Portoviejo

Großstadt in Ecuador

Portoviejo ist die Hauptstadt der Provinz Manabí in West-Ecuador. liegt ca. 20 Kilometer von der pazifischen Küste entfernt im Landesinneren. Beim Zensus 2010 lag die Einwohnerzahl bei 206.682. Sie ist ein bedeutendes Zentrum der Viehzucht sowie des Anbaus von Kaffee und Baumwolle.

Portoviejo
Portoviejo (Ecuador)
Portoviejo
Portoviejo auf der Karte von Ecuador
Koordinaten 1° 3′ 9″ S, 80° 27′ 13″ WKoordinaten: 1° 3′ 9″ S, 80° 27′ 13″ W
Basisdaten
Staat Ecuador
Provinz Manabí
Kanton Portoviejo
Einwohner 206.682 (2010)
Stadtinsignien
Escudo de Portoviejo.png
Flag of Portoviejo.svg
Detaildaten
Höhe 136 m
Stadtgliederung 9 Parroquias urbanas
Gewässer Río Portoviejo
Vorwahl 5
Zeitzone UTC−5
Stadtvorsitz Patricia Briones
Website www.portoviejo.gob.ec
Kathedrale von Portoviejo (2005)
Kathedrale von Portoviejo (2005)

Die Stadt wurde am 12. März 1535 von dem spanischen Kapitän Francisco Pacheco als Villa Nueva de San Gregorio de Portoviejo gegründet.

Portoviejo ist bekannt für seine ehemaligen Tamarinden-Plantagen. Daher wird es noch immer "Stadt der königlichen Tamarindenbäume" (Ciudad de los Reales Tamarindos) genannt. Heute dominieren in Ecuador Ceibo benannte Kapokbäume das Landschaftsbild.

KuriosumBearbeiten

Im heutigen Stadtteil Picoazá gewann 1967 ein Fußpuder die Kommunalwahlen. Flugblätter einer aggressiven Werbekampagne waren den amtlichen Stimmzetteln nachempfunden und wurden landesweit zu Tausenden in die Wahlurnen geworfen. Vor allem US-Medien berichteten darüber.[1][2]

MunicipioBearbeiten

Das Municipio von Portoviejo umfasst eine Fläche von 960,7 km². Beim Zensus 2010 wohnten 321.800 Menschen im Verwaltungsgebiet. Das Municipio ist in 9 Parroquias urbanas gegliedert:

  • 12 de Marzo ()
  • 18 de Octubre ()
  • Andrés de Vera ()
  • Colón ()
  • Francisco Pacheco ()
  • Picoazá ()
  • Portoviejo ()
  • San Pablo ()
  • Simón Bolívar ()

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap

WeblinksBearbeiten

Commons: Portoviejo – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Foot Powder Produces Headaches in Ecuador. The New York Times, 17. Juli 1967, abgerufen am 12. Oktober 2017 (englisch).
  2. Ad Campaign for Footpowder Stirs Trouble. Minneapolis Star Tribune, Ausgabe vom 20. Juli 1967, S. 27 (englisch).