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Rainer Lagoni

deutscher Rechtswissenschaftler

Rainer Lagoni (* 1941) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Nach seinem Abitur leistete Lagoni von 1961 bis 1963 Wehrdienst bei der Deutschen Bundesmarine.

Im Anschluss daran studierte er von 1963 bis 1968 Rechtswissenschaften an den Universitäten Kiel, Genf und Dublin. Es folgten das Rechtsreferendariat und 1972 die Promotion zum Dr. jur. mit der Arbeit Die politischen Parteien im Verfassungssystem der Republik Irland. Ab 1973 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Internationales Recht der Universität Kiel (seit 1995: Walther-Schücking-Institut für internationales Recht) tätig. Von 1976 bis 1977 studierte er an der Columbia Law School in New York und erlangte den Titel LL.M.; 1977 erlangte er zudem das Diplom der Academie de Droit International in Den Haag. Schon 1982 erhielt er die Professur für öffentliches Seerecht am seinerzeit neu geschaffenen Institut für Seerecht und Seehandelsrecht der Universität Hamburg.

Werk (Auswahl)Bearbeiten

  • Die politischen Parteien im Verfassungssystem der Republik Irland, Frankfurt am Main 1973, zugleich Diss. ISBN 3-7610-4005-9
  • Künstliche Inseln und Anlagen im Meer, in: Jahrbuch für Internationales Recht, Bd. 18 (1976), S. 241 bis 282.
  • Antarctica's Mineral Resources in International Law (PDF; 2,8 MB), in: ZaöRV 39 (1979), S. 1 bis 37.
  • Ländergrenzen in der Elbemündung und der Deutschen Bucht. Verfassungsgeschichtliche, staats- und völkerrechtliche Aspekte des Zwischenländerrechts, Berlin 1982. ISBN 3-428-05240-4
  • als Herausgeber zusammen mit Hellmuth St. Seidenfus und Hans-Jürgen Teuteberg: Nord-Ostsee-Kanal 1895 – 1995. Festschrift, Neumünster 1995. ISBN 3-529-05319-8
    • darin: Der Nord-Ostsee-Kanal im Staats- und Völkerrecht, S. 225 bis 276.
  • Haftungsfragen der CO2–Speicherung im Meeresuntergrund, in: Zeitschrift für Umweltrecht, Bd. 19 (2008), S. 293 bis 295.

WeblinksBearbeiten