Hauptmenü öffnen
Pax optima rerum auf einer Kaminplatte des Historischen Rathauses in Münster
Pax optima rerum auf dem linken oberen Bildrand

Pax optima rerum ist ein geflügeltes Wort des Dichters Silius Italicus aus der Punica (11,595). Seine Bedeutung lautet Der Friede ist das beste der Dinge, oder auch: Der Friede ist das Beste, was die Natur dem Menschen bescherte. Wieder aufgegriffen wurde es von (Erasmus von Rotterdam in seinem Werk Die Klage des Friedens).

Es gilt als Motto des Westfälischen Friedens: Als der Maler Gerard ter Borch den Kupferstecher Jonas Suyderhoef beauftragte, sein Gemälde Friede von Münster zum Kupferstich umzuarbeiten, wechselte dieser den Schriftzug auf dem linken oberen Bildrand, auf dem ter Borch seinen Namen verewigt hatte – das Motto des Gerichtes in Münster war: Audiatur et altera pars – in pax optima rerum.[1] Ferner findet es sich auch auf dem Siegel der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Johann Wussin: Jonas Suyderhoef. Verzeichniss seiner Kupferstiche. R. Weigel, Leipzig 1861, S. 59 (Digitalisat).