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Rockensußra ist ein Ortsteil der Stadt Ebeleben in Thüringen.

Rockensußra
Stadt Ebeleben
Koordinaten: 51° 16′ 10″ N, 10° 42′ 1″ O
Höhe: 272 m ü. NN
Einwohner: 237 (8. Nov. 2017)
Eingemeindung: 8. März 1994
Postleitzahl: 99713
Vorwahl: 036020
Sankt-Petri-Kirche und Gefallenendenkmal
Sankt-Petri-Kirche und Gefallenendenkmal

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Der ländlich geprägte Ort liegt etwa 2 km südwestlich von Ebeleben inmitten einer intensiv ackerbaulich genutzten Feldflur. Im Norden wird Rockensußra von der stillgelegten Bahntrasse Mühlhausen-Ebeleben tangiert, im Süden von der Bundesstraße 249. Die bauliche Substanz des Kernortes ist von Fachwerkgehöften geprägt.

GeschichteBearbeiten

Zu Beginn des 9. Jahrhunderts wird Sußra in einem Verzeichnis der von Erzbischof Lullus († 786) von Mainz für das Kloster Hersfeld von Freien verliehenen Gütern erstmals urkundlich als Suzare erwähnt. Am 12. Mai 1279 ist zu Rockensußra im Urkundenbuch Erfurter Stifter I 490 die urkundliche Ersterwähnung der Ansiedlung Rockensußra archiviert worden.[1] Danach gehörte der Ort über Jahrhunderte den Herren von Ebeleben. 1720 wurde der Neubau der Sankt-Petri-Kirche errichtet. 1897 erhielt der Ort über die Bahnstrecke Ebeleben–Mühlhausen einen Bahnanschluss, allerdings wurde der Personenverkehr auf dem Abschnitt EbelebenSchlotheim 1974 eingestellt. Seit 1994 ist Rockensußra Teil der Einheitsgemeinde Ebeleben.

WirtschaftBearbeiten

 
der Unstrut-Werra-Radweg bei Rockensußra

Westlich des Ortes befindet sich auf einem 5,6 Hektar großen Gelände mit der Battle Tank Dismantling GmbH Koch ein Betrieb zur Zerlegung von Kampfpanzern. Hier werden seit 1991 und besonders seit dem Inkrafttreten des KSE-Vertrags 1992 Panzer aus verschiedenen europäischen Armeen verschrottet.[2][3]

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Rockensußra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien