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Pierre de Faucigny († 28. März 1342) war von 1311 bis 1342 Bischof von Genf.

LebenBearbeiten

Pierre de Faucigny war von 1309 bis 1311 Propst in Genf, ihm folgte sein Bruder Jacques Métral.[1] Zwischen dem 26. und 29. Oktober 1311 wurde er vom Domkapitel zum Bischof von Genf gewählt. Von 1320 bis 1328 residierte er im Exil. Die Stadt Genf, die er von 1320 bis 1329 mit dem Interdikt belegt hatte, strebte nach zunehmender Autonomie und wurde dabei von Graf Eduard von Savoyen unterstützt.

Er starb am 28. März 1342 und wurde im Kreuzgang der Kathedrale St. Peter bestattet.

LiteraturBearbeiten

  • Louis Binz: Les évêques du diocèse de Genève (vers 400–1543). In: Louis Binz, Jean Emery, Catherine Santschi: Le diocèse de Genève. L’archidiocèse de Vienne en Dauphiné (= Helvetia Sacra. Abt. I/3). Bern 1980, S. 89.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Louis Binz: Le chapitre cathédral de Genève (XIe–XVIe s.). Les prévôts. In: Louis Binz, Jean Emery, Catherine Santschi: Le diocèse de Genève. L’archidiocèse de Vienne en Dauphiné (= Helvetia Sacra. Abt. I/3). Bern 1980, S. 231.
VorgängerAmtNachfolger
Aymon de QuartBischof von Genf
1311–1342
Alamand de Saint-Jeoire