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Paul Asten (* 27. September 1861 in Hamburg; † 24. Juli 1925) war ein deutscher Reichsgerichtsrat.

Asten wurde promoviert. 1883 wurde er in den Staatsdienst eingestellt. 1891 wurde er zum Amtsrichter ernannt. Zum Landrichter wurde er 1900 befördert. Oberlandesgerichtsrat war er seit 1906. Am 19. November 1918 kam er an das Reichsgericht gleich in zwei Senate, dem II. und dem V. Zivilsenat. Aus dem letzteren ist eineinhalb Monate später zu Jahresbeginn ausgeschieden. Dem II. gehörte er bis zu seinem Tode 1925 an. Seine Witwe war die „peinliche Reichsgerichts(rats)witwe Asten“, die Viktor Klemperer in Begleitung Jenny Schaps erwähnte, deren verstorbener Mann Georg Schaps ebenso Hanseate war.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Victor Klemperer: „Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum“, Tagebücher 1918–1932, Band 1, Berlin 1996, S. 513.

LiteraturBearbeiten

  • Adolf Lobe: „Fünfzig Jahre Reichsgericht am 1. Oktober 1929“, Berlin 1929, S. 382.