080-0.
  • als Herausgeber: Concilium Lateranense a. 649 celebratum. Berlin 1984, ISBN 3-11-008235-7.
  • Der Codex Vindobonensis 418. Seine Vorlage und seine Schreiber. Dordrecht 1989, OCLC 878867731.
  • als Herausgeber: Pseudo-Kaisarios: Die Erotapokriseis. Berlin 1989, ISBN 3-05-000318-9.
  • Index verborum Graecorum quae in actis Synodi Lateranensis a. 649 et in actis Concilii Oecumenici Sexti continentur. Berlin 1995, ISBN 3-11-014538-3.
  • Kleine Schriften zu den Konzilsakten des 7. Jahrhunderts. Turnhout 1998, ISBN 2-503-50735-2.

WeblinksBearbeiten