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Rainer Reinisch

österreichischer Architekt, Autor und Objektkünstler

Rainer Reinisch (* 1933) ist ein österreichischer Architekt, Künstler und Autor.

Inhaltsverzeichnis

Leben und WirkenBearbeiten

Reinisch ist in Ferlach im Rosental aufgewachsen und absolvierte die Ausbildung zum Architekten an der Technischen Universität Wien und nahm Kurse bei Gerda Matejka-Felden an der Wiener Kunstakademie.

Er veröffentlichte mehrere Publikationen zum Thema Architektur, war fünfzehn Jahre lang Kolumnist der Wiener Zeitung tätig und publizierte auch Karikaturen, Gedichte, Essays und Kritiken in diversen Zeitschriften und Büchern. Nach einer Auslandstätigkeit eröffnete er ein Architekturbüro in Wien und gründete die Gruppe M. Als Baudirektor der Stadt Braunau am Inn profilierte er sich im Bereich Altstadterhaltung.

Er beschäftigte sich ab 1957 mit der Erstellung künstlerischen Collagen, Fotografien und Filmen und stellte seine Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen vorwiegend in Österreich aus.[1][2] Zuletzt widmete er sich mit der Ironisierung von Bildern durch Zerknüllung, Zerreißung und Zerlegung.[3]

Werke zur ArchitekturBearbeiten

  • Braunau am Inn, Deutscher Kunstverlag, Berlin, 1974
  • Theorie der Architektur, Freiburg, Eigenverlag, 1980
  • Das Altstadtensemble im neuen Denkmalschutzgesetz 1978, in: Österreichische Gemeindezeitung 20/1978
  • Das Altstadtensemble, Beispiele Inn-Salzach-Städte, Forschungsarbeit der Wohnbauforschung des Bundesministers für Bauten und Technik, Wien, 1984
  • Altstadt in Österreich. Erinnerungen an die Vergangenheit - Zukunft für die Vergangenheit, Wien, München, 1985

Werke als AutorBearbeiten

  • Kleine Weltanschauung, Prosa, Aspach, 2012
  • Das imaginäre Minarett, Prosa, Aspach, 2012
  • Leben ohne Glauben, Leben ohne Gott, Die neue Lust am Sinn des Seins, Aspach, 2008
  • Der Lippe, Fast ein Heimatroman, Aspach, 2006
  • Sommer im Winter, Essays, Aspach, 1999, ISBN 9783901535338
  • Franz Kronberger - Der Kauz von Braunau, Aspach, 1998
  • Boxenstopp, Roman, Aspach, 1998

weitere Werke wurden zwischen 1988 und 1994 im Eigenverlag veröffentlicht

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten