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Robert Brannekämper

deutscher Politiker (CSU), MdL
Robert Brannekämper

Robert Brannekämper (* 15. Oktober 1965 in München) ist ein deutscher Politiker (CSU).

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und AusbildungBearbeiten

Robert Brannekämper wurde in München geboren. Sein Vater führte einen Familienbetrieb im Bauhandwerk, sein Großvater Theo Brannekämper war Dombaumeister von München. Nach dem Abitur am Luitpoldgymnasium studierte er Architektur in München. Nach dem Abschluss als Diplomingenieur arbeitete er in mehreren Planungs- und Architekturbüros, bevor er 1994 in das Familienunternehmen Brannekämper Haus- und Grundstücks GmbH & Co. KG einstieg.

Politische LaufbahnBearbeiten

1992/93 trat Robert Brannekämper in die CSU ein. Von 1995 bis 2003 war er in München-Nordost Kreisgeschäftsführer und seit 2005 ist er dort Kreisvorsitzender. Als Mitglied im Bezirksausschuss Bogenhausen wirkte er von 1994 bis 1996 und erneut wieder seit Mai 2002. Seit 1996 ist er Mitglied des Stadtrats der Landeshauptstadt München. Er gehört folgenden Stadtratsausschüssen an: Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung, Verwaltungs- und Personalausschuss, Kreisverwaltungsausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss. 2008 wurde er zum Fraktionssprecher der CSU ernannt. In der CSU Oberföhring bekleidete er von 1997 bis Anfang 2013 das Amt des Ortsvorsitzenden. Seit 2001 ist er Mitglied im CSU-Bezirksvorstand.

Im September 2012 bemühte er sich um eine Bundestagskandidatur im Bundeswahlkreis München-Ost, unterlag aber bei der parteiinternen Aufstellungsversammlung gegen Wolfgang Stefinger. Wenige Tage später trat er bei der Kandidatenaufstellung für den Bayerischen Landtag unangekündigt gegen den langjährigen Mandatsinhaber Thomas Zimmermann an, gegen den er sich mit 56 zu 32 Stimmen durchsetzen konnte.[1] Bei der Landtagswahl am 15. September 2013 war er Direkt- und Listenkandidat und gewann das Direktmandat im Stimmkreis München-Bogenhausen.[2] Auch 2018 gewann er bei der Landtagswahl 2018 mit 29,4 % das Direktmandat für seinen Stimmkreis[3].

Ehrenamtliches EngagementBearbeiten

Sein ehrenamtliches Wirken begann Robert Brannekämper früh in der katholischen Kirche als Ministrant und Mitglied der Pfarrjugend von Heilig Blut Bogenhausen. Noch heute ist er Mitglied des Katholikenrates der Region München. Als Gymnasiast war er aktiv im Ortsverband München-Ost des Technischen Hilfswerks. Er ist aktives Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr München, Abteilung Oberföhring. Seit 2000 gehört er zum Kommando der Freiwilligen Feuerwehr München. Weiterhin engagiert er sich in der Vorstandschaft des Bayerischen Roten Kreuzes München und ist seit 2009 aktives Mitglied in der Gebirgsschützenkompanie Waakirchen. Den Verein „Polizisten helfen“ unterstützt er seit 2011 als Beirat.

Politisches WirkenBearbeiten

In seiner Tätigkeit als Stadtrat hat Robert Brannekämper unter anderem den Neubau der Feuerwehrhäuser Waldperlach und Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr München auf den Weg gebracht. Nach dem 11. September wirkte er erfolgreich auf die Mehrheit des Stadtrates ein und überzeugte sie davon, dass für die Aufrechterhaltung des hohen Sicherheitsstandards in München die Schaffung zweier neuer Zentren für den Katastrophenschutz, der Neubau weiterer Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Modernisierung der Feuerwehrhäuser der Freiwilligen Feuerwehr München notwendig sind. Als Verbandsrat im Rettungszweckverband München verhinderte er die Bestrebungen der Krankenkassen, die Anzahl der jeweils im Dienst befindlichen Münchner Notärzte zu reduzieren.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Robert Brannekämper – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Brannekämper stürzt Zimmermann. Münchner Merkur. 22. September 2012. Abgerufen am 15. Februar 2017.
  2. Das sind die Münchner Wahl-Sieger. Münchner Merkur. 20. September 2013. Abgerufen am 15. Februar 2017.
  3. wahl.info: Stimmkreis 102: München-Bogenhausen - wahl.info. Abgerufen am 5. November 2018.