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Pierre-de-Coubertin-Medaille

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Die Pierre-de-Coubertin-Medaille (auch Baron de Coubertin-Award) ist eine Medaille, die vom Internationalen Olympischen Komitee an Athleten verliehen wird, die sich durch besonders faires Verhalten ausgezeichnet haben. Sie ist nach Pierre de Coubertin, dem Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, benannt.

Von vielen Athleten und Fans wird die Medaille als höchste Auszeichnung angesehen, die ein Sportler erhalten kann, sogar höher als eine Goldmedaille. Erst 17 Sportler in der Olympia-Geschichte bekamen diese Medaille, die seit 1964 verliehen wird.

Empfänger (Auswahl)Bearbeiten

Athlet Veranstaltung Datum Ort
Italien  Eugenio Monti Olympische Winterspiele 1964 1964 Innsbruck
Osterreich  Franz Jonas Juli 1969
Osterreich  Karl Heinz Klee Olympische Winterspiele 1976 Februar 1977 Innsbruck
Kanada  Lawrence Lemieux Olympische Sommerspiele 1988 September 1988 Seoul
Schweiz  Raymond Gafner 1999
Tschechoslowakei  Emil Zátopek Olympische Sommerspiele 1952 6. Dezember 2000 (postum) Helsinki
Vereinigte Staaten  Spencer Eccles Olympische Winterspiele 1976 Februar 2002 Salt Lake City
Neuseeland  Tana Umaga Rugby-Länderspiel 2003 Juni 2003 Cardiff
Brasilien  Vanderlei de Lima Olympische Sommerspiele 2004 29. August 2004 Athen
Deutschland  Klaus-Peter Thaler Organisator "Tour der Hoffnung" 2005
Sowjetunion  Jelena Dmitrijewna Belowa XI. International Scientific Congress 2007 17. Mai 2007 Minsk
Deutschland  Jochen Wollmert Sommer-Paralympics 2012 2013 London
Liechtenstein  Eduard Alexandrowitsch von Falz-Fein[1] Februar 2017 Vaduz

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. «Ein Ereignis, das mich berührt hat». In: Vaterland online. (vaterland.li [abgerufen am 21. Februar 2017]).