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Rea Brändle

Schweizer Journalistin und Schriftstellerin

LebenBearbeiten

Brändle ist im oberen Toggenburg aufgewachsen. Nach dem Abschluss ihres Germanistikstudiums arbeitete sie als Kulturredaktorin und Journalistin beim Zürcher Tages-Anzeiger. Bei der Herausgabe der Broschüre Die Sprache ist kein Mann, Madame der Frauengruppe der Schweizerischen Journalisten-Union (SJU, heute: comedia) im Jahr 1984 wirkte sie ebenfalls mit, denn die Gleichberechtigung der Frau war ihr wichtig. Später machte sie sich als freiberufliche Autorin selbständig.[3] Zusammen mit dem Historiker Mario König hat sie 2012 im Auftrag der Thurgauer Regierung eine wissenschaftlich fundierte Werkbiografie über Alfred Huggenberger erstellt.[4] Während vieler Jahre schrieb sie regelmässig für die WOZ Die Wochenzeitung in Zürich.[5] "In der WoZ publizierte sie 1992 eine Reportage über eine Gruppe von Wilden aus dem Feuerland, von denen 1882 im Rahmen einer Völkerschau in Zürich Fluntern fünf elendiglich gestorben waren. Für die Schweiz war das Neuland."[6] 2006 half Brändle in der dortigen Kulturredaktion aus.

WerkeBearbeiten

BücherBearbeiten

TheaterstückeBearbeiten

Film, TVBearbeiten

  • Emil Zbinden (mit Karl Jost und Peter Münger)
  • Johannes Seluner. Fernsehen DRS 1994

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gedenkseite von Rea Brändle | www.sich-erinnern.ch. Abgerufen am 6. September 2019.
  2. Rea Brändle. In: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2018/2019. Band II: P-Z. Walter de Gruyter, 2018, ISBN 978-3-11-057616-0, S. 103.
  3. Rea Brändle. Chronos Verlag, abgerufen am 20. Dezember 2009.
  4. Details zu Entstehungsgeschichte und Inhalt auf einer Website des Kantons Thurgau und der Kulturstiftung des Kantons Thurgau, abgerufen am 21. Juni 2019.
  5. Rea Brändle: «Nicht lockergelassen». In: Die Wochenzeitung. 8. März 2007.
  6. Stefan Howald: Rea Brändle (1953—2019), «Die Einzigartigkeit des Lebens». In: WoZ, 12. September 2019, S.23, https://www.woz.ch/-9f94, abgerufen am 14. September 2019