Pontificia Accademia Romana di Archeologia

päpstliche Akademie zur Erforschung der Archäologie

Die Pontificia Accademia Romana di Archeologia (deutsch Römische Päpstliche Akademie der Archäologie) ist eine Päpstliche Akademie mit Sitz in Rom.

Pontificia Accademia Romana di Archeologia
Gründung 1810
Ort Rom
Bundesland Latium
Land Italien
Präsident Marco Buonocore
Website pont-ara.org
Sitz der Pontificia Accademia Romana di Archeologia im Palazzo della Cancelleria

GeschichteBearbeiten

Vorläufer der Akademie war die von Papst Benedikt XIV. 1740 gegründete Accademia delle Romane Antichità die auf die Accademia Romana des Julius Pomponius Laetus im 15. Jahrhundert zurückgriff.

Die päpstliche Akademie für Archäologie wurde 1810 durch Papst Pius VII. als Accademia Romana di Archeologia gegründet. Nach einer zwischenzeitlichen Auflösung erfolgte 1816 eine Wiedergründung. Durch Papst Pius VIII. erfolgte 1829 die päpstliche Anerkennung zur Pontificia Accademia Romana di Archeologia. Zweck der Akademie ist die Förderung der Forschung im klassischen Altertum bis hin zur Prähistorie und zur Renaissance.

Die Akademie hat ihren Sitz in der historischen Papstkanzlei, dem sogenannten Palazzo della Cancelleria unweit des Campo de‘ Fiori.

AkademieBearbeiten

Die Akademie besteht aus bis zu 140 Mitgliedern, davon 20 Ehrenmitgliedern, 40 effektiven Mitgliedern und 80 korrespondierende Mitglieder.

Der Präsident wird vom Papst ernannt. Aufgabe des Präsidenten ist unter anderem die Kommunikation mit dem Päpstlichen Rat für die Kultur und den Päpstlichen Akademien sicherzustellen sowie die jährliche Tagung der Päpstlichen Akademien zu organisieren. Er ist automatisch Mitglied des Rates zur Koordinierung der Päpstlichen Akademien.

MitgliederBearbeiten

siehe Kategorie:Mitglied der Pontificia Accademia Romana di Archeologia

LiteraturBearbeiten

  • Carlo Pietrangeli (Hrsg.): La Pontificia Accademia Romana di Archeologia. Note storiche (= Atti della Pontificia Accademia Romana di Archeologia. Memorie in 8. Bd. 4). Erma di Bretschneider, Rom 1983, ISBN 88-7062-536-2.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Koordinaten: 41° 53′ 48,1″ N, 12° 28′ 17,5″ O