Ralf Leinemann

Deutscher Rechtsanwalt

Ralf Leinemann (* 1962 in Gütersloh) ist ein deutscher Rechtsanwalt, Honorarprofessor und Kunstmäzen.

LebenBearbeiten

Leinemann studierte in Würzburg und Köln Rechtswissenschaft sowie an der State University of New York Politik und Geschichte (B.A., 1985). Nach der Promotion in Köln begann er 1992 als Rechtsanwalt, zunächst in Düsseldorf, dann in Berlin, wo er im Januar 2000 die Kanzlei „Leinemann Partner Rechtsanwälte“ gründete. Mit rund 100 Anwälten zählt sie zu den führenden Kanzleien im Bau- und Vergaberecht in Deutschland.

Leinemann ist immer wieder in Projekten mit großem öffentlichen Interesse tätig[1] wie dem JadeWeserPort[2], Flughafen BER, A1 mobil (Autobahnbetreiber A1 Hamburg-Bremen)[3] und bei anderen ÖPP-Autobahn Projekten. Seit 2007 ist er Honorarprofessor für Baurecht an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin[4].

Er ist (Mit-)Herausgeber u. a. der Zeitschriften VergabeNews, VergabeNavigator und NZBau sowie Autor von Publikationen wie „Die Vergabe öffentlicher Aufträge“, „VOB/B Kommentar mit FIDIC Conditions“ und dem Leinemann/Kues, BGB-Bauvertragsrecht Kommentar.

2008 gründete er mit seiner Frau, der Rechtsanwältin und Notarin Eva-Dorothee Leinemann, die gemeinnützige „Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst“[5]. Von 2010 bis 2014 vergab die Stiftung jährlich den mit 4000 Euro dotierten „HFBK-Designpreis der Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst“ als Anerkennung für junge Designer in Hamburg.[6]

Werke (Auswahl)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ralf Leinemann: Der Anwalt der Baulöwen. Abgerufen am 28. Oktober 2019.
  2. JUVE- www.juve.de: Vergleich: Leinemann- und Heuking-Mandanten einigen sich im Streit um JadeWeserPort « JUVE. Abgerufen am 28. Oktober 2019.
  3. Autobahnbetreiber: Berufungsverhandlung zwischen A1 mobil und Bund im Herbst. Abgerufen am 28. Oktober 2019.
  4. Siehe Weblink DIS
  5. Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst, leinemann-stiftung.de
  6. Designförderung durch die Leinemann-Stiftung für Bildung und Kunst, hfbk-hamburg.de, abgerufen am 28. Oktober 2019