Rick J. Jordan

deutscher Keyboarder und Tontechniker
Rick J. Jordan (2007)

Rick J. Jordan (* 1. Januar 1968 in Hannover als Hendrik Stedler) ist ein deutscher Sounddesigner, Toningenieur, Komponist, Multiinstrumentalist und Musikproduzent. Bekannt wurde er als "Mastermind" (1994–2014) der Band Scooter.[1]

Leben und WirkenBearbeiten

Rick J. Jordan erlernte das Klavierspiel im Alter von fünf Jahren und beendete eine Ausbildung zum Tonmeister. 1987 gründete er dann mit H.P. Baxxter die Synthie-Pop-Band Celebrate the Nun, die bis 1992 existierte. Im Folgejahr rief er mit H.P. Baxxter, dessen Cousin Sören Bühler und dem DJ Jens Thele die Band Scooter ins Leben. Jordan war innerhalb der Band vor allem für alle Aspekte des Sounddesigns und der melodischen Produktionselemente verantwortlich. Des Weiteren war er Hauptverantwortlicher für den Endmix der Produktionen.

Ende 2013 wurde Jordans Ausstieg bei Scooter angekündigt. Am 24. Januar 2014 stand er beim Abschlusskonzert der Tournee Scooter: 20 Years Of Hardcore in Hamburg ein letztes Mal mit der Band auf der Bühne.[2]

In seiner Jugend spielte Jordan als Keyboarder in den hannoverschen Amateurbands Laser, Megabyte, Die Matzingers, Vienna und Never Delay mit.[3]

Von Mitte 2016 bis Anfang 2018 produzierte er zusammen mit dem bulgarischen Konzertpianisten und Komponisten Alexander Raytchev Instrumentalmusik aus dem Bereich „Classical Crossover“. Das erste Werk, Glassmærchen, wurde am 15. Dezember 2016 in Berlin uraufgeführt.

Seitdem ist Rick J. Jordan Produzent, und als Bassist Mitglied der Indie-Rock Formation Leichtmatrose.

PrivatesBearbeiten

Jordan lebt in Hamburg, ist verheiratet und hat eine Tochter. Seine Frau Nikk hat bei vielen Scooter-Songs die Basis der „hochgepitchten“ Stimmen gesungen und ist in Jigga Jigga mit ihrer natürlichen Stimme zu hören.[4]

Jordans Schwester sang als Mary K. 1994 für das deutsche Dancefloor-Projekt Kosmos den DÖF-Hit Codo … düse im Sauseschritt neu ein.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Commons: Rick J. Jordan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Scootertechno.net (Memento des Originals vom 24. Juli 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.scootertechno.net.
  2. Offizielle Pressemitteilung auf der offiziellen Scooter-Website ScooterTechno.com (Memento des Originals vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.scootertechno.de.
  3. Blazek: Bandkompendium, S. 92, 101, 109.
  4. Discogs Eintrag Scooter – No Time To Chill, Jigga Jigga.